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Jahrgang 2018

Link auf größeres Bild (neues Fenster): Blutzikade (Foto: Gernot Kunz)

Inhaltsverzeichnis 4/2018

  • Gerold LAISTER, Gernot KUNZ: Klein, aber oho! – Zikaden
    Strand, Sonne, Meer – und ein Zirpen, zuweilen so laut, dass man nicht feststellen kann, wo diese Lärm-Verursacher denn sitzen. Es handelt sich um Zikaden! Wenn unsereins was von Zikaden hört, denkt er selten daran, dass es diese Insekten auch bei uns in Österreich gibt! Es sind aber hier 650 Arten nachgewiesen, wenngleich die „hörbaren“ mit zwei Händen abzählbar sind. Die übrigen sind Winzlinge um die 5 mm oder noch kleiner, aber deren Formen- und Farbenvielfalt ist nahezu unübertroffen! Eine faszinierende Insektengruppe, die uns die Autoren hier vorstellen!
     
  • Peter PRACK: Ein Baum stirbt im Stehen!
    Der Autor stellt fest, dass Bäume im Stehen sterben und deutlich älter würden, würde ihnen der Mensch nicht mit Axt bzw. Motorsäge zu Leibe rücken. Zwei Beispiele: Fichten erreichen ihre Hiebreife in einem Alter zwischen 70 und 100 Jahren, würden aber 200 bis 600 Jahre alt werden (Fischer u.a. 2008). Buchen lässt man im Wirtschaftswald auch kaum älter als 100 Jahre werden. Fischer gibt für sie ein Höchstalter von 200 bis 300 Jahren an, wobei im Nationalpark Kalkalpen das Alter einer Buche von derzeit 528 Jahren nachgewiesen wurde. Prack erklärt die Bedeutung des Totholzes und verweist auf das reiche Leben, das es beherbergt.
     
  • Michael STRAUCH: Eine kurze Geschichte des Artensterbens am Beispiel Oberösterreichs – mit Vorschlägen zur Optimierung biodiversitätssteigender Maßnahmen im ÖPUL
    Dieser Beitrag befasst sich mit den jüngsten Entwicklungen der oberösterreichischen Landschaft etwa seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Auch die zuvor existierende Kulturlandschaft, wie auch die Urlandschaft, waren grundlegenden, mehrmaligen Veränderungen unterworfen, werden hier aber nicht thematisiert. Das Artensterben wie wir es gegenwärtig in Mitteleuropa vorfinden scheint ohne jeden Zweifel „menschengemacht“! Strauch beleuchtet das Problem von etlichen Gesichtspunkten aus und weist auf Möglichkeiten hin, wie die Biodiversität in der Kulturlandschaft zu verbessern wäre.
     
  • Fritz GUSENLEITNER, Michael MALICKY: Die Datenbank http://www.zobodat.at/ – ein Informationsportal zu Biologie und Erdwissenschaft
    Dieses Portal stellt eine der größten einschlägigen Datenbanken zu Tier-, Pflanzen- und Pilzarten dar, mit einem riesigen Literaturangebot einschließlich Geowissenschaften und wissenschaftshistorischen Quellen, betrieben vom Biologiezentrum in Linz.
     

Kosten: € 5,00

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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Sonnenblume (Foto: Martin Hohla)

Inhaltsverzeichnis 3/2018

  • Friedrich SCHWARZ: Bewusst für Natur! 40 Jahre ÖKO.L – Zeitschrift der Naturkundlichen Station
    Der Autor, Leiter des Botanischen Gartens und der Naturkundlichen Station schildert die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung in einer Zeitreise, die von den späten 1970er-Jahren bis heute reicht. Sie gibt nicht nur einen Einblick in die Entwicklung der Station, sondern spiegelt auch den Zeitgeist der Natur- und Umweltschutzbewegung im Laufe dieses Zeitraumes wider. Gleichzeitig ist dieser Artikel auch als Begleitlektüre zu einer Ausstellung gedacht, die zu diesem Anlass im Linzer Botanischen Garten im Seminarraum vom 8. bis 25. September 2018 zu sehen ist.
     
  • Otto STOIK: Wald und Pilze – ohne Pilz kein Leben!
    Der Leiter der Mykologischen Arbeitsgemeinschaft im Biologiezentrum des Oö. Landesmuseums gibt einen Einblick in die Bedeutung von Pilzen in den ökologischen Regelkreisen. Sein Aufsatz soll uns Anstoß sein, diese im Verborgenen lebenden Organismen nicht nur unter kulinarischen Gesichtspunkten zu sehen.
     
