Medienservice vom: 27.03.2025 |Fotos zur Meldung

Ein starkes Zeichen des Miteinanders Bürgermeister Dietmar Prammer und die Islamische Religionsgemeinde luden zum gemeinsamen Fastenbrechen ein

Am gestrigen Abend fand im Alten Rathaus ein gemeinsames Fastenbrechen auf Einladung von Bürgermeister Dietmar Prammer und Mag. Binur Mustafi, BEd., Vorsitzender der Islamischen Religionsgemeinde Oberösterreich statt. Zahlreiche Vertreter*innen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften, Vereine und Organisationen folgten der Einladung und setzten damit ein starkes Zeichen für Dialog, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mit dabei waren Repräsentant*innen der Islamischen Religionsgemeinden, die Diözese Linz, repräsentiert durch Bischofsvikar Johann Hintermaier, der in Vertretung für Bischof Manfred Scheuer kam. Sowie die Israelitische Kultusgemeinde, vertreten durch Präsidentin Charlotte Herman, die Buddhistischen Religionsgesellschaft, vertreten durch Brigitte Bindreiter und Gerhard Urban. Auch Vertreter*innen der Stadt Linz, darunter Integrationsreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl, Mitarbeitende des Integrationsbüros sowie zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteur*innen nahmen am Iftar teil.

Bürgermeister Dietmar Prammer betont: „Linz ist eine Stadt des Miteinanders. Vor allem in einer Zeit, in der Polarisierung zunimmt, ist es wichtiger denn je, Brücken zu bauen – über Glaubensgrenzen hinweg. Dieses gemeinsame Fastenbrechen ist ein schönes und gelebtes Symbol für den gegenseitigen Respekt und die Vielfalt, die unsere Stadt prägt.“

Vorsitzender Mustafi hob in seiner Begrüßungsrede die besondere Symbolkraft dieses Abends hervor: „Dass wir heute in Linz – Gläubige unterschiedlicher Traditionen und Vertreter*innen des öffentlichen Lebens – gemeinsam an einem Tisch sitzen, ist ein starkes Zeichen dafür, dass nicht Unterschiede uns trennen, sondern gemeinsame Werte uns verbinden. Besonders in diesem Jahr, in dem sich der Ramadan und die christliche Fastenzeit über mehrere Wochen überschneiden, wird deutlich, dass das Fasten weit über eine religiöse Praxis hinausgeht – es ist eine universelle Erfahrung, die Menschen verschiedener Glaubensrichtungen eint und zu Besinnung, Mitgefühl und Solidarität anregt."

Das Iftar-Essen im Alten Rathaus stand ganz im Zeichen des interreligiösen und interkulturellen Austauschs. Die Veranstaltung bot Raum für Begegnung, Gespräche und das gemeinsame Erleben religiöser Rituale – ein gelungenes Beispiel für gelebte Integration in Linz. 
 

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