Medienservice vom: 08.04.2025 |Downloads zur Meldung|Fotos zur Meldung

STREAM FESTIVAL 2025 stellt Programm vor 30. – 31. Mai 2025, Linzer Innenstadt, Eintritt frei

Das städtische Musikevent kehrt 2025 nach dem großen Erfolg mit STREAM CLUB 2024 als Open-Air-Festival mit internationalen Top-Acts und lokalen Musik-Highlights bei freiem Eintritt zurück.

Das STREAM FESTIVAL macht die Linzer Innenstadt zum urbanen Festivalgelände: Gemütliche Open-Air-Vibes, mitreißende Live-Gigs und heiße Clubnächte, die zum Feiern und Tanzen bis in die frühen Morgenstunden einladen: das Festival bietet ein breites Angebot für alle Musikfans und lädt zum Entdecken ein. Ergänzt wird das Musikprogramm in bewährter Form durch Talks und Workshops zu Popkultur und Musikwirtschaft. Der Eintritt in alle Locations ist frei – so lässt sich das vielfältige Programm ganz unkompliziert genießen.

„Seit 2018 ist das Stream Festival ein wichtiger Impuls für den Aufschwung von Linz als angesagte Open-Air-Stadt und eröffnet auch heuer wieder den Festival-Sommer. Das Besondere am Stream ist das urbane Feeling und natürlich der Gratiseintritt. Mit der Bühne am Pfarrplatz, dem Daytime Club bei der Kunstuni, den DJ-Sets in den Clubs, den Talks und Workshops und den vielen Partnern ist das Festival einfach ein Teil der Stadt. Dazu gehört auch die für unsere Jugendlichen so wichtige Clubkultur. Musikalisch ist es ein Entdeckerfestival, das viele überraschen wird. Ganz nach dem neuen Stadtmotto „Take a Risk.“ kann ich nur empfehlen „Visit Stream!“, zeigt sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer begeistert.

Das Herz des Festivals schlägt am Pfarrplatz – dort sorgt die große FM4-Bühne ab dem Nachmittag für Festivalstimmung mit internationalen Acts und heimischen Lieblingsbands. Auf dem Programm: Pop, Indie und elektronische Sounds, die das Publikum mitten in der Innenstadt in Bewegung bringen. Wie immer garantiert das STREAM FESTIVAL musikalische Neuentdeckungen und aufstrebende Acts unterschiedlichster Musikrichtungen neben bekannten Popgrößen. Für alle Clubfans gibt es gute Neuigkeiten: Die beliebte Open-Air-Bühne im Innenhof der Kunstuniversität ist zurück – mit dem „Daytime Club“ und lässigen DJ-Sets ab dem Nachmittag. Ab 22 Uhr geht’s dann in den drei Club-Locations Solaris, Stadtwerkstatt und KAPU nahtlos weiter – bis in die frühen Morgenstunden.

Im Atelierhaus Salzamt trifft Clubkultur auf Kunst – mit einer Ausstellung, die neue Perspektiven eröffnet, und einem Artist Talk, bei dem Musiker*innen über Musik, Szene und Hintergründe diskutieren. Bereits am Donnerstag, 29. Mai startet die Ausstellung „Spill & Bleed – Echoes of the Dancefloor“ und liefert damit einen ersten Vorgeschmack auf das Festival-Wochenende. Auch die Kunstuniversität ist wieder Partnerin des Festivals und beherbergt Teile des TALK-Programms, das sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, KI und Awareness beschäftigt.

Das STREAM FESTIVAL entsteht in Zusammenarbeit von Linz Kultur, der Kulturabteilung der Stadt Linz, mit Radio FM4 und zahlreichen Partner*innen aus der freien Szene und institutionellen Kultureinrichtungen in Linz. Die vielfältigen Kooperationen sind ein zentraler Bestandteil des Festivals – genauso wie der Fokus auf eine umwelt- und ressourcenschonende Umsetzung als Green Event. Ein klares Commitment zu Diversität, Inklusion und Awareness gehört ebenso dazu. So schafft das STREAM FESTIVAL bei freiem Eintritt einen Rahmen, in dem respektvolles, offenes und bereicherndes Feiern für alle möglich wird.

STAGE Open-Air Programm: FM4 Bühne am Pfarrplatz – presented by LINZ AG

Die STAGE Programmschiene des Festivals punktet auch in diesem Jahr mit zugkräftigen Acts und Geheimtipps aus dem erweiterten Indie-Pop und Alternative Universum. Mit zehn Konzerten an zwei Tagen wird ein breites musikalisches Spektrum mit nationalen und internationalen Acts geboten.

Programmiert von Linz Kultur und Radio FM4 bietet die FM4 Bühne am Freitag und Samstag ab dem späten Nachmittag ein sehr vielfältiges Programm.

