Medienservice vom: 17.06.2024 |Downloads zur Meldung

Goldene Nicas für Künstler*innen beim Prix Ars Electronica 2024 2.950 Einreichungen aus 95 Ländern

2.950 Einreichungen aus 95 Ländern wurden zwischen 12. Januar und 11. März 2024 beim Prix Ars Electronica verzeichnet. Ende April trat die internationale Jury in Linz zusammen und entschied, wer sich über die insgesamt vier Goldenen Nicas, acht Awards of Distinction, 29 Honorary Mentions, einen Award for Digital Humanity, drei Hauptpreise und insgesamt 46.600 Euro in diesem Jahr freuen darf:

Die Goldene Nica in der Kategorie „New Animation Art“ (1-160 Einreichungen) geht an Beatie Wolfe (GB). Ihre eindringliche Visualisierung Smoke and Mirrors thematisiert die steigende Methankonzentration in der Erdatmosphäre und die Lügen der Ölindustrie.

Die Goldene Nica in der Kategorie „Interactive Art +“ (1.428 Einreichungen) geht an Diane Cescutti (FR), die mit ihrer Installation Nosukaay traditionelle westafrikanische Webkunst, Mathematik und Computer verbindet und antiken Technologiekonzepten nachspürt, die Mensch und Maschine als Einheit begriffen.

In der österreichweit ausgeschriebenen Kategorie „u19–create your world“ gab es 362 Einreichungen. Die Goldene Nica erhält der 17-jährige Jakob Gruber für seine bemerkenswerte Animation Fluten der Freiheit zu den tödlichen Fluchtrouten über das Mittelmeer.

Der in diesem Jahr initiierte „AI in ART Award“ geht an Paul Trillo (US), der mit Washed Out “The Hardest Part” das erste offiziell beauftragte Musikvideo mit Open AIs Sora geschaffen hat. Der Film macht deutlich, dass KI die menschliche Kreativität befördern kann, anstatt sie zu ersetzen. Der vom österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten ermöglichte „Ars Electronica Award for Digital Humanity“ geht in diesem Jahr an die Gruppe De Toneelmakerij (NL). Mit Patchwork Girl haben Paulien Geerlings (NL), Jantine Jongebloed (NL), Eva Knibbe (NL), Noelía Martin-Montalvo (ES) und Nina Van Tongeren (NL) eine Lecture-Performance über Sexting, Slut-Shaming, Empowerment, den Umgang mit der eigenen Sexualität und (fehlende) Ethik im Internet geschaffen.

(Ars Electronica Pressekonferenz mit Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Veronika Liebl, Managing Director Ars Electronica Festival und Gerfried Stocker, Artistic Director Ars Electronica)

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