Straßenbenennungen nach NS-Opfern und WiderstandkämpferInnen
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Bernardisstraße (Stadtteil: Freinberg - Froschberg) (neues Fenster).
Benannt 1994 nach Oberstleutnant Robert Bernardis, der wegen Beteiligung am Attentatsversuch auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 hingerichtet wurde.
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Bernaschekplatz (Stadtteil: Urfahr Zentrum - Pöstlingberg) (neues Fenster).
Benannt 1945 nach Richard Bernaschek, dem Führer des Republikanischen Schutzbundes in Oberösterreich und des Aufstandsversuches vom Februar 1934. 1945 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet.
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Haiderstraße (Stadtteil: Neue Heimat) (neues Fenster).
Benannt 1945 nach dem sozialdemokratischen Eisenbahnbediensteten Ludwig Haider, der 1945 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet wurde.
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Jägerstätterstraße (Stadtteil: Dornach - Auhof - Magdalena) (neues Fenster).
Benannt 1988 nach Franz Jägerstätter, der wegen Wehrdienstverweigerung 1943 in Berlin hingerichtet wurde.
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Franz-Kain-Weg (Stadtteil: Gründberg - Harbach - Heilham) (neues Fenster).
Benannt 1999 nach dem Schriftsteller und Widerstandskämpfer Franz Kain.
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Mostnystraße (Stadtteil: Dornach - Auhof - Magdalena) (neues Fenster).
Benannt 1983 nach dem Urfahrer Gemeinderat und Ehrenbürger Leopold Mostny, der im KZ Theresienstadt ermordet wurde. Die Familie Mostny zählte zu den ersten und bekanntesten Opfern der nationalsozialistischen „Arisierungen“.
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Schönbergstraße (Stadtteil: Freinberg - Froschberg) (neues Fenster).
Benannt 1988 nach dem Komponisten und Schöpfer der Zwölftonmusik Arnold Schönberg, der wegen seiner jüdischen Herkunft in die USA emigrieren musste.
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Schwagerweg (Stadtteil: Dornach - Auhof - Magdalena) (neues Fenster).
Benannt 1998 nach Wilhelm Schwager, der nach seiner Rückkehr aus der Emigration 1952 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde wurde.
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Spitzweg (Stadtteil: Dornach - Auhof - Magdalena) (neues Fenster).
Benannt 1998 nach dem Gründer der Firma Spitz, Salomon Spitz. Die Industriellenfamilie Spitz zählte zu den ersten Opfern der „Arisierungen“. Mehrere Angehörige der Familie begingen angesichts der nationalsozialistischen Verfolgung Selbstmord.
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Stadlerstraße (Stadtteil: Bindermichl - Spallerhof) (neues Fenster).
Benannt 1945 nach dem Tischlermeister Josef Stadler, der wegen kommunistischer Tätigkeit 1944 von der Gestapo verhaftet und 1945 im KZ Mauthausen ermordet wurde.
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Teuflstraße (Stadtteil: Bindermichl - Spallerhof) (neues Fenster).
Benannt 1945 nach dem Schlosser Josef Teufl, dem Führer der oberösterreichischen KPÖ, der im Konzentrationslager Mauthausen umkam.
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Tschofenigweg (Stadtteil: Ebelsberg) (neues Fenster).
Benannt 2006 nach Gisela Tschofenig, die wegen ihrer Mitarbeit im kommunistischen Widerstand im Lager Schörgenhub von den Nationalsozialisten ermordet wurde.
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