Medienservice vom: 09.07.2025 |Fotos zur Meldung

201. Sitzung des Gestaltungsbeirates – zweiter Tag Am zweiten Tag der 201. Sitzung des Beirates für Stadtgestaltung (BfStG) standen weitere acht Projekte zur Diskussion

Drei davon konnten heute positiv bewertet werden, die weiteren wurden für Detailabstimmungen an die Planungsvisite übertragen oder für kommende Sitzungen des Gestaltungsbeirates auf Wiedervorlage gesetzt.

Neues Primärversorgungszentrum für Pichling geplant – wichtiger Impuls für medizinische Versorgung im Linzer Süden

Im Stadtteil Pichling ist der Bau eines neuen Primärversorgungszentrums (PVZ) auf einem derzeit unbebauten Grundstück zwischen dem Seniorenzentrum und der römisch-katholischen Pfarre St. Paul geplant. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro KLIC architects. Das Projekt wurde heute erstmals im Rahmen der 201. Sitzung des Gestaltungsbeirates behandelt. 
 
Bürgermeister Dietmar Prammer betont die Bedeutung des Projekts: „Das neue PVZ soll eine zentrale Rolle im Linzer Süden einnehmen und ein wichtiger Meilenstein für die Gesundheitsversorgung.“


Diskussion im Gestaltungsbeirat: 

Der Beirat sieht im Projekt einen wichtigen Beitrag zur sozialen und medizinischen Infrastruktur in Linz. Gleichzeitig wurden städtebauliche Aspekte zur Diskussion gestellt, weshalb dieses Projekt in einer weiteren Sitzung nochmals behandelt werden soll.

Die Planer*innen verweisen auf spezifische Vorgaben der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), die im Rahmen des PVZ-Projekts einzuhalten sind.

Wohnprojekt in der Römerstraße überzeugt mit neuer Freiraumgestaltung

Ein bereits medial bekanntes Projekt in der Römerstraße konnte in der heutigen Sitzung positiv bewertet werden. Hierbei handelt es sich um zwei Wohnanlagen mit jeweils 6 und 4 Wohnungen. Der Entwurf stammt von Architekten der ARKFORM ZT GmbH.

Das Gebäude gliedert sich in ein Hauptgebäude sowie ein weiteres Gebäude am rückseitigen Grundstücksteil. Die Architektur zeichnet sich durch Satteldächer, wiederkehrende Fenster, schlichte Balkone und Terrassen aus, die den Blick auf die Stadt oder die Donau freigeben.

In der heutigen Sitzung wurde der nun vorliegende Entwurf positiv bewertet. Zuvor äußerte der Beirat die Überarbeitung der Vorgartenzone sowie des Freiraumkonzepts. Dank der Landschaftsplanerin Carla Lo und dem Gärtner Thomas Huemer (Himmelgrün) kam es nun zu zufriedenstellenden Lösungen.

Neues Gästehaus am Froschberg: Umbauprojekt in prominenter Lage auf Schiene

In markanter Lage am Fuße des Froschbergs, unmittelbar neben dem Bergschlössl  plant die Immotion GmbH nach den Plänen von der NEUBAUBÜRO Planung & Bauleitung GmbH die Errichtung einer neuen Beherbergungseinrichtung. Das bestehende Gebäude wird umfassend umgebaut und thermisch saniert. 
Kern des Projekts ist der Abbruch der bestehenden Dachkonstruktion sowie der obersten Geschoßdecke. Im Zuge der baulichen Neuordnung entsteht eine moderne Unterkunft mit privater Wohnung und einem digitalen Self-Check-in-Terminal für Gäste. Die Neunutzung soll sowohl dem Tourismus als auch dem Wohnbedarf gerecht werden.

Der Entwurf wurde nach den Empfehlungen des Gestaltungsbeirates überarbeitet und liegt nun in einer weiterentwickelten Fassung vor. Besonders die sensible Einbindung in das städtebauliche Umfeld war dem Gremium ein zentrales Anliegen. Das Projekt wurde zur baurechtlichen Einreichung freigegeben.

Weitere Projekte der 201. Sitzung des Gestaltungsbeirates:

Auf der Tagesordnung stand ein Projekt in der Stockhofstraße/Wachreinergasse, bei dem eine Aufstockung in Planung wäre. Nach heutiger Durchsicht wurde dies an die Planungsvisite weitergegeben, um noch Details abzuklären.

An der Adresse “Im Tal” in Alturfahr konnte ein weiteres Projekt positiv zur Einreichung bewertet werden. Dabei handelt es sich um ein bestehendes Haus, bei dem durch die Anhebung des Daches ein zusätzliches Geschoß in Holzbauweise erbaut werden soll.

Neues Wohnprojekt in der Johann-Wilhelm-Klein-Straße

In der Johann-Wilhelm-Klein-Straße 53 plant die Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Eigenheim Linz gemeinsam mit den Architekten Stögmüller den Neubau eines fünfgeschoßigen Wohngebäudes mit insgesamt 22 Wohneinheiten. Das derzeit bestehende, eingeschossige Gebäude – zuletzt genutzt von einem Pizzalieferdienst – soll abgetragen werden. Die vormals dort ansässige Aquarienhandlung hat ihren Betrieb bereits eingestellt.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung des halböffentlichen Vorbereichs zur Straße hin, der künftig mit urbaner Aufenthaltsqualität überzeugen soll. Der Beirat einigte sich heute darauf, dieses Projekt für die letzten Detailabstimmungen in die Planungsvisite zu übertragen.

Zum Abschluss der Sitzung wurde noch ein größeres Wohnbauprojekt der GIWOG im Quartier “Wegscheider Straße/Schererstraße/Sterneggerstraße” behandelt. Dieses wurde für die nächste Sitzung auf Wiedervorlage gesetzt.  
 

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