Blackout: Rechtzeitig vorsorgen und richtig reagieren Sicherheitsstadtrat Dr. Raml: „Stromausfall in Spanien und Portugal zeigt Wichtigkeit des Themas“
Auf der gesamten iberischen Halbinsel gingen gestern, Montag, die Lichter aus – und nicht nur das: Ein großflächiger Stromausfall legte das gesamte öffentliche Leben lahm. Unter anderem blieben Züge und Straßenbahnen liegen, Mobilfunknetze brachen zusammen und Ampelanlagen fielen aus.
Für Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml ist dieser Anlassfall ein erneuter Beleg für die Wichtigkeit des Themas Blackout-Vorsorge: „Trotz grundsätzlich stabiler Netze besteht in ganz Europa die Gefahr eines plötzlichen Stromausfalles. Ich appelliere an die Linzerinnen und Linzer, sich umfassend mit einem möglichen Ernstfall zu beschäftigen und Vorsorge zu treffen. Dazu gehört nicht nur ein Plan für die eigene Familie, sondern auch ein Vorrat für einige Tage.“
Die Stadt Linz hat im Jahr 2022 ein umfassendes Blackout-Krisenkonzept erarbeitet, bei dem im Ernstfall mehr als 400 städtische Mitarbeiter*innen in Krisenstäben und an zahlreichen Selbsthilfe-Basen im gesamten Stadtgebiet aktiviert werden.
Darüber hinaus bietet die Stadt auf ihrer Website unter www.linz.at/blackout Infos zu den Themen Vorsorge und richtiges Handeln im Ernstfall.
Für einen krisenfesten Haushalt sollten folgende Maßnahmen rechtzeitig getroffen werden.
- Lebensmittel- / Getränkevorrat für mindestens 10 Tage
- Ersatzbeleuchtung: Kurbeltaschenlampe, Taschenlampen mit Ersatzbatterien, LED-Leuchten – auf Kerzen aufgrund der Brandgefahr verzichten!
- Notfallradio: Kurbelradio oder batteriebetrieben (Ersatzbatterien vorrätig halten)
- Ersatzkochgelegenheit: Zivilschutz-Notkochstelle
- Bargeld
- Hygieneartikel, Medikamente, Toilettenpapier, Binden/Tampons, Waschmittel
- Alternative Heizgeräte, die mit Petroleum oder Flaschengas betrieben werden (auf Zugluft achten und mit Profi abklären!); wenn vorhanden Kachelöfen bzw. Kaminöfen
- Löschgeräte (Feuerlöscher, Löschdecke)
- Verbandskasten