Stadt treibt Digitalisierung der Volks- und Sonderschulen weiter voran Knapp 400 Laptops für das kommende Jahr
Die Digitalisierungs-Offensive an den öffentlichen Linzer Pflichtschulen geht auch 2025 weiter. Nach den Mittelschulen werden im kommenden Jahr rund die Hälfte der Volksschulen und Sonderschulen nun mit neuen IT-Geräten ausgestattet. Die zweite Hälfte der Schulen folgt 2026. In den letzten Monaten wurden die Schulen mit flächendeckendem WLAN darauf vorbereitet.
„Dies war wichtig, da Volksschulen standardmäßig nicht über einen fixen EDV-Raum verfügen. Durch den Einsatz von Laptops können die Geräte flexibel im gesamten Schulgebäude genutzt werden. Im ersten Jahr werden voraussichtlich knapp 400 Notebooks an die Schulen verteilt“, erklärt der geschäftsführende Vizebürgermeister Dietmar Prammer, Referent für Schulwesen in Linz.
Die Auswahl der Schulen, die im ersten Schritt neu ausgestattet werden, orientiert sich an den technischen Gegebenheiten. Eine enge Kommunikation zwischen der zuständigen Abteilung und den betreffenden Schulen ist für Ende Jänner vorgesehen, um die Umsetzung im Detail abzustimmen.
Damit setzt die Stadt Linz ein klares Zeichen für die Förderung digitaler Kompetenzen in der Schulbildung und unterstützt gleichzeitig Lehrkräfte und Schüler*innen. Vizebürgermeister Prammer betont: „Die Digitalisierung unserer Schulen ist ein wesentlicher Schritt, um allen Kindern an den Linzer Pflichtschulen – unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern – Zugang zu einer digitalen Grundbildung zu ermöglichen.“
Zugleich will sich Vizebürgermeister Prammer auch der zunehmenden Sorge von Eltern und Pädagog*innen im Hinblick auf Risiken des steigenden Internetkonsums von Jugendlichen widmen. Ein von ihm initiiertes Gespräch mit Expert*innen aus der Technologiebranche, der Suchtberatung und dem Bildungswesen hat dazu bereits erste Ideen zutage gefördert, deren Umsetzung an Modellschulen im ersten Quartal 2025 geprüft werden soll.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 2,43 MB) 68 x 45 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Der geschäftsführende Vizebürgermeister Dietmar Prammer überzeugt sich von der digitalen Ausstattung in der Harbachschule.
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