Highlights am Freitag sind die Auftritte der österreichisch-iranischen Musikerin Sofie Royer, mit einer faszinierenden Mischung aus eindringlichen Balladen, tanzbarem Pop und einer Prise Nostalgie sowie das Konzert von Night Tapes. Das Londoner Trio verbindet genreübergreifende Klänge, atmosphärische Soundscapes und tiefgehende Reflexionen zu innovativem Dream-Pop und ist derzeit einer der gefragtesten UK-Exports. Beschließen wird den Freitag auf der FM4 Bühne Headliner SOHN, bereits seit 2014 eine feste Größe der Szene und Experte für elektronischen Sound mit Tiefe und Gefühl.

Auch der Samstag am Pfarrplatz verspricht ein hochkarätiges Line-Up und viel Emotion: Nach einem Nachmittag zwischen Pop, Post-Punk und Minimal Synth, unter anderem von den französischen eat-girls startet die österreichische Formation PRESSYES mit einer gehörigen Portion sonnigem Psychadelic-Pop in den Abend. Als Co-Headliner begeistern dann die lokalen Helden der Band Buntspecht mit ihrem Balkan-Jazz-Pop das Linzer Publikum, bevor Edwin Rosen, Popphänomen der NNDW – der Neuen Neuen Deutschen Welle, das große Finale auf der FM4 Bühne liefert: Der deutsche Top-Act überzeugt mit seinen Spotify-Statistiken (mehr als eine Million monatliche Hörer*innen) wie auch durch ausverkaufte Konzerte. Seine melancholisch schönen Sounds elektrisieren das Publikum und bewegen sich zwischen New- und Dark-Wave, Post-Punk und Synth-Pop.

CLUB-Programm vom Nachmittag bis in die frühen Morgenstunden

Die CLUB-Programmschiene ist essentieller Bestandteil von STREAM, so sind sowohl die Nächte in den Clubs Solaris, Stadtwerkstatt und KAPU als auch der Daytime Club auf der Open-Air-Bühne im Innenhof der Kunstuniversität Fixpunkte im Festivalprogramm.

Das Club-Line-Up besticht durch seine Vielfalt: Was die vertretenen Genres betrifft, ist von House über Hip Hop, Funk, Dub bis hin zu Acid und Techno alles dabei. Vielfältig sind auch die Acts: Lokale DJs, internationale Acts, All-Time-Favourites und junge Kollektive stehen für ein breites Programm.

Zu den Highlights am Freitag zählen unter anderem das Wiener DJ-Kollektiv Sugar Slip im Daytime Club, das dänisch-schwedische Duo Lust For Youth in der KAPU und der brachiale Techno von Gerald vdH im Solaris. 
Am Samstag gibt es unter anderem Dub Sound von O.B.F X Iration Steppas in der Stadtwerkstatt und im Innenhof der Kunstuniversität ein Hosting des berühmt-berüchtigten Linzer DJ-Duos CAORLI unter dem Titel „Love Island“ mit zahlreichen Gästen.

TALK-Programm im Atelierhaus Salzamt, in der Kunstuniversität Linz und AEC

Die Programmschiene TALK erlaubt einen tieferen Einblick in Themen der Musikwelt. Beim Artist Talk am Freitag im Atelierhaus Salzamt diskutieren Künstler*innen der Ausstellung „Spill & Bleed – Echoes of the Dancefloor“ gemeinsam mit Musiker*innen des Festivals. Am Samstag drehen sich die Talks in der Kunstuniversität Linz um die Themen Nachhaltigkeit, KI und Awareness. So fragt die Linz Club Commission ihre Talk-Gäste, wie ein inklusives Nachtleben möglich ist, und was es für echte Diversität in der Clubkultur braucht. In Kooperation mit dem Ars Electronica Center beleuchtet ein weiterer Talk den Aspekt der Nachhaltigkeit im Kontext von künstlicher Intelligenz. Die Musikindustrie im Wandel beleuchtet der Talk „We are so entertained“ in Kooperation mit der Creative Region: Hier wird wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit im Bereich von Großevents diskutiert.

Ausstellungen und Workshops runden das Programm ab

Bereits am Vorabend des STREAM FESTIVALs eröffnet die Ausstellung „Spill & Bleed – Echoes of the Dancefloor“ im Atelierhaus Salzamt. Die von Clemens Mairhofer (Atelierhaus Salzamt) und Moritz Pisk (Kunstuniversität Linz) kuratierte Schau zeigt unter anderem Werke von Aleksandra Budaeva und Mia Trotz. Der Titel der Ausstellung spielt auf zwei Begriffe aus der Audiotechnik an, die das unkontrollierte Echo von Klängen in unerwartete Räume beschreiben. Genau das passiert gerade mit der Rave- und Dancefloor-Kultur: Sie dringt in neue Kontexte vor, erreicht ein vielfältiges Publikum und beeinflusst unterschiedlichste Disziplinen und Genres. Die Gruppenausstellung im Salzamt bringt Kunst und Clubkultur zusammen und erforscht die Zeitlichkeit und Politik des Dancefloors.

Auch das Ars Electronica Center lädt während des STREAM FESTIVALs zur Ausstellungs-besichtigung bei freiem Eintritt für Besucher*innen unter 18 Jahren. Eintritt frei für Personen jeden Alters gibt es darüber hinaus bei der Artist Tour: Musiker, Schriftsteller und Werbetexter Andreas Kump führt gemeinsam mit Musikerin Gizem Kus vom AEC durch die Ausstellung „AI x Music“.

Zwei Workshopformate runden das diesjährige Festivalprogramm ab: das meduxa collective veranstaltet im Willy*fred-Haus einen FLINTA* DJ-Workshop, in Kooperation mit der gemeinnützigen Netzkultur-Initiative servus.at finden in der Kunstuniversität Linz Drop-in Workshops rund um Themen wie nicht kommerzielle soziale Netzwerke, Privacy & Security oder Self-hosting statt.

Green Event und Awareness-Konzept: Starke Werte für gute Unterhaltung

Bei der Organisation des STREAM FESTIVALs legt Linz Kultur einen besonderen Fokus auf den sozialen und ökologischen Fußabdruck der Veranstaltung. Klimaschutz sowie gelebte Diversität und Inklusion sind auch im Kulturbereich keine Selbstverständlichkeit, sondern verlangen insbesondere im Veranstaltungsbereich ein klares Bekenntnis und konkrete Maßnahmen seitens der Organisator*innen.

Das STREAM FESTIVAL soll offen für alle und dabei möglichst ressourcenschonend und umweltverträglich sein. Um diesen Werten zu entsprechen, setzt das Veranstaltungsteam Maßnahmen in den Bereichen Abfall, Mobilität, Gastronomie und ökologische Nachhaltigkeit um. Über die Details der Green Event Strategie wird auf der Website informiert. Auch das Publikum wird in die Umsetzung der Green Event Maßnahmen eingebunden – zum Beispiel bei der Anreise oder Müllvermeidung.

Eine wichtige Partnerin in der Umsetzung dieser Maßnahmen ist die LINZ AG, die neben den umweltschonenden Transportoptionen der LINZ Linien auch Trinkwasserbrunnen und Müllsammelinseln zur Verfügung stellt. 

Bei der sozialen Verantwortung setzt das STREAM FESTIVAL ein starkes Zeichen: Das Awareness-Konzept umfasst neben gezielter, bewusstseinsbildender Kommunikation rund um einen respektvollen und fairen Umgang miteinander auch die Beschäftigung von Awareness-Teams, die vor Ort unterstützen und informieren. Die Verwendung von inklusiver und einfacher Sprache sowie die Umsetzung von Maßnahmen zur Barrierearmut sollen Kultur für alle erlebbar machen. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen ein qualitätvolles Kulturprogramm zugänglich zu machen und ein Interesse für kulturelle Angebote zu wecken. 

STREAM FESTIVAL – ein wandelbares Musikformat in der Linzer Innenstadt

Das STREAM FESTIVAL ist ein dynamisches Musikformat, das seine Wandlungsfähigkeit am Puls der Zeit bei jeder Ausgabe zeigt. Das STREAM FESTIVAL startete 2018 als großes Open Air Musikevent an der Urfahraner Donaulände. 2021 folgte das Live-Online-Format Streaming Stream, 2022 fand das erste Clubfestival, STREAM CLUB, statt. Im Jahr 2023 ist STREAM als Open Air Festival mit den Programmschienen STAGE, CLUB und TALK in die Linzer Innenstadt rund um den Pfarrplatz übersiedelt. 2024 konnte STREAM CLUB erfolgreich als zweitägiges Clubfestival fortgeführt werden. Die Gemeinsamkeit der unterschiedlichen Festivalformate ist neben dem kooperativen Aspekt – der Zusammenarbeit mit der freien Szene und mit verschiedenen Programmpartner*innen – die Bespielung der Linzer Innenstadt als urbane Festivallocation. 


Programmzeiten

  • DO, 29. Mai 2025 – 18 Uhr
    Eröffnung der Ausstellung
    „Spill & Bleed – Echoes of the Dancefloor“
    Dauer der Ausstellung: 30. Mai bis 8. Juni 2025
    Atelierhaus Salzamt

 

  • FR, 30. & SA, 31. Mai 2025 – 14 Uhr bis 04 Uhr (AEC ab 11.30 Uhr) 
    STREAM FESTIVAL 
    STAGE | CLUB | TALK
    Linzer Innenstadt

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