Medienservice vom: 02.01.2025 |Fotos zur Meldung

Täglich im Einsatz für ein „sauberes Linz“ - Bilanz und Ausblick Geschäftsführender Vizebürgermeister Dietmar Prammer: Linz setzt neue Maßstäbe in der Abfallwirtschaft

Mit rund 86.000 Tonnen gesammeltem Abfall zieht die Stadt Linz eine erfolgreiche Bilanz für das Jahr 2024. Der geschäftsführende Vizebürgermeister Dietmar Prammer, zu dessen Ressort auch die Abfallentsorgung gehört, präsentiert die Zahlen und hebt die innovativen Entwicklungen in der Abfallwirtschaft hervor, die Linz noch lebenswerter und nachhaltiger machen: „Die Abfallwirtschaft ist ein zentraler Baustein für eine saubere Stadt und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. 2024 haben wir nicht nur unser Ziel der ordnungsgemäßen Entsorgung erreicht, sondern auch mit Innovationen wie E-Müllfahrzeugen, der Umstellung auf das neue Einwegpfandsystem und zusätzlichen digitalen Services die Weichen für die Zukunft gestellt.“ Seinen Dank richtet Vizebürgermeister Dietmar Prammer an die rund 200 Mitarbeiter*innen von Linz AG Abfall, die die verantwortungsvolle Aufgabe der Abfallentsorgung übernehmen.

Zu den 86.000 Tonnen Abfällen, die im Vorjahr gesammelt wurden, zählen neben dem Restmüll auch Bio- und Sperrmüll sowie Altpapier, Verpackungsmaterialien und Altglas. 

Viele Neuerungen

2024 war das Jahr der Neuerungen im Hinblick auf eine nachhaltige Abfallentsorgung, die sich weg vom bloßen Entsorgungsauftrag in Richtung einer durchorganisierten umwelt- und ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft entwickelt: Im September 2024 nahm das erste von insgesamt zehn geplanten vollelektrischen Müllfahrzeugen seinen Betrieb auf. Es wird für die Altpapiersammlung in der Innenstadt eingesetzt und spart jährlich rund 30.000 kg CO2 ein. Bis Ende 2025 sollen fünf weitere E-Müllfahrzeuge folgen, gefördert durch das Programm „Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur“ des Klimaschutzministeriums, die die Anschaffung von E-Entsorgungsfahrzeugen mit 1,8 Millionen Euro Förderung mitfinanziert.

Seit November 2024 werden zudem Leicht- und Metallverpackungen gemeinsam in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack gesammelt. Diese Umstellung vereinfacht die Trennung für die Linzer Bevölkerung und bereitete auf das österreichweite Einwegpfandsystem vor. Im Hinblick auf dieses seit 1. Jänner 2025 gültige Einwegpfandsystem für Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff und für Alu-Getränkedosen wurde die Linzer Bevölkerung von der Linz AG Abfall eingehend über die Änderungen in der Linzer Abfallsammelstruktur informiert.

„Wir wollen die Abfallwirtschaft in Linz noch nachhaltiger gestalten und setzen dabei auf Innovation und das Engagement der Bevölkerung. Gemeinsam schaffen wir eine saubere und lebenswerte Stadt für alle“, resümiert Vizebürgermeister Dietmar Prammer.

Abfall-App: Alle Infos auf einen Blick

Seit rund einem Jahr ist zudem die neue Abfall-App „in Betrieb“ und wird bereits sehr gut angenommen. Mit wenigen Klicks sind die wichtigsten Fakten sichtbar. Beispielsweise ist im Abfallkalender mit Erinnerungsfunktion ersichtlich, an welchen Tagen die Abfallbehälter entleert werden. Das Abfall-ABC dient als Nachschlagewerk, wie und wo die unterschiedlichen Abfallarten entsorgt werden sollten. Zudem gibt es eine Altstoffsammelstellen-Suche, mit der die Standorte der vier Altstoffsammelzentren (ASZ) sowie die nächstgelegenen Sammelstellen schnell zu finden sind. Darüber hinaus erfahren die Anwender*innen News und Aktionen. Die App ist auf der LINZ AG-Webseite unter www.linzag.at/abfall-app oder per QR-Code zum Download verfügbar.

Mehr als 63.000 Abfallbehälter

Die Abfallsammlung und -verwertung leistet einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Insgesamt sind mehr als 80 Entsorgungsfahrzeuge im Einsatz, davon täglich rund 65. Pro Jahr werden so 1,2 Millionen Kilometer zurückgelegt, um die mehr als 63.000 aufgestellten Abfallbehälter zu entleeren. Darüber hinaus tragen auch die rund 380 Altstoffsammelstellen und vier Altstoffsammelzentren maßgeblich zur richtigen Trennung, einer Erhöhung der Recyclingquote und damit zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft bei..

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