Ordnungsdienst mit verstärkten Kontrollen gegen illegale Bettelei Sicherheitsstadtrat Dr. Raml: „Sicherheit und Ordnung erfordern klare Regeln und hohe Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst“
157 Fälle von Bettelei registrierte der Ordnungsdienst der Stadt Linz im März, um 32 mehr als im Februar. Dieser Anstieg resultiert einerseits aus verstärkten Kontrollen, andererseits aus dem vermehrten Auftreten von illegaler Bettelei im Bereich der Urfahraner Hauptstraße.
„Illegale organisierte Bettelei, die von kriminellen Banden ausgeht, hat in Linz keinen Platz und dagegen gehen wir entschieden vor. So ist derzeit eine Ausweitung des sektoralen Bettelverbots rund um die Urfahraner Hauptstraße in Ausarbeitung, die ehestmöglich dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird“, informiert Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml, der betont: „Sicherheit und Ordnung erfordern klare Regeln und eine hohe Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst.“
Ein Plus an 38 Fällen verzeichnete der Ordnungsdienst auch im Bereich der ortspolizeilichen Verordnungen, insgesamt schritten die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im März 99 Mal ein. Der Anstieg erklärt sich aus den wärmeren Temperaturen und der nach wie vor strengen Kontrollen in den Alkoholverbots-Zonen Schillerpark bzw. Volksgarten.
Nahezu die Hälfte aller dokumentierten Fälle betraf den Bereich „Ruhender Verkehr“ mit 497 Fällen. Damit stellt dieser Bereich auch im März den größten Aufgabenbereich dar.
„Wer in Linz wohnt, soll auch in der Nähe seines Wohnortes einen Parkplatz finden – und nicht durch Dauerparker von außerhalb verdrängt werden. Ziel unserer Kontrollen ist es, den ruhenden Verkehr im Sinne der Linzer Bevölkerung zu ordnen“, so Raml.
Insgesamt leisteten die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes im März 1.758 Arbeitsstunden. Davon entfielen 1.036 dokumentierte Einsätze auf die klassischen Zuständigkeitsbereiche des Ordnungsdienstes. Zusätzlich investierten die Einsatzkräfte beachtliche 510 Stunden in Aus- und Fortbildungen, unter anderem mit Fokus auf Sicherheit im Außendienst.
Die Kategorie „Service und Informationen“ umfasste im März 220 Fälle – das entspricht einem Anteil von 21 Prozent. Weitere Kategorien wie „Sonstige Vorfälle“ (26 Fälle), „Hundeproblematik“ und „Müllablagerung“ (jeweils 11 Fälle), „Straßenkunst und StVO-Verstöße“ (10 Fälle) sowie „Anrainerverpflichtung“ (5 Fälle) machen gemeinsam rund fünf Prozent des Gesamteinsatzaufkommens aus.