Medienservice vom: 20.11.2025

Budget der Stadt Linz für 2026 Budget 2026 ist eine konsequente Reaktion auf die veränderten Rahmenbedingungen

„Das Budget 2026 ist eine konsequente Reaktion auf die veränderten Rahmenbedingungen. In unsicheren Zeiten gibt es keine zusätzlichen Belastungen für die Linzer*innen”, betont Finanzreferent Stadtrat Thomas Gegenhuber

Eckpunkte des Budgets 2026:

  • Keine Kürzung von Leistungen der Stadt für die breite Bevölkerung 
  • Keine Gebührenerhöhungen für die breite Bevölkerung
  • Keine Kürzungen bei den 3-Jahres Förderungen für Vereine und Initiativen 
  • Investitionen in die soziale Infrastruktur
    • 15 Mio. Euro für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs
    • 5,6 Mio. Euro für die Attraktivierung des öffentlichen Raumes
    • 3,8 Mio. Euro für die Seniorenzentren Linz
    • 2,4 Mio. Euro für die Schulsanierung
  • Sparen im System
    • 5 Mio. Euro Einsparungen in der Verwaltung
    • 1 Mio. Euro durch Auslaufen des Klimafonds
    • Sparen bei der Politik: Einfrieren der Mandatar*innenförderung und Einsparung bei politischen Verfügungsmitteln

•    Abgang im operativen Haushalt 68 Mio. Euro

Budget 2026 als konsequente Reaktion auf veränderte Rahmenbedingungen

Österreich steht seit mehreren Jahren vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen, die den Standort, aber auch das Leben der Menschen spürbar beeinflussen. Der Krieg in der Ukraine löste eine massive Energie- und Teuerungskrise sowie heftige Turbulenzen auf den internationalen Märkten aus. Die aktuellen handelspolitischen Auseinandersetzungen bringen zusätzliche Unsicherheit für die gesamtwirtschaftliche Situation.

Die wenig rosigen Aussichten wurden im Herbst noch schlechter. Die aktuelle Teuerungsrate liegt bei 4%. Das WIFO hat im Oktober die Inflationsprognose für das Jahr 2025 um 0,6 Prozentpunkte erhöht, der Ausblick für 2026 zeigt nur wenig Besserung. Die Belastung durch die hohe Teuerung bleibt uns also noch länger erhalten. Auch beim Wirtschaftswachstum ist noch keine Trendwende in Sicht. Die aktuellen Prognosen der EU Kommission führen Österreich mit 0,9% Wachstum in 2026 am drittletzten Platz in der EU.

Die unsicheren Rahmenbedingungen, die hohe Inflation und das schwache Wachstum haben gerade im Exportbundesland Oberösterreich und am Standort Linz unmittelbare Folgen und treffen sämtliche Lebens- und Wirtschaftsbereiche – von Betrieben über Gemeinden bis hin zu privaten Haushalten. Firmenpleiten wie von ESIM mit 289 betroffenen Mitarbeiter*innen sind ein mahnendes Zeichen in dieser unsicheren Zeit.

Die Konsequenzen sind sichtbar: Viele Menschen blicken verunsichert in die Zukunft. Sie sorgen sich um ihren Arbeitsplatz. Viele fragen sich, wie sie in Zeiten hoher Teuerung ihr tägliches Leben finanzieren sollen. Aber auch die Städte und Gemeinden spüren die angespannte wirtschaftliche Situation: schwache Steigerungsraten bei den Ertragsanteilen, niedrige Kommunalsteuern – die Ausgaben steigen schneller als die Einnahmen und etwa jede zweite Gemeinde in Oberösterreich ist davon bedroht, ihr Budget nicht ausgleichen zu können.

Keine Erhöhung von Gebühren und Kürzungen von Leistungen für die breite Bevölkerung

Unsichere Rahmenbedingungen sind fordernd für politische Entscheidungsträger*innen. Dazu kommt die besondere Situation der Linzer Stadtregierung – es gibt keine Koalition mit absoluter Mehrheit, weshalb Kompromisse über alle Parteigrenzen hinweg notwendig sind.

In den konstruktiven Verhandlungen wurde rasch klar: Es ist Sparwille bei allen Fraktionen vorhanden und es wurden viele Möglichkeiten für Einsparungen diskutiert – Reduktion im Ausbau von Photovoltaikanlagen, Streichung des Westrings, Kürzung des Ordnungsdienstes, Erhöhung von Umweltticket und Bewohnerparken, um nur ein paar der besprochenen Möglichkeiten zu nennen.

Aber trotz der unterschiedlichen Sichtweisen der Fraktionen hat sich eine gemeinsame Schlussfolgerung herauskristallisiert: Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage wird es keine Mehrheiten für Erhöhungen von Gebühren oder Kürzung von Leistungen für die breite Bevölkerung geben.

Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber sieht das Ergebnis als Notwendigkeit: “Der Budgetvoranschlag 2026 zeigt, dass wir unsere Verantwortung als Politiker*innen ernst nehmen und auf veränderte Rahmenbedingungen rasch und konsequent reagieren. In unsicheren Zeiten tragen wir zu einem leistbaren Leben in Linz bei und investieren in einen starken Wirtschaftsstandort. Es gilt jedoch auch, den öffentlichen Haushalt der Stadt Linz mittel- bis langfristig zu konsolidieren.”

Der oberösterreichische Finanzausgleich als zusätzliche Belastung

Die finanzielle Krise der Gemeinden liegt auch an der hohen Transferbelastung durch das Land Oberösterreich. Das ist auch eine große Belastung im Haushalt der Stadt Linz. Im Jahr 2026 zahlt die Stadt rund 105 Mio. Euro mehr an das Land Oberösterreich, als sie über den Finanzausgleich bekommt. Das sind 12 Mio. Euro mehr als im Jahr 2025 und eine Verdopplung binnen sechs Jahren. Im Jahr 2020 betrug der Nettotransfersaldo noch minus 52 Mio. Euro. “Mir ist bewusst, und es entspricht auch meiner solidarischen Haltung, dass wirtschaftlich stärkere Städte und Gemeinden mehr zahlen können. Doch die Netto-Zahlungen der Stadt an das Land haben sich seit 2020 mehr als verdoppelt. Das schränkt den Gestaltungsspielraum massiv ein! Ich fordere daher, dass der inneroberösterreichische Finanzausgleich fairer gestaltet wird. Denn es geht um die Autonomie der Städte und Gemeinden in Oberösterreich.”

Nettotransfersaldo der Stadt Linz gegenüber dem Land Oberösterreich (Quelle: Stadt Linz)

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen im Herbst verschiebt der verantwortliche Stadtrat für Wirtschaft, Innovation und Finanzen, Thomas Gegenhuber, die ursprünglich für das Jahr 2026 vorgesehenen Sparpläne: “Insbesondere in instabilen Zeiten ist es die Aufgabe der Politik, für mehr Stabilität zu sorgen. Es ist daher wichtig, auch weiterhin in die soziale Infrastruktur von Linz zu investieren – das macht Linz lebenswert und darauf bin ich stolz. Linz wächst und damit steigt der Bedarf an Kindergartenplätzen, Schulklassen oder in den Seniorenzentren. Es gilt daher, die aktuelle Situation anzuerkennen, konsequent Schwerpunkte zu setzen und durch gezielte Investitionen den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Von diesen Impulsen profitiert auch die Wirtschaft”, erläutert Thomas Gegenhuber seine Reaktion auf die veränderten Rahmenbedingungen.

Budget 2026: Stärkung des Wirtschaftsstandortes und der Lebensstadt Linz. Ausbau der sozialen Infrastruktur und des öffentlichen Verkehrs

Trotz der Vielzahl an Krisen in den vergangenen Jahren ist Linz eine attraktive und lebenswerte Stadt. Sowohl für Unternehmen als auch als Wohnort: Die Zahl der Unternehmensgründungen stieg von 861 im Jahr 2020 auf 938 in 2024. Das entspricht einem Anstieg von rund 9 Prozent. Auch die Linzer Bevölkerung wächst: Mit Anfang November 2025 zählte die Stadt Linz 215.351 Hauptwohnsitze. In den vergangenen fünf Jahren wuchs Linz um 7.508 Personen. “Diese Zahlen belegen: Trotz der schwierigen Zeiten ist Linz ein attraktiver Wirtschaftsstandort und zugleich Lebensstadt für eine wachsende Anzahl an Bürger*innen. Mit den Schwerpunkten im Budget 2026 stärken wir den Standort Linz und die Bevölkerung,” betont Stadtrat Gegenhuber.

2,4 Mio. Euro für die Sanierung von Schulen

Um unseren Schulkindern ein modernes Lernumfeld zu gewährleisten und gleichzeitig dringend nötige Impulse für die Bauwirtschaft zu setzen, investieren die Stadt Linz und die Linzer Immobiliengesellschaft (ILG) insgesamt rund 2,4 Mio. Euro in die Sanierung der Schulen. Rund 700.000 Euro kommen seitens der Stadt Linz, 1,7 Mio. Euro sind seitens der ILG, die für die Errichtung und Instandhaltung der städtischen Immobilien zuständig ist, vorgesehen.

3,8 Mio. Euro für die Linzer Senior*innenzentren

Um ein Altern in Würde zu ermöglichen und den Mitarbeiter*innen in den Senior*innenzentren gute Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, erhöht die Stadt Linz im Jahr 2026 den Unternehmenszuschuss an die Seniorenzentren Linz GmbH - von 3 Mio. Euro 2025 auf 3,8 Mio. Euro im Budget 2026. 

15 Mio. Euro für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs

Um die Mobilität der Linzer*innen zu verbessern, neue Siedlungsgebiete in Pichling und Ebelsberg sowie das Linzer Industrie- und Hafenviertel besser anzubinden, investiert die Stadt Linz insgesamt mehr als 15 Mio. Euro. Davon entfallen rund 14,8 Mio. Euro auf die Vorarbeiten zu den