Medienservice vom: 24.10.2025

Sicherheitsvorkehrungen in der Dämmerungszeit Polizei startet Schwerpunktkontrollen – Stadtrat Raml und Stadtpolizeikommandant Hübner appellieren an Wachsamkeit der Bevölkerung

Mit dem Einbruch der dunklen Jahreszeit steigt traditionell auch das Risiko für Dämmerungseinbrüche. Zwar ist die Zahl solcher Delikte in Linz derzeit erfreulich niedrig, dennoch nehmen Stadt und Polizei die beginnende Dämmerungszeit zum Anlass, die Bevölkerung zur verstärkten Aufmerksamkeit und zu einfachen, aber wirksamen Sicherheitsmaßnahmen aufzurufen.

„Die Linzer Polizei verstärkt in diesen Wochen ihre Präsenz in Wohngebieten und führt gezielte Schwerpunktkontrollen zur Verhinderung von Dämmerungseinbrüchen durch“, erklärt Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml. „Diese sichtbare Polizeipräsenz wirkt abschreckend und erhöht das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung. Doch auch jeder Einzelne kann aktiv zur eigenen Sicherheit beitragen. Einbrecher meiden Licht und aufmerksame Nachbarn – wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte nicht zögern und sofort die Polizei verständigen. Viele wachsame Augen sind der beste Einbruchsschutz.“

Auch Stadtpolizeikommandant Klaus Hübner betont die Bedeutung von Prävention und Zivilcourage: „Unsere Dämmerungsstreifen sind verstärkt unterwegs, um verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig appellieren wir an alle Linzerinnen und Linzer, durch einfache Maßnahmen ihr Zuhause zu sichern. Prävention beginnt im eigenen Haushalt!“

Ausführliche Informationen und praktische Tipps bietet der Sicherheitsratgeber der Stadt Linz, der kostenlos in städtischen Einrichtungen erhältlich ist – etwa im Alten und Neuen Rathaus sowie in den Stadtbibliotheken.

Einige der wichtigsten Empfehlungen:

  • Fenster und Türen immer versperren, auch bei kurzer Abwesenheit – Einbrecher benötigen oft nur wenige Minuten.
  • Einstiegshilfen wie Leitern, Kisten oder Gartenmöbel sichern oder wegräumen.
  • Keine Hinweise auf Abwesenheit geben – weder durch soziale Medien noch durch überquellende Postkästen.
  • Wertgegenstände dokumentieren: Fotos und Gerätenummern erleichtern im Ernstfall die Arbeit der Polizei.
  • Nachbarschaftshilfe nutzen: Informieren Sie vertraute Nachbarn bei längerer Abwesenheit und deponieren Sie einen Ersatzschlüssel.
  • Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder einsetzen, um Anwesenheit zu simulieren und dunkle Bereiche zu vermeiden.

„Sicherheitsbewusstsein, gute Nachbarschaft und aktive Polizeiarbeit sind das beste Rezept gegen Einbrecher“, fasst Sicherheitsreferent Raml zusammen.

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