Medienservice vom: 11.01.2024 |Fotos zum Medienservice

Kulturjahr 2024 Kultur in Linz 2024 mit Brucknerjubiläum, Weiterentwicklung des Kulturentwicklungsplans und zehn Jahre UNESCO City of Media Arts

  • Brucknerjahr zum 200. Geburtstag Anton Bruckners
  • Linzer Kulturentwicklungsplan
  • Aktivitäten im Kontext zehn Jahre UNESCO City of Media Arts

Das neue Jahr 2024 steht ganz im Zeichen von Anton Bruckners 200. Geburtstag und den zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen der Linzer Kultureinrichtungen, welche für dieses große Jubiläum des weltweit bekanntesten Komponisten aus Oberösterreich konzipiert und vorbereitet wurden. Darüber hinaus feiert das Brucknerhaus Linz sein 50-Jahre-Jubiläum und ist Linz seit zehn Jahren UNESCO City of Media Arts. Weiters wird die Überarbeitung des Linzer Kulturentwicklungsplans heuer gestartet. Und das Lentos Kunstmuseum beteiligt sich mit dem Großprojekt „Die Reise der Bilder“ aktiv an der europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut. Das Superkulturjahr startet also durch.

„2024 wurde zum Superkulturjahr ausgerufen. Dies wird vor allem durch die zahlreichen Veranstaltungen und Projekte anlässlich des 200. Geburtstag Anton Bruckners, die Linzer Großevents, wie das Stream Festival, das Pflasterspektakel das Brucknerfest oder das Ars Electronica Festival, die zweite Auflage von LIDO SOUNDS, Ausstellungen im Kontext der Kulturhauptstadt und vielen weiteren tollen Programmpunkten spürbar. Auch das neue Sonderförderprogramm LINZ_media_arts wird die Kultur im Bereich Medienkunst beleben,“ ist Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer überzeugt. 

Mit dem Ars Electronica Festival, dem Pflasterspektakel, dem Stream Club Festival und dem Internationalen Brucknerfest wird Linz zudem auch 2024 die internationale Festivalszene bereichern. Dazu kommen die von der Freien Szene getragenen Festivals Nextcomic und Crossing Europe sowie neben vielen anderen sommerlichen Open-Air-Musikveranstaltungen auch die zweite Ausgabe von LIDO SOUNDS. Das junge Publikum kann sich schon jetzt auf die Linzer Kinderkulturwoche im Herbst freuen.

Anton Bruckner 2024 – Highlights des Brucknerjahres in Linz

Nach intensiven Vorbereitungen durch das Land OÖ und die Stadt Linz startet nun das Brucknerjahr 2024, das den 200. Geburtstag des größten oberösterreichischen Komponisten Anton Bruckner feiert, voll durch. Nach einem fulminanten Auftakt in dieses ereignisreiche Jahr durch das Neujahrskonzert im Brucknerhaus setzt ganz Oberösterreich, aber besonders Linz mit einem abwechslungsreichen hochkarätigen Programm rund um Anton Bruckner einzigartige Akzente. Seitens der Stadt sind unter anderem dabei: die LIVA mit Brucknerhaus, Posthof und Kuddelmuddel, die Museen der Stadt Linz mit Lentos und Nordico, das Ars Electronica Center sowie die Linz Kultur und die Musikschule. Über das seit 2021 von Linz Kultur ausgelobte Sonderförderprogramm an_TON_Linz ist auch die Freie Szene stark vertreten.

Das Ars Electronica Center startet das Anton-Bruckner-Jahr bereits ab dem 1. Februar mit gleich zwei unterschiedlichen Formaten. Mit der Sound-Installation „Being Anton“ taucht man in die Gedankenwelt des Komponisten und seiner Zeit ein. Im Deep Space 8K wartet mit „Playing Anton“ ein interaktives Klangerlebnis mit dem Bruckner Orchester Linz auf die Besucher*innen. 

Einen weiteren Anlass zum Feiern im Rahmen des Brucknerjahres bietet das Brucknerhaus, welches seinen 50. Geburtstag wie schon 1974 mit dem Bruckner Orchester Linz am Vorabend des Festaktes in Form eines Konzerts am 22. März einleiten wird. Auf dem Programm stehen eine Uraufführung und zwei Werke mit Bezug zu Linz. Am eigentlichen Festtag (23. März) werden dann die Wiener Philharmoniker dem Brucknerhaus ein angemessenes „Geburtstagständchen“ mit der auch 1974 aufgeführten Sinfonie Nr. 7 Anton Bruckners darbieten.

