Seitenanfang

DE   EN   IT   FR   ES   CZ   | SCHRIFT: A    A+   A++ | KONTRAST +| Österreichische Gebärdensprache
Stadt Linz - Leben in Linz
Stadt Linz - Startseite
 » Feinstaub (PM10) »  » Immissionen » Zahlen und Fakten » Umwelt »  »  » Startseite

Feinstaub (PM10)

Der Feinstaub in der Luft hat zwei Ursachen. Stäube, die direkt ausgestoßen werden, werden als Primärstaub bezeichnet. Die wichtigsten Quellen für Primärstaub sind in Linz die Industrie und der KFZ-Verkehr und in geringerem Ausmaß Heizungen von Wohnungen und Häusern.

Feinstaub kann aber auch aus zuvor gasförmigen Substanzen gebildet werden (im Wesentlichen sind das saure Gase, wie Stickoxide und Schwefeldioxid und basische Gase, wie Ammoniak). Solche Stäube werden als sekundäre Stäube bezeichnet.
Die Quellen für Sekundärstaub sind ähnlich wie beim Primärstaub. Auch hier nimmt die Industrie mit ihren Stickoxid- und Schwefeldioxid-Emissionen und der KFZ-Verkehr mit seinen Stickoxid-Emissionen einen bedeutenden Part ein. Beim basischen Gas Ammoniak kommt ein größerer Beitrag aus Anlagen in der Chemiegruppe. Die Hauptanteil des Ammoniak-Ausstoßes stammt aber aus der Landwirtschaft. Diese Emissionen fallen zwar hauptsächlich außerhalb von Linz an, sind aber durch die große räumliche Verteilung trotzdem von Bedeutung für die Bildung von Sekundärstaub.

Wie weit Staub in die Lunge vordringen kann, hängt sehr stark von seiner Teilchengröße ab. Damit sind aber auch die Auswirkungen auf den Körper unterschiedlich. Grobe Partikel (größer 10 Mikrometer) werden bereits im oberen Bereich des Atemtraktes abgeschieden und gelangen somit nicht in die Lunge. Ultrafeine Partikel hingegen können in die tiefsten Bereiche der Lunge und teilweise sogar in das Herz-Kreislaufsystem gelangen.   

Grenzwerte

In der Regel werden Grenzwerte in EU-Richtlinien vorgegeben und sind dann im österreichischen Recht umgesetzt, wobei die nationalen Werte strenger sein dürfen. Dies ist zum Beispiel bei Feinstaub (PM10) der Fall.

Nähere Informationen zu Grenzwerten  (neues Fenster)

Laut EU-Recht sind pro Jahr 35 Überschreitungen des Grenzwertes für PM10 pro Jahr zulässig. Österreich ist hier strenger und lässt nur 25 Überschreitungen zu. Die Entwicklung der Anzahl der Überschreitungstage zeigt nachstehende Grafik:

KONTAKT

Geschäftsbereich Planung, Technik und Umwelt
Hauptstraße 1 - 5
4041  Linz

Tel: +43 732 7070
Fax: +43 732 7070 54 3001
E-Mail: ptu@mag.linz.at

weitere Informationen: