Medienservice vom: 07.08.2025 |Fotos zur Meldung

Weltkatzentag am 8. August Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml mahnt verantwortungsvollen Umgang mit Katzen ein

Am 8. August wird weltweit der Internationale Tag der Katze gefeiert – eine gute Gelegenheit, unseren treuen vierbeinigen Begleitern besondere Wertschätzung entgegenzubringen. Katzen zählen zu den beliebtesten Haustieren. Sie gelten als unabhängig, anpassungsfähig und fühlen sich sowohl in kleinen Stadtwohnungen als auch in großen Häusern wohl. Ihr ruhiges, sauberes Wesen und ihre Fähigkeit, Nähe zu schenken, ohne zu aufdringlich zu sein, machen sie zu geschätzten Gefährten – gerade für Menschen mit einem eher ruhigen Lebensstil. Darüber hinaus leisten Katzen auch einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Gesundheit ihrer Besitzerinnen und Besitzer, indem sie helfen, Stress und Einsamkeit zu lindern.

Doch nicht alle Katzen haben das Glück, in einem liebevollen Zuhause zu leben. Viele streunen herrenlos durch die Straßen, sind unterernährt, krank und sich selbst überlassen.

„Da Katzen bis zu drei Mal jährlich Nachwuchs bekommen können, der selbst ab dem vierten Lebensmonat fortpflanzungsfähig ist, kann sich ihre Zahl rasant vermehren – aus einem einzigen Katzenpaar entstehen so in nur zwei Jahren bis zu 66 Nachkommen, nach fünf Jahren sogar über 12.500. Um dieses unkontrollierte Wachstum einzudämmen, schreibt die zweite Tierhaltungsverordnung zum Tierschutzgesetz vor, dass Freigängerkatzen – sofern sie nicht zur Zucht verwendet werden – verpflichtend kastriert werden müssen“, betont Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Neben dem Thema unkontrollierter Vermehrung lenkt der Weltkatzentag auch den Blick auf ein weiteres Problem: Qualzuchten. Diese sind in Österreich verboten, dennoch ist das Thema noch immer aktuell. Tiere mit extremen Zuchtmerkmalen leiden häufig ihr Leben lang an gesundheitlichen Problemen. „Es ist verboten, Qualzuchten vorzunehmen oder solche Tiere zu erwerben, zu importieren, weiterzugeben oder auszustellen. Ich halte es für besonders wichtig, über die Folgen solcher Zuchtpraktiken aufzuklären und das Bewusstsein dafür zu schärfen, um das große Leid dieser Tiere künftig zu verhindern“, unterstreicht Dr. Raml - selbst Katzenbesitzer - sein Engagement für den Tierschutz.

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