LR Steinkellner / Vbgm Hajart: Rückbau des flussoberseitigen Radstreifens auf der Nibelungenbrücke Arbeiten sollen noch heute starten
Das Behördenverfahren ist abgeschlossen und die neue Verordnung zur Verkehrsführung liegt vor. Somit beginnt am Donnerstagabend, 24. April 2025, der Rückbau des flussoberseitigen Radstreifens auf der Nibelungenbrücke (Brückenseite Neues Rathaus) durch die zuständigen Mitarbeiter des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz. Ziel ist es, hierfür die ursprüngliche Verkehrssituation wiederherzustellen. Flussabwärts – also auf der Brückenseite von Lentos und AEC – bleibt das Pilotprojekt für den Zweirichtungsradverkehr aufrecht. Die Arbeiten erfolgen gestaffelt und unter laufender Verkehrsführung.
Die Umsetzung im Überblick:
Donnerstag, 24. April 2025
- 1. Anpassung der Ampelschaltung und Umbauarbeiten an der Lichtsignalanlage
- 2. Einrichtung von Absperrungen zur Sicherung des Rückbaus der Leitwände
- 3. Ab ca. 19:00 Uhr: Demontage der Geländeraufsätze (ohne Einschränkung der Fahrstreifen)
- 4. Ab ca. 21:00 Uhr:
- 1. Demontage der Leitwände (Reduktion auf einen Fahrstreifen stadteinwärts)
- 2. Rückbau der provisorischen Asphaltrampe im Bereich Fiedlerstraße
- 3. Beginn der Ummarkierungsarbeiten und Montage der neuen Verkehrszeichen
Freitag, 25. April 2025
- 1. Abschluss der Ummarkierungsarbeiten
- 2. Abschluss der Anbringung neuer Beschilderungen
Zieltermin: Montag, 28. April 2025
Bis spätestens Montag soll der ursprüngliche Zustand der flussoberseitigen Verkehrsführung auf der Nibelungenbrücke wiederhergestellt sein.
Die Arbeiten werden so koordiniert, dass die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten werden.
Landesrat Günther Steinkellner betont: „Der Blick allein auf den Fahrradlenker reicht nicht aus, denn Mobilität findet nicht ausschließlich auf zwei Rädern statt. Mobilitätspolitik darf nicht einseitig geführt werden, sondern muss realitätsnah sein. Wenn Maßnahmen den öffentlichen Verkehr, Einsatzfahrzeuge, Pendlerinnen und Pendler ausbremsen, ist das keine Lösung – das ist ein Problem. Unser Ziel ist ein Mobilitätssystem, das für alle funktioniert. Deshalb investieren wir in Lösungen, die leistungsfähig, alltagstauglich und zukunftssicher sind. Diesbezüglich gab es schon einen ersten Termin mit dem Bundesdenkmalamt.“
Vizebürgermeister Martin Hajart: „Die Verbesserungen für Radfahrer flussabwärts – also auf Seiten von AEC und Lentos – bleiben im Rahmen des Pilotprojekts aufrecht. Flussaufwärts suchen wir gemeinsam nach einer besseren Lösung, die sowohl für Öffi-, Rad- und Autofahrer sowie für die Fußgänger sicher und attraktiv ist.“