Medienservice vom: 06.08.2025 |Fotos zur Meldung

Starke Bürger*innenbeteiligung beim dritten Kulturentwicklungsplan Zwischenergebnisse des KEP3-Beteiligungsprozesses jetzt online nachzulesen

Die Beteiligung der Linzer*innen ist eine zentrale Säule der Arbeit am KEP3 – dem dritten Linzer Kulturentwicklungsplan. Seit dem Kick-Off der Partizipationsphase im Oktober vergangenen Jahres sind zahlreiche Formate umgesetzt worden. Dafür wurden sowohl die Ideen und Visionen der Bürger*innen als auch die Perspektiven von Expert*innen aus Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft, Tourismus und Sozialem gesammelt. Auf der Website sind nun Ergebnisse aus den Fokusgruppen, die insgesamt 13 Themenfelder zum kulturellen Leben in Linz diskutiert haben, zum Nachlesen verfügbar. 

„Die breite Beteiligung der Linzer*innen am dritten Kulturentwicklungsplan zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das kulturelle Leben in unserer Stadt ist. Es freut mich besonders, dass wir mit dem KEP3 einen offenen und breit angelegten Prozess gestalten, bei dem nicht nur Expert*innen, sondern auch die Bürger*innen ihre Ideen und Visionen für unsere Stadt 2035 einbringen können. Die Ergebnisse aus den Fokusgruppen und die laufenden Flash-Interviews bei Großveranstaltungen spiegeln die kulturelle Vielfalt und das kreative Potenzial unserer Stadt wider, und zeigen wie wichtig kulturelle Belebung für Stadtentwicklung und letztlich für unseren Wirtschaftsstandort ist“, freut sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

Breite Vielfalt an Themen

Aspekte aus 13 Themenfeldern, von Ressourcenfragen und Nachhaltigkeit über Teilhabe, Vielfalt, Zugang, Wissen, Netzwerke, Internationalität und Urbanität, Intersektionalität, Kinderkultur bis hin zu Digitalisierung fließen in die Erarbeitung des dritten Kulturentwicklungsplans ein. Die Erkenntnisse aus der Analysephase, der ersten Phase im KEP3-Prozess, zu diesen Themenfeldern wurden von 90 Expert*innen in Fokusgruppen diskutiert und aufgearbeitet. Die Ergebnisse aller Gruppen sowie auch die beteiligten Personen können ab sofort auf der Website des KEP3 nachgelesen werden. Die Diskussion, die bereits beim World Café Ende Juni angestoßen wurde, soll nun im Online-Forum auf der Website fortgesetzt werden. 

Flash-Interviews bei Großveranstaltungen 

Die Arbeit am KEP3 hat den klaren Anspruch, möglichst viele Perspektiven zu berücksichtigen. So werden auch die Ideen und Vorschläge der Linzer*innen miteinbezogen. Dies geschieht unter anderem mit Flash-Interviews bei Großveranstaltungen in Linz. Noch bis Ende September sind Interviewer*innen unterwegs, etwa beim Ars Electronica Festival am 4. September oder bei der Kinderklangwolke am 7. September, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Auch das Online-Forum ist bis Ende September offen für Ideen und Kommentare zu den Zielen und Maßnahmen rund um die kulturelle Entwicklung von Linz. 

Nächste Phase des KEP3 startet im Oktober

Begleitend zu den partizipativen Formaten bis Ende September wird das Projektteam auf Basis aller Rückmeldungen eine erste Rohfassung des KEP3 erarbeiten. Ab Oktober folgt der dritte Abschnitt im Prozess – die Abstimmungs- und Entscheidungsphase. Auf Basis des ersten Rohentwurfs folgen intensive Diskussionen in der KEP3-Arbeitsgruppe sowie -Steuerungsgruppe und zahlreiche Abstimmungen im Magistrat und der Unternehmensgruppe Linz, mit dem Stadtkulturbeirat, mit dem Kulturausschuss und mit politischen Entscheidungsträger*innen.

Für Anfang 2026 ist eine öffentliche Begutachtungsphase zur vorläufigen Endfassung des neuen Kulturentwicklungsplans geplant. Ziel ist, im ersten Halbjahr 2026 einen Beschluss zum KEP3 im Gemeinderat herbeizuführen.
 

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