Medienservice vom: 08.07.2024 |Fotos zur Meldung

Landesrat Steinkellner / Vizebürgermeister Hajart: Neue Donau-Radhauptroute entsteht Bald heißt es zwischen St. Margarethen und Linz mehr Radeln für kräftige Wadeln

Der Spaten wurde heute feierlich gesetzt und damit starten auch die Baumaßnahmen für den neuen Geh- und Radweg St. Margarethen - Linz. Diese Verbindung ist rund 2,7 Kilometer lang und führt entlang des Donautreppelwegs parallel zur B129 Eferdinger Straße. Im Zuge dieses Bauloses entsteht vom Burschenschafterturm an der Stadtgrenze zu Leonding eine direkte Radwegverbindung hin zur Nibelungenbrücke.

Eine Verbindung die vernetzt und entlastet

Für Infrastruktur- & Mobilitäts-Landesrat Mag. Günther Steinkellner ist diese neue Verbindung zwischen Linz und der Stadtgrenze Leonding mehr als ein weiterer Mosaikstein für die nachhaltige Mobilität: „Mit diesem Projekt erweitern wir unser Radhauptroutennetz vom direkten Linzer Umland in die Landeshauptstadt. Durch diese Verbindung schaffen wir nicht nur einen sicheren Bereich für den Rad- und Fußverkehr, sondern auch eine gute Vernetzung zwischen St. Margarethen und dem Linzer Stadtzentrum.“

Auch für den Linzer Mobilitätsreferenten und Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart ein Tag der Freude: „Die B129 ‚Eferdinger Straße‘ ist zum Fahrradfahren viel zu gefährlich. Darum freue ich mich sehr, dass nun – nach Jahrzehnten des Redens – gehandelt wird und der Baustart für den Radweg zwischen St. Margarethen und der Linzer Innenstadt erfolgt. Dieses Rad-Infrastrukturprojekt bedeutet eine verkehrlich bessere Anbindung der Bewohnerinnen und Bewohner von St. Margarethen sowie umgekehrt eine deutliche Attraktivierung für alle Linzerinnen und Linzer, die beispielsweise freizeitsuchend mit dem Fahrrad zum Donaustrand in St. Margarethen fahren möchten.“

Projektübersicht:

  • Länge: ca. 2,7 km (Breite: 3 – 5 m) 
  • Kosten: ca. 1,6 Millionen Euro (ohne Schiffsanlegestellen) 
  • Baudauer: 8. Juli 2024 (ab KW 28) bis voraussichtlich Dezember 2024 

Verschiedene verkehrliche Zielsetzungen werden mit diesem Projekt umgesetzt und erfüllt:

Erhöhung der Verkehrssicherheit:

Der neue Geh- und Radweg wird baulich von der Hauptfahrbahn getrennt, was die Sicherheit des Rad- und Fußgeherverkehrs erheblich verbessert.

Attraktivierung der Infrastruktur:

Der Abschnitt zwischen der Nibelungenbrücke und St. Margarethen wird durch diese Vernetzung deutlich aufgewertet.

Entlastung des Pendlerkorridors B129: Durch den Anschluss an das innerstädtische Radwegenetz wird der nichtmotorisierte Individualverkehr in Linz weiter gestärkt, was nachhaltig, geräuscharm und gesundheitsfördernd ist. Besonders in den warmen Frühling- und Sommermonaten ergeben sich hierdurch Entlastungseffekte an der B129.

Zusätzliche Maßnahmen:

Im Rahmen des Projekts wird auch die Bushaltestelle „St. Margarethen“ im Bereich der Volksschule Margarethen umgebaut und eine Querungshilfe neu errichtet. Der geplante Umbau der Schiffsanlegestellen und der Bau des Geh- und Radweges im Bereich zwischen der Nibelungenbrücke und dem Römerbergtunnel wird aus technischen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Bis dahin wird ein Radwegprovisorium eingerichtet, um eine durchgehende Radwegverbindung bis Margarethen sicherzustellen.

Mobilitäts- und Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner: „Seit über 20 Jahren wird von dieser Verbindung geredet. Wir setzen nun endlich den Spaten. Der neue Geh- und Radweg Linz-Margarethen erhöht die Verkehrssicherheit und ist nicht nur eine Aufwertung der Mobilität per se, sondern auch ein neues Juwel für den Donautourismus. Mit der Vernetzung an das innerstädtische Radwegenetz wird eine weitere, nachhaltige und gesundheitsfördernde Mobilitätsalternative geschaffen.“

Petra Riffert, Geschäftsführerin WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH dazu „Wir freuen uns, dass ein neuer Radwegabschnitt an der Donau im Zentralraum von Linz entsteht, ein zukunftsweisendes Projekt für die ständig steigende Anzahl der Alltags-, Ausflugs- und Urlaubsradfahrer am Donauradweg, wie eine jährlich durchgeführte Radfahrerzählung zeigt. Ein rascher Ausbau des zweiten Teilabschnittes und somit auch Lückenschluss im Bereich der Schiffsanlegestellen bis zur Nibelungenbrücke ermöglicht ein sicheres Miteinander von Radfahrerinnen und Radfahrern, Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Schifffahrtsgästen direkt an der Donau!"

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