Medienservice vom: 03.06.2024 |Fotos zur Meldung

GWG-Wohnbau am Poschacherpark 30 neue Wohnungen wurden an die Mieterinnen und Mieter übergeben

Elf Monate nach der Gleichenfeier im Juni letzten Jahres wurden diese Woche 30 neue Mietwohnungen an die neuen Mieterinnen und Mieter übergeben. Zentrumsnahe, in der Nähe des Bulgariplatzes, umgeben vom Park der denkmalgeschützten Poschachervilla hat die GWG zwei Gebäude errichtet. Eines davon bietet 30 geförderte Wohnungen an, das zweite Gebäude gibt sechs Kindergartengruppen Platz für eine moderne und zeitgemäße Betreuung. 

„Mit geförderten Wohnungen und der begleitenden Infrastruktur ist der Poschacherpark ein Vorzeigeprojekt der GWG. Darin spiegelt sich auch der Anspruch von Linz als soziale Stadt mit hoher Wohn- und Lebensqualität wider. Linzer Familien steht hier ab kommenden Herbst ein zweisprachiges Betreuungsangebot für ihre Kinder zur Verfügung“, freut sich GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Stadtrat Dietmar Prammer.

„Die Bereitstellung von leistbarem Wohnraum in Verbindung mit einer hochwertigen Kinderbetreuung ist ein wichtiger Schritt. Durch die Integration von Kindergartengruppen direkt neben den Wohnungen wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert und Integration und soziale Interaktion von jungen Familien gefördert. Dieses Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Städtebau und soziale Infrastruktur Hand in Hand gehen können, um die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern“, betont Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. 

Für die beiden GWG-Geschäftsführer Nikolaus Stadler und Wolfgang Steiger wird damit ein Prinzip des zeitgemäßen Städtebaus umgesetzt: die Stadt der kurzen Wege. „Mit der Nähe zur Innenstadt, zu öffentlichen Verkehrsmitteln, zu den Arbeitsplätzen und zum Park der denkmalgeschützten Poschachervilla zeichnet sich die Lage dieser Wohnungen besonders aus“, hebt Nikolaus Stadler hervor. „Mit dem Erhalt des wertvollen Baumbestandes haben wir einen besonders wichtigen Beitrag zur Lebensqualität geleistet. Und dass sich das wirklich bezahlt gemacht hat, sieht man am großartigen Grünraum, der dieses Wohngebäude und den Kindergarten umspielt“, freut sich Wolfgang Steiger besonders, obwohl damit auch umfangreiche Planänderungen verbunden waren. 

Die GWG setzt damit fort, was vor einigen Jahren bereits bei der Grünen Mitte begonnen wurde: eine Umnutzung innerstädtischer Flächen und die Nutzung für den Wohnbau. Damit wird eine Gegenbewegung zu den Wohnbauten am Stadtrand, auf der sogenannten „grünen Wiese“, fortgesetzt. Der geförderte Wohnbau leistet damit auch einen Beitrag zur Verringerung des Verkehrsaufkommens von den Stadträndern und den Umlandgemeinden in das Stadtzentrum. Mit dem Einsatz der Wohnbauförderungsmittel gelingt es noch immer, leistbares Wohnen herzustellen und damit den Druck vom Wohnungsmarkt zu nehmen. Dafür stehen wir als GWG der Stadt Linz“, so Stadler. 

Die Planungen für die beiden Gebäude stammen von Hertl Architekten, die als Sieger aus einem Architektur-Wettbewerb hervorgegangen sind.  Alle Wohnungen bieten eine Loggia als Freiraumflächen an, im Erdgeschoß verfügen die Wohnungen über Terrassen und Eigengärten. Niedrige Energiekosten werden durch die ökologische Bauweise der GWG erzielt, die Beheizung erfolgt mittels Fernwärme. Alle Wohnräume sind mit Fußbodenheizung, Wohnraumbelüftung und Parkettböden ausgestattet und barrierefrei erreichbar. Jeder Wohnung ist ein Tiefgaragenplatz zugeordnet, die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist mit fünf Minuten Gehzeit zur Haltestelle Bulgariplatz optimal. 

„Für Linz hat das Angebot an hochwertig ausgestatten Wohnungen höchste Priorität. Mit nunmehr über 213.000 Einwohner*innen hält der Zuzug in die Landeshauptstadt noch immer an. Damit kommt in der Folge dem geförderten Mietwohnungsbau in Linz hohe Bedeutung zu. Deutlich günstigere und damit auch für sehr viele Menschen leistbare Mieten im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten lassen die Stadt Linz eine besondere Rolle einnehmen. Denn erst der sehr hohe Anteil an gemeinnützigen Wohnungen in Linz trägt wesentlich dazu bei, dass das Wohnen in Linz im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten um einiges günstiger und für die Menschen vor allem finanziell tragbar wird“, halten die beiden Geschäftsführer Steiger und Stadler fest. 

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