Medienservice vom: 23.06.2025 |Fotos zur Meldung

HTL-Diplomarbeitsprojekt zur Neugestaltung des Lonstorferplatzes Stadt Linz und HTL Goethestraße setzen auf neue Zusammenarbeit

Der öffentliche Raum als Lernfeld und Labor für Stadtentwicklung: Maximilian Mitter und Tobias Marschner-Steinlechner, zwei engagierte Schüler der HTL1 Bau und Design Linz, präsentierten gegenüber der Stadt Linz ihre Diplomarbeit zur Neugestaltung des Lonstorferplatzes im Linzer Franckviertel. Im Beisein von Vizebürgermeister Martin Hajart, HTL-Direktor HR DI Christian Armbruster und DI Jürgen Hager (Fachlehrer für Bautechnik) wurde zum einen das Projekt vorgestellt – diese erste Zusammenarbeit war aber auch Anlass, um über eine engere Kooperation zwischen der HTL und der Stadt Linz zu sprechen.

„Die Arbeit der Schüler zeigt eindrucksvoll, wie fundierte Ausbildung und städtische Praxis ineinandergreifen können“, so Vizebürgermeister Martin Hajart. „Gerade im Franckviertel wollen wir Räume neu denken – und junge, kreative Impulse sind dabei ausdrücklich willkommen.“

Das Projekt wurde fachlich begleitet durch Ing. Klaus Anzinger und DI Matthias Oltay von der städtischen Mobilitätsplanung, die bereits im Vorfeld in Abstimmungen eingebunden waren und wertvolle Rückmeldungen zum städtebaulichen Kontext und zur verkehrlichen Einbindung lieferten.

Stadtentwicklung trifft Ausbildung: Kooperation über den Bautechnikpreis

Neben der konkreten Projektpräsentation wurde auch über eine strukturelle Zusammenarbeit zwischen Stadt Linz und HTL Goethestraße diskutiert. Ein möglicher Rahmen dafür ist der jährlich vergebene -Bautechnikpreis, der dieses Jahr am 24. April 2025 im Julius-Raab-Saal der WKOÖ stattfand. Dort wurden 32 Projekte von 115 HTL-Schüler*innen präsentiert und für ihre fachliche Qualität und kreative Umsetzungsstärke ausgezeichnet.

„Wir möchten künftig praxisrelevante Aufgabenstellungen aus der Stadt als reale Projektfelder für HTL-Diplomarbeiten öffnen“, so Hajart. „Das bringt beiden Seiten etwas: Die Stadt profitiert von innovativen Ideen – und die Schüler*innen arbeiten an Aufgaben, die reale Wirkung entfalten können.“

Das vorgestellte Projekt legt den Fokus auf eine funktional wie gestalterisch hochwertige Aufwertung des Lonstorferplatzes: Treffpunkte, Begrünung, barrierefreie Gestaltung, klare Wegeführung, moderne Infrastruktur und sensibler Umgang mit der Geschichte des Ortes zeichnen das Konzept aus.
 

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