Die Musikschule Linz lädt am 21. März zu Thomas Mandels „Bruckner V Improvised“ ein. Gemeinsam mit dem Temporary Jazz Orchestra und dem Streichorchester der Musikschule transformiert Mandel Bruckners V. Symphonie in die Musiksprache des 21. Jahrhunderts. Am 27. Juni wird erneut eingeladen, diesmal zu „Anton Bruckner: Traum und Albtraum“, ein Konzertabend, bei dem die Komplexität Bruckners mit fünf Auftragskompositionen durch das Symphonische Orchester der Musikschule Linz an das Publikum herangetragen wird.

Auch das Atelierhaus Salzamt bietet zwei Programme an, um sich Anton Bruckner neu und aus zeitgenössischer Perspektive nähern zu können. „Antonologie“ im Rahmen des Nextcomic Festivals präsentiert von 15. bis 29. März ein Comicheft zu Ehren Bruckners. Von 10. bis 26. April können dann ausgewählte Kunstprojekte, gefördert durch das Sonderförderprogramm an_TON_Linz, in Form einer Kunstausstellung „A Ton“ erkundet werden, u.a. mit Peter Androsch, Reinhard Gupfinger und Lucas Norer. 

Das Stream Festival beleuchtet am 12. und 13. April, ganz im Sinne Anton Bruckners, eine seiner meist geschätzten Fähigkeiten, die Improvisation, allerdings im Kontext der Clubkultur. Neben dieser findet auch die Orgel einen zentralen Platz im Programm des Festivals. Die erstmals 2022 veranstaltete Clubausgabe des Stream Festivals findet heuer als zweitätige Veranstaltung wieder in der Linzer Innenstadt statt. An insgesamt 9 Spielorten können in Kooperation mit Radio FM4 und Ö1, der Freien Szene und weiteren Programmpartnern Konzerte, DJs, Live-Performances und Talks erlebt und gemeinsam mit vielen Club-Enthusiast*innen genossen werden. 

„It’s me, Toni“, so kündigt das Nordico Stadtmuseum seine Ausstellung zur Suche nach der Identität Bruckners an. Die Besucher*innen werden ab 13. September auf eine Reise eingeladen, welche die Vergangenheit Anton Bruckners erkundet und seine Geschichte neu erzählt und erlebbar macht. Das Lentos Kunstmuseum wiederum widmet sich mit der Ausstellung „Komm, sing mit!“ dem Aspekt des gemeinsamen Singens aus der Perspektive zeitgenössischen Kunstschaffens und trägt so eine weitere Facette zum Brucknerjahr bei.

Als Höhepunkt des Brucknerjahres ist das Internationale Brucknerfest Linz (4. September bis 11. Oktober) programmatisch ganz dem großen Jubilar Anton Bruckner gewidmet. Das Festival präsentiert unter dem Motto „Unendliche Weiten. Bruckners Werk als Griff nach den Sternen“ einen einzigartigen und einmaligen Konzertreigen. Neben vielen Weltstars und Orchestern wie Franz Welser-Möst und The Cleveland Orchestra, Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker, Markus Poschner und das Bruckner Orchester Linz, Michi Gaigg und das L’Orfeo Barockorchester, Thomas Hengelbrock und die Münchner Philharmoniker, Startenor Thomas Hampson und die gefeierten Sopranistinnen Christiane Karg und Julia Lezhneva, dem Ausnahmepianisten Marc-André Hamelin sowie dem international renommierten Tenebrae Choir unter der Leitung von Nigel Short bietet das Internationale Brucknerfest Linz im Jubiläumsjahr zu Anton Bruckners 200. Geburtstag eine wahre Weltsensation:  Zum weltweit ersten Mal werden im Rahmen des Festivals alle elf Sinfonien Bruckners als Gesamtzyklus im Originalklang zur Aufführung kommen, eine furiose musikalische Entdeckungsreise, die so nur im Brucknerhaus Linz und exklusiv in Österreich zu hören sein wird. Teil des Brucknerfestes wird wie immer auch die Linzer Klangwolke sein (8. September). Das Programm dazu wird ab Frühsommer bekannt gegeben.

Neues Sonderförderprogramm zu zehn Jahre UNESCO City of Media Arts
Anlässlich zehn Jahre UNESCO City of Media Arts Linz schreibt Linz Kultur erstmals das Sonderförderprogramm LINZ_media_arts mit einer Gesamtsumme von 30.000 Euro aus. Die Stadt Linz setzt damit ein weiteres starkes Zeichen für die Medienkunst, mit einem Fokus auf die lokale Szene. Die seit 1979 durch die Ars Electronica auf Linz gerichtete Aufmerksamkeit der internationalen Medienkunstszene soll damit insbesondere genutzt werden, um auch die innovative und hochwertige künstlerische Arbeit der heimischen Aktiven ins Rampenlicht zu rücken. Ende der Bewerbungsfrist für Einreichungen ist der 29. April. 

Mit dem Sonderförderprogramm an_TON_Linz hat die Stadt Linz seit 2021 eine innovative künstlerische Auseinandersetzung mit Anton Bruckner im Hinblick auf das heurige Jubiläumsjahr angestoßen. Ziel war und ist, die Modernität und das Visionäre von Bruckners Wirken und Schaffen stärker in den Fokus zu rücken und eine starke Beteiligung der freien Linzer Kunst- und Kulturszene am Brucknerjahr zu ermöglichen. Besonders gefördert werden Projekte mit interdisziplinärem und digitalem Schwerpunkt. Dotiert ist dieses Förderprogramm mit 30.000 Euro. Bis spätestens 2. April können Künstler*innen ihre Bewerbungen noch einreichen. 

Neben an_TON_Linz sind wie schon bisher die Sonderförderprogramme LINZimPULS (90.000 Euro), LinzEXPOrt (50.000 Euro), LinzIMpORT (20.000 Euro), LINZ_sounds (30.000 Euro) und LinzKultur/4 (10.000 Euro) ausgeschrieben. Sie stehen für Innovation und Vielfalt der Freien Szene Linz. 

Der dritte Kulturentwicklungsplan der Stadt Linz (KEP3) 

Unter dem Arbeitstitel „KEP3“ wird die Überarbeitung des Kulturentwicklungsplans der Stadt Linz im März mit der Planungs- und Analysephase starten, auf die im Herbst eine mehrmonatige Partizipations- und Diskussionsphase folgt. Die Direktion Kultur und Bildung und die Abteilung Linz Kultur übernehmen gemeinsam mit einer externen wissenschaftlichen und fachlichen Begleitung die Gesamtplanung und -steuerung. 

Das Kernteam besteht aus einer Steuerungsgruppe, der neben zwei Mitgliedern des Geschäftsbereichs Kultur und Bildung die Vorsitzende des Stadtkulturbeirates sowie ihr erster Stellvertreter und zwei Vertreter*innen der Unternehmensgruppe Linz angehören werden. Der Prozess zur Erarbeitung des „KEP3“ wird unter Einbeziehung des Linzer Stadtkulturbeirates und des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Märkte voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen sein. 

Mit dem breit angelegten, zwei Jahre dauernden partizipativen Prozess für eine neue kulturelle Strategie erfolgt zum einen eine umfassende Analyse des gegenwärtigen Linzer Kunst- und Kulturgeschehens, das sich im Spannungsfeld von Digitalisierung und Diversität, den Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie, den Herausforderungen des Klimawandels sowie der Aufbruchsstimmung anlässlich des Brucknerjahres bewegt. Zum anderen wird es vor allem darum gehen, langfristig wirkende Potenziale für die weitere kulturelle Entwicklung von Linz zu eruieren und entsprechende Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Unter möglichst breiter Beteiligung steht eine Weiterentwicklung der gemeinsamen Vision sowie davon abgeleitete Ziele und Maßnahmen für die Zukunft der Kulturstadt Linz auf der Agenda. Die Beschlussfassung des „KEP3“ im Linzer Gemeinderat ist für Anfang 2026 geplant.

Ars Electronica, Festival 4020 und Nextcomic

Als UNESCO City of Media Arts richtet Linz auch 2024 wieder das weltweit bedeutendste Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft, das Ars Electronica Festival aus, um aktuelle Trends und langfristige Entwicklungen zu beobachten und zu reflektieren. Von 4. bis 8. September werden Ausstellungen, Performances und Symposien an unterschiedlichen Orten der Stadt Linz stattfinden. Player aus Wissenschaft und Wirtschaft, der regionalen und internationalen Kreativ- und Kunstszene beteiligen sich mit ihren perspektiven auch beim kommenden Festival wieder. Bis in den Frühlingbleibt es allerdings noch spannend, mit welcher Frage sich das Ars Electronica Festival 2024 beschäftigen wird. Die konkrete Fragestellung ist bei jedem Festival eine andere, Formate nicht in Stein gemeißelt. Es wird ausprobiert, bewertet, neu erfunden, nach dem gesucht, was uns Menschen als Gesellschaft ein Stück weiterbringt. 
Nicht nur Anton Bruckner feiert 2024 ein Jubiläum, sondern auch viele weitere bekannte Persönlichkeiten, darunter Leoš Janáček, Arnold Schönberg, Charles Ives, Ferruccio Busoni, Klaus Huber und Luigi Nono. Diesen Jubilaren widmet sich das Festival 4020, welches von 1. bis 5. Mai, veranstaltet vom Brucknerhaus Linz und unterstützt u.a. von Linz Kultur, durch das Zusammenwirken von internationalen Künstler*innen diese gebührend vorstellen wird. 

Auch die Freie Szene ist dieses Jahr u.a. wieder mit dem Crossing Europe Film Festival und dem Nextcomic Festival im Festivalkalender von Linz vertreten. Nextcomic 2024 steht ganz im Zeichen von Raum- und Klangerfahrungen im Comic. Anlass für dieses Thema ist das 200 Jahre Jubiläum des Komponisten Anton Bruckner. Für 2024 sind zwei bis drei große Projekte geplant, die sich mit dem Komponisten auseinandersetzen. Der größte Teil der Ausstellungen wird sich mit dem Aspekt Klang und Raumerfahrungen im Comic beschäftigen.

Von 30. April bis 5. Mai beschäftigt sich das Crossing Europe Filmfestival durch das Medium Film mit Schwerpunkten zu gesellschaftspolitischen Fragen, Jugend- und Musikkultur. Crossing Europe ist eines der drei großen Filmfestivals in Österreich und stark in der regionalen Szene von Linz und Oberösterreich verankert.

Europäische Kulturhauptstadt Salzkammergut in Linz

Das Lentos Kunstmuseum öffnet am 20. März die Ausstellung „Die Reise der Bilder“ im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut. Diese beschäftigt sich mit Hitlers Kulturpolitik, Kunsthandel, Kunstraub und Einlagerungen von Kunstwerken in der NS-Zeit im Salzkammergut und präsentiert zirka 70 Kunstwerke, die im Zweiten Weltkrieg im Salzkammergut gesammelt, gelagert, geraubt, zwangsverkauft, verschoben, geborgen und gerettet wurden. Meisterwerke von Goya, Edvard Munch, Lovis Corinth, Giovanni Battista Tiepolo, Tizian, Anthonis van Dyck, Moritz von Schwind, Ferdinand Georg Waldmüller u. v. m. erzählen ihre Geschichte von Reisen und Irrfahrten mit vielen Stationen und Lagerorten.

Weitere Ausstellungsprojekte des Lentos im Kontext der Kulturhauptstadt sind die Schau „Wolfgang Gurlitt. Kunsthändler und Profiteur“ ab 28. März im Kammerhofmuseum Bad Aussee sowie die Kunstpräsentation „Das Leben der Dinge. Geraubt – verschleppt – gerettet“ mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen im ehemaligen Marktrichterhaus in Lauffen ab 20. April. 

Im Nordico Stadtmuseum geht man in Abstimmung mit der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut ab 8. Mai mit der Ausstellung „Linz auf Sommerfrische“ dem Phänomen der Sommerfrische nach und untersucht Plätze, die der Stadtbevölkerung Raum zur Erholung bieten. Vom Mühlviertel bis ins Salzkammergut werden verschiedene Formen der Sommerfrische beleuchtet und die dazugehörigen, sich ständig ändernden Fortbewegungsmittel, die die Bevölkerung in die Naherholungsgebiete bringt. 

Pflasterspektakel, Musikpavillon und LIDO SOUNDS

Wenn mehr als 300 internationale Künstler*innen von 18. bis 20. Juli die Straßen, Plätze und Innenhöfe der Linzer Innenstadt erobern und nicht nur sich selbst, sondern auch die Kunst und Vielfalt der Straßenkunst präsentieren, ist ganz Linz mit dabei. Von Comedy und Clownerie, Jonglage, Figuren- und Objekttheater, über Akrobatik, Feuer- und Hochseilartistik bis hin zu Tanz und Musik aller Art ist für jeden Interessierten etwas dabei. Das beliebte Festival wird auch im Jahr 2024 ein abwechslungsreiches Programm bieten. Pflasterspektakel-Fans dürfen sich auf hochkarätige Darbietungen von Profis aus aller Welt und spannende Programmneuheiten freuen. Das Programm und die teilnehmenden Künstler*innen werden Ende Juni präsentiert.

Bereits zum 34. Mal öffnen sich die Tore des Musikpavillons im Linzer Donaupark von Mitte Juni bis Mitte August für alle Musik-Begeisterten. Bei der Programmgestaltung wird besonderes Augenmerk auf die Förderung von Nachwuchsmusiker*innen und Musikgruppen aus Linz gelegt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein abwechslungsreiches Musikprogramm: Freitag und Samstag sorgen Bands aus Linz und Umgebung für eine lebendige Mischung aus Pop und Folk, Swing und Rock. Der Donnerstag steht im Zeichen der Blasmusik, der Sonntag erfreut die Jazzfans. Zu Gast sind in diesem Jahr neuerlich das Stifterhaus mit Literaturabenden und der Kulturverein junQ.at, der an drei Mittwochen die Konzertreihe „Qlash.at presents…" umsetzt.
Nach einer erfolgreichen ersten Umsetzung kehrt das LIDO SOUNDS 2024 zurück an das Urfahranermarktareal zurück. Drei Tage, zwei Bühnen und mehr als 30 Artists erfreuen die Besucher*innen mit einem abwechslungsreichen Programm unter freiem Himmel, direkt neben der Donau. Die Hauptacts sind Parov Stelar, Kraftklub und Sam Smith. 

Kinderkultur für alle

Bereits zum 12. Mal setzt die Kinderkulturwoche Linz ein starkes Zeichen für ein kreatives kulturelles Angebot für junge Menschen und Familien in Linz. An den Veranstaltungstagen im Herbst werden eine Vielzahl an Terminen mit Konzerten, Lesungen, Theaterstücken, Museumsbesuchen und Kreativ-Workshops für die Besucher*innen angeboten. Ein Höhepunkt sind die Kinder- und Jugendbuchtage, welche ein bereits 30-jähriges Bestehen feiern dürfen. Und viele Kulturpartner*innen sorgen für kinder- und familienfreundliche Preise und zahlreiche attraktive Schnupperangebote als zusätzliches Angebot. Das gesamte Programm wird mit Schulbeginn 2024/25 veröffentlicht.

Das traditionelle Innenstadt-Musikfest City Open Air der Linzer Musikschule findet am 14. Juni wieder auf dem OK-Platz statt. Die Musikschule-Ensembles und Bands präsentieren musikalische Highlights aus den Bereichen Klassik, Pop, Rock, Jazz und Klassik-Rock. Mit dabei ist auch das Symphonische Orchester der Musikschule, das durch seine Zusammensetzung aus Lehrenden und Schüler*innen ganz einzigartige Beiträge zur musikalischen Kultur am Standort Linz und Oberösterreich leistet. Ein weiterer besonderer Höherpunkt seitens der Musikschule ist die „Vocal Night“ am 15. Februar, an der der beliebte Chor „United Voices“ unter der bewährten Leitung von Birgit Kubica auftreten wird. 

Museum total

Die gute Zusammenarbeit von Land und Stadt Linz wird heuer im Bereich der Museen fortgesetzt. Unter anderem findet im Rahmen dieser Kooperation von 22. bis 25. Februar zum nun bereits zehnten Mal das Veranstaltungsformat „Museum total“ statt. Museum Total lädt an vier Tagen im Februar ein, acht Linzer Museen mit nur einem Ticket zu erkunden. Ars Electronica Center, Francisco Carolinum, Lentos Kunstmuseum, Nordico Stadtmuseum, Kulturquartier, Schlossmuseum, StifterHaus und voestalpine Stahlwelt laden zu kunstvollen Entdeckungen ein.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Dr. Julius Stieber, Direktor Kultur und Bildung, über das Programm des Kulturjahres 2024)

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