  • Michael HOHLA: Von der Natur der Schönheit … et vice versa
    Angesichts der großen Bedeutung im Leben der Menschen und der Allgegenwärtigkeit von Schönheit in der Natur, hat der Autor, wie er sagt, versucht, Stimmen zu sammeln, Antworten zu finden und Fenster nach unterschiedlichen Seiten hin zu öffnen. „Ist Schönheit ein großzügiges Geschenk Gottes an seine Ebenbilder“, fragt er „oder verschwenderischer Luxus der Natur, ein erfolgreiches, jedoch ungerecht verteiltes Werbemedium für gute Gene? Liegt Schönheit nur im Auge des Betrachters oder ist Natur von Natur aus schön?“
     

Kosten: € 5,00

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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Wechselkröte (Foto: Werner Weißmair)

Inhaltsverzeichnis 2/2018

  • Michael HOHLA: Sukkulente Pflanzen – drall & prall im Leben
    Passend zur Sommerzeit hat der Autor eine Pflanzengruppe auf’s Korn genommen, die sich, nachdem es lange Zeit ruhig schien um Bogenhanf, Geldbaum & Co, auf Fensterbänken, in Wintergärten, Glashäusern etc. einer Renaissance erfreuen und das in einer großen Vielfalt. Aber – sie leben bei uns auch in freier Wildbahn, die Sukkulenten!
     
  • Heinz FORSTINGER: Holzabbauende Pilze – die Welterhalter!
    Heinz Forstinger porträtiert eine besondere Gruppe von Pilzen, die kaum zum Essen sind und für die sich nur der Fachmann interessiert, weil Hunz und Kunz deren Existenz und „Aufgabe“ in der Natur gar nicht geläufig ist. Welch wichtige Rolle sie aber im Naturgeschehen spielen, das wird uns einleuchtend erklärt. In unserem Bundesland kommen weit über hundert holzabbauende Pilze vor. Die hier im Beitrag besprochenen geben somit nur einen kleinen Querschnitt wieder.
     
  • Rudolf SCHAUBERGER: Was ist ein „Piripiriol“?
    Dies ist die Kurzbeschreibung eines fast tropisch anmutenden Singvogels, der bei uns auf Grund von Lebensraumveränderung und des offenbar nicht abstellbaren Einsatzes von „Schädlingsbekämpfungsmitteln“, (wodurch ihm Insekten als Nahrungsgrundlage entzogen werden), nur mehr selten nachweisbar ist.
     
  • Werner WEISSMAIR, Franz HUEBAUER: Die Linzer Wechselkröten (Bufotes viridis) – ein Update
    Über eine österreichweit sehr seltene Amphibienart, die aber im Industrie- und Gewerbegebiet der Landeshauptstadt Linz vorkommt, berichten die Autoren. Diese Art kann sich als Pionierart nur in jungen, gut besonnten, fischfreien, zeitweise austrocknenden, vegetationsarmen oder –freien Gewässern gegen Fressfeinde und die Konkurrenz durch andere Lurcharten am besten durchsetzen.

Kosten: € 5,00

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Link auf größeres Bild (neues Fenster): weiß blühender Blaustern (Foto: Josef H. Reichholf)

Inhaltsverzeichnis 1/2018

  • Josef H. REICHHOLF: Zählungen von Frühlingsblumen
    Jahr für Jahr zählt der Autor in den Auen an Salzach und Inn Schneeglöckchen, Frühlingsknotenblumen, Blausterne und einige andere Arten. Angefangen damit hat er vor 50 Jahren. Warum er das tut und was er herausfand, erzählt er in dieser Bilanz.
     
  • Michael HOHLA: Herbarium vivum – es lebe das Herbarium!
    Es geht um das „Heu des Botanikers“, das Sammeln von Pflanzen zu verschiedenen Zwecken: weil man es muss, weil man süchtig danach ist, weil man’s zu Hause gerne anschaut, weil man dem Sammeltrieb verfallen ist, weil es sonst keiner glaubt und weil das Herbarium von gestern ein wertvoller Datenspeicher von morgen ist, sagt der Artikelverfasser.
     
  • Fritz GUSENLEITNER, Martin SCHWARZ: Die Efeu-Seidenbiene ist in Oberösterreich angekommen
    Funde aus Niederösterreich sowie der Stadt Salzburg ließen die Art auch in Oberösterreich erwarten. Als am 16. September 2016 der Leiter des Botanischen Gartens in Linz, Dr. Friedrich Schwarz, ein Biologentreffen in diesem Garten initiierte, erzählte er vom gehäuften Auftreten von Wildbienennestern im Alpinum. Eine anschließende Inspektion bestätigte den Verdacht: Es handelte sich um die Efeu-Seidenbiene. Auch ein Jahr später am 15. September 2017, konnte die Efeu-Seidenbiene an diesem Ort wieder gefunden werden!
     
  • Josef NEUHAUSER, Alois LITZLBAUER, Franz REINTHALER, Helmut STEINER: Warum breiten sich Rotmilan und Schwarzmilan im nördlichen Alpenvorland aus?
    Die Autoren verweisen in ihrem Artikel auf die Bedeutung der Kobernaußerwald-Region, beide Arten betreffend. Hier besteht ein deutliches Populationswachstum, während die Vorkommen in anderen Bereichen Österreichs stagnieren: Schlechter Bruterfolg, höhere Mortalität, Abschuss, Vergiftungsfälle scheinen die Ursachen zu sein.

Kosten: € 5,00

Bestellung Heft 1/2018  (neues Fenster)

 

KONTAKT

Naturkundliche Station
Roseggerstraße 20
4020  Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 1862
E-Mail: nast@mag.linz.at

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