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Geburten und Todesfälle

Die natürliche Bevölkerungsbewegung beschreibt die Veränderung der Bevölkerungszahl durch Geburten (Lebendgeborene) und Todesfälle innerhalb eines Jahres. Gibt es mehr Geburten als Sterbefälle, dann spricht man von einem Geburtenüberschuss. Überwiegt die Zahl der Todesfälle, dann spricht man von einem Geburtendefizit.


Geburtenüberschuss / Geburtendefizit

Bis 1969 zählte Linz jährlich mehr Geburten als Sterbefälle, der Geburtenüberschuss betrug Anfang der 60er Jahre noch knapp über 1.000 Personen pro Jahr. Um 1970 jedoch kippte die Geburtenbilanz, ab 1972 gab es mehr als 3 Jahrzehnte lang jährlich ein Geburtendefizit. Dieses war bis auf eine Ausnahme stets dreistellig.

In den vergangenen 10 Jahren hat sich die Zahl der Geburten wieder jener der Sterbefälle angenähert, 2016 war wie bereits 2015, 2014, 2013 und 2008 die Geburtenbilanz positiv. 2008 waren es um 18 mehr Geburten als Sterbefälle, 2013 überwogen die Geburten um 54. Im Jahr 2014 zählte Linz um stolze 218 mehr Geburten als Sterbefälle. 2015 war die Geburtenbilanz mit +22 knapp positiv. 2016 stieg diese Zahl wieder auf +179 und damit den zweithöchsten Wert seit über 4 Jahrzehnten.


Geburten


Todesfälle


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dass Linz zu Beginn des Jahres 2008 189.528 EinwohnerInnen zählte.
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