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Stadt Linz - Kultur
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Kulturelle Wegmarken

Keine andere österreichische Stadt hat im 20. Jahrhundert einen so dramatischen ökonomischen, sozialen und demographischen Wandel vollzogen wie Linz.

Linz, die Industrie-, Technologie- und Kulturstadt

In Linz schlägt seit mehr als 50 Jahren das Herz der österreichischen Stahlindustrie. Jahrzehntelang bestimmte so fast ausschließlich die Großindustrie das Bild der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Linz, das war die reine Stahlstadt, geprägt von Hochöfen und Kohlenstoff-Emissionen.

Entscheidender Wandel durch Verbindung von Industrie und Kultur

Ein neues, dynamisches Kulturverständnis führte ab den 70er Jahren zu einer Öffnung  städtischer Kulturpolitik. Damit änderte sich auch das Verhältnis von Arbeitswelt und Kultur. Äußerst fruchtbare Vernetzungen zwischen Industrie, Wirtschaft sowie Kunst und Kultur prägen seither das Bild von Linz. Auf dieser Basis konnten weit über Oberösterreichs Grenzen hinaus Aufsehen erregende Projekte entwickelt werden und eine äußerst vielfältige und qualitativ hoch stehende Kultur- und Kunstszene entstehen.

Zukunftsorientierung und Herausforderung: Der Kulturentwicklungsplan

Dieser richtungweisenden städtischen Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte Rechnung zu tragen, gezielt zu fördern und neue Impulse zu setzen: All dies vereint der im Jahr 2000 verabschiedete und im Jahr 2004 ergänzte Kulturentwicklungsplan. Hier hat die Stadt Linz Leitlinien und Prioritäten für die Kulturpolitik der nächsten Jahre formuliert. Ab 2010, nach Abschluss des erfolgreichen Kulturhauptstadtjahres, wurde in einem zweijährigen Prozess der Kulturentwicklungsplan neu diskutiert, der im Jänner 2013 vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Linz Kulturhauptstadt Europas 2009 – Meilenstein in der kulturellen Stadtentwicklung

Linz als Kultur- und Technologiestadt europäischer Dimension und Schwerpunktsetzungen in den Bereichen Kultur für alle, Technologie und neue Medien, Offene Räume und Freie Szene war bei der Entstehung des ersten Kulturentwicklungsplanes eine der großen Visionen.

Das Kulturhauptstadtjahr 2009 hat Linz hohe BesucherInnen- und Nächtigungszahlen, umfangreiche positive Berichterstattung in nie dagewesenem Ausmaß in nationalen und internationalen Medien gebracht.
2009 war gekennzeichnet vom Zusammenspiel verschiedenster Kräfte in der Stadt, von der Kultur über Gastronomie und Tourismus, von der Wirtschaft bis zur Verwaltung. Die enge Zusammenarbeit war Baustein des großen Erfolges.
Zahlreiche Kulturbauten, wie Ars Electronica Center-Erweiterung, Südflügel des Schlosses, Wissensturm, Landesbibliothek, Salzamt, Pöstlingbergbahn, voestalpine-Stahlwelt und das neue Musiktheater sind Zeugen für eine neue Lebendigkeit und Offenheit in der Stadt.

Die LinzerInnen und die BesucherInnen haben im Sinne von „Kultur für alle“ ihre Stadt in Besitz genommen und sind stolz darauf.

Linz hat sich 2009 verändert und ist eine interessante und spannende Stadt geworden am Weg zu einer der modernsten und innovativsten Städten, wenn nicht der modernsten und innovativsten Stadt Österreichs.

Linz ist UNESCO City of Media Arts

Mit Dezember 2014 wurde Linz in das internationale Netzwerk der UNESCO „Creative Cities“ (UCCN) in der Kategorie „City of Media Arts“ aufgenommen. Damit zählt die Stadt nun zu den besonders zukunftsorientierten Orten und Metropolen weltweit und ist nun Mitglied im UNESCO-Netzwerk der kreativen Städte, das zahlreiche Synergieeffekte für die Stadt, ihre BewohnerInnen und für die Kreativwirtschaft mit sich bringen wird.

Seit 2004 können sich Städte aus aller Welt um die Aufnahme für eine von sieben Kategorien des Creative Cities Network der UNESCO bewerben. 69 Städte weltweit gehören diesem Netzwerk derzeit an. Es soll die Entwicklung vorhandener Potenziale erleichtern, die heimische und internationale Entwicklung von kulturellen Erzeugnissen begünstigen, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt fördern. Neben Linz gibt es weitere sieben Städte, die den Titel „UNESCO City of Media Arts“ tragen: Lyon (Frankreich), Enghien-les-Bains (Frankreich), Sapporo (Japan), Dakar (Senegal), Gwangju (Südkorea), Tel Aviv-Yafo (Israel) und York (Großbritannien).

Dank ihrer Pionierrolle im Bereich der digitalen Medienkunst und einer kulturell orientierten Stadtentwicklung kann Linz viel Know-how und langjährige Erfahrung in das Netzwerk einbringen und sich noch stärker als ein „kreatives Zentrum Europas" gezielt im internationalen Wettbewerb der Städte und Regionen profilieren. Seit 1979 hat sich die oberösterreichische Landeshauptstadt zum Wegbereiter und internationalen Knotenpunkt von Medienkunst und digitaler Medienkompetenz entwickelt. Aktuell konzentriert sie sich auf die Transformation der innerstädtischen ehemaligen Tabakfabrik zu einem Zentrum der Kreativwirtschaft in Oberösterreich.


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