Medienservice vom: 06.02.2024 |Fotos zum Medienservice

Neues Kapitel für das Ordensklinikum Barmherzige Schwestern Gestaltungsbeirat sieht erfolgreiche Umsetzung seiner Empfehlungen

Zum ersten Mal in diesem Jahr trat der Gestaltungsbeirat wieder zusammen. In zwei Tagen werden sieben Bauprojekte besprochen, die bedeutend für das Linzer Stadtbild sind. Als neues Mitglied kam in der insgesamt 194. Sitzung des Beirats der renommierte Professor für Architektur DI Hans Gangoly hinzu. Er reiht sich ein neben die bereits mit dem Beirat vertrauten Mitglieder Architektin DIin Kathrin Gimmel sowie der Landschaftsarchitektin DIin Carla Lo. Architekt DI Rüdiger Lainer musste seine Teilnahme leider kurzfristig absagen. Von den heute vier besprochenen Projekten konnte eines grünes Licht für die Einreichung bei der Baubehörde erhalten. 

Das Ordensklinikum Barmherzige Schwestern in Linz stand gleich zu Beginn am Programm. Es erreicht heute einen Meilenstein in seinem Sanierungs- und Erweiterungsprojekt an der Seilerstätte. Denn nach zwei vorangegangenen Begutachtungen und entsprechenden Empfehlungen des Gestaltungsbeirats kann sich das Krankenhaus nun über die finale Zustimmung durch das Gremium freuen. Die Anregungen des Beirats aus vergangenen Sitzungen wurden erfolgreich in die architektonische Planung integriert. 

Die Erweiterung des Ordensklinikums, mit über 2.000 engagierten Mitarbeiter*innen und mehr als 650 Betten eines der größten und bedeutendsten in Oberösterreich, ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung des Linzer Gesundheitsangebots. Neben einer Teilsanierung werden zusätzliche Flächen errichtet, etwa für größere OP-Säle und die Umstellung auf 2-Bett-Zimmer bei der stationären Aufnahme. 

Planungsstadtrat Dietmar Prammer betont die Bedeutung des Projekts für die Stadt Linz: „Mit dem Ordensklinikum haben wir einen verlässlichen Partner, der maßgeblich zur Gesundheitsversorgung in Linz beiträgt. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts bedeutet nicht nur eine Verbesserung und Modernisierung im Gesundheitsbereich, sondern auch eine Neugestaltung des öffentlichen Raums mit Begrünungen und einer erhöhten Aufenthaltsqualität – es handelt sich nicht nur um einen Kompromiss, sondern vielmehr um ein Win-Win für alle." 

Die Überarbeitungen für das komplexe Projekt basieren auf den Empfehlungen des Gestaltungsbeirats. Die zweite Begutachtung im November 2023 fokussierte sich dabei nicht nur auf die medizinische Erweiterung, sondern auch auf die Integration des Ordensklinikums in den öffentlichen Raum. Das Ergebnis ist das vielversprechende Konzept „Grünquartier Seilerstätte", das nicht nur die funktionalen Anforderungen erfüllt, sondern auch ästhetisch und nachhaltig überzeugte. 

Heute präsentierten die Bauwerber zusätzlich die Gestaltung der Langgasse. Hier soll zukünftig eine Fußgänger*innenzone vorgesehen werden, welche begrünt und auch mit Bäumen bepflanzt werden soll. Die Asphaltflächen sollen auf ein Minimum begrenzt werden. Zusätzlich werden auch Aufenthaltsräume für die Öffentlichkeit entstehen.  

Darüber hinaus wurde auf Wunsch der Beiratsmitglieder die Fassade „beruhigt”. Die Fenster wurden gegliedert ausgerichtet und Elemente an den Erkern zurückgenommen, um das Gebäude weniger massig erscheinen zu lassen. Eine letzte Anregung gab es zudem noch zur Wahl der Fassadenfarbe. 

Zum Schluss des Tagesordnungspunktes richtete das Planerteam des Ordensklinikums seinen ausdrücklichen Dank noch an alle Beteiligten. Mit der gelungenen Verbindung aus moderner Gesundheitsversorgung und ansprechender städtebaulicher Gestaltung im Geviert können Stadt und Ordensklinikum nun optimistisch einer Umsetzung des Vorhabens entgegenblicken. 

Weiters besprochen wurden ein Wohnhausprojekt in Bahnhofsnähe sowie ein Büro- und Wohngebäude in Kleinmünchen, sowie ein innerstädtisches Wohngebäude. Diese Projekte wurden vorerst auf Wiedervorlage für eine der kommenden Sitzungen des Beirats gesetzt. Weitere drei Vorhaben harren morgen Vormittag noch auf ihre Begutachtung.

Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Die Veröffentlichung der Bilder ist für Medien honorarfrei, jedoch nur mit Fotonachweis. Falls nicht anders angegeben ist anzuführen: "Foto: Stadt Linz". Bei gewerblicher Nutzung bitten wir um Kontaktaufnahme.

Chatbot ELLI

ELLI, der Chatbot der Stadt!

ELLI ist digital, hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn Antworten auf Fragen benötigt werden.

Mehr Infos