Medienservice vom: 24.09.2025 |Fotos zur Meldung

Stadt Linz schickt Hilfskonvoi in die Ukraine Medizinische Geräte und Feuerwehrfahrzeuge unterstützen Partnerstadt Saporischschja

Die Stadt Linz hat einen weiteren Hilfskonvoi auf den Weg in die Ukraine geschickt. Ziel ist die Partnerstadt Saporischschja, die seit Beginn des Krieges unter massiven Angriffen leidet. Mit an Bord sind dringend benötigte medizinische Geräte sowie vier Fahrzeuge inklusive Rettungs- und Löschtechnik. Die Spenden sollen den städtischen Organisationen in Saporischschja helfen, die medizinische Versorgung und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr zu sichern.

Der Transport startete am 22. September in Linz und führte bis zum Grenzübergang Záhony (Ungarn) / Chop (Ukraine). Vier Fahrer der Berufsfeuerwehr Linz sowie Einsatzkräfte der Betriebsfeuerwehren Chemiepark und Linz AG begleiteten die Fahrzeuge. 

Zu den Hilfsgütern zählen ein Defibrillator, ein EKG-Monitor, ein Spirometer, Beatmungsgeräte, Thermometer und weitere medizinische Ausrüstung, die vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder gespendet wurde. Zusätzlich wurden ein Kurierfahrzeug, ein Pritschenwagen, ein Rettungsfahrzeug sowie ein Feuerwehr-Löschfahrzeug mit Wassertank und Pumpsystem überstellt.

„Mit diesem Hilfskonvoi setzen wir ein klares Zeichen der Solidarität. Unsere Partnerstadt Saporischschja erlebt seit Jahren unvorstellbare Zerstörung. Es ist unsere Aufgabe, in dieser schwierigen Zeit konkrete Hilfe zu leisten und die Menschen dort nicht allein zu lassen“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.

„Die Berufsfeuerwehr Linz und die Betriebsfeuerwehren haben durch ihren Einsatz gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet. Dank ihrer Professionalität und Bereitschaft ist es möglich, diese wichtige Unterstützung sicher an die Grenze zu bringen. Dafür gilt ihnen mein besonderer Dank“, erklärt Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Bereits 2022 hatte Linz einen ersten Hilfskonvoi mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln nach Saporischschja geschickt. Die Partnerschaft zwischen Linz und der ukrainischen Stadt besteht seit 1983 und wird auch in Kriegszeiten mit Leben gefüllt.

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