Medienservice vom: 24.01.2025 |Fotos zur Meldung

Projekt „Digitales Pflegeheim“ Telemedizin bisher sehr erfolgreich

Die Stadt Linz setzt laufend weitere Meilensteine in der Gesundheitsversorgung ihrer Senior*innen. Mit der Einführung des Projekts „Digitales Pflegeheim“ werden Lösungen implementiert, die Pflegekräfte entlasten und die Betreuungsqualität erhöhen. Ein zentraler Bestandteil ist die Telemedizin, die es ermöglicht, Patient*innen trotz räumlicher Trennung durch Ärzt*innen zu diagnostizieren und zu therapieren.
 
„Mit dem Projekt setzen wir auf neue Technologien, um die Attraktivität der Pflegeberufe zu erhöhen und das Pflegepersonal zu entlasten,“ ergänzt Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. „Digitale Werkzeuge optimieren Arbeitsabläufe und geben den Mitarbeiter*innen mehr Zeit für die Pflege.“

Pilotprojekt im Seniorenzentrum Liebigstraße

Seit einigen Monaten wird im Seniorenzentrum Liebigstraße die moderne Telemedizin-Technologie „Docs in Clouds“ getestet. Durch den Einsatz dieses digitalen Hilfsmittels kann eine effizientere und bewohnerfreundlichere medizinische Betreuung gewährleistet werden.
 
„Die Einführung von Telemedizin ist ein Meilenstein für die Gesundheitsversorgung unserer Seniorinnen und Senioren,“ erklärt Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. „Diese moderne Technologie erleichtert den Zugang zu medizinischer Betreuung und steigert die Lebensqualität unserer älteren Mitbürger*innen erheblich. Die Zusammenarbeit mit den Elisabethinen zeigt, dass Linz auf dem Weg zur Digitalisierung auch im Gesundheitsbereich vorangeht.“
 
Dank der Telemedizin sind bereits positive Veränderungen im Alltag der Bewohner*innenversorgung spürbar. So konnten auch über die Feiertage telemedizinische Visiten durchgeführt werden, die Krankenhausaufenthalte verhinderten. Dies zeigt, dass selbst eine geringe Anzahl an Televisiten einen signifikanten Einfluss auf das Wohlbefinden der Senior*innen haben kann.
 
Die Telemedizin bietet breite diagnostische Möglichkeiten, die von der Überprüfung von Entzündungen im Ohr über Lungenentzündungen bis hin zu Hautausschlägen reichen. OA Dr. Matthias Kölbl, Leiter der Notfallambulanz, zieht bei Bedarf weitere Fachärzte hinzu, um eine umfassende Diagnose zu gewährleisten. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Infekte wie Harnwegsinfekte oder Ohrenentzündungen schnell und effizient zu behandeln, ohne dass die Betroffenen das Krankenhaus aufsuchen müssen.
 
„Vor Weihnachten musste ich wegen einer Infektion ins Krankenhaus transportiert werden,“ erzählt Bewohnerin Frau S., „ich musste mehrere Stunden warten und war erst um 4 Uhr Früh wieder im Zimmer, obwohl das Pflegepersonal und das Krankenhaus ihr Bestes getan haben. Durch die Televisite gestern habe ich mir die Krankenhausfahrt erspart und in 15 Minuten war alles erledigt. Ich bin sehr glücklich darüber.“
 
Die Einführung und Schulung des Telemedizin-Rollständers von „Docs in Clouds“ in weiteren Wohnbereichen ist nun geplant, um die Televisiten für Bewohner*innen im gesamten Haus zu ermöglichen. Die Nutzung dieser innovativen Lösung im Bereich der Pflege wird weiterhin optimiert, um eine reibungslose Integration in den Alltag zu gewährleisten.
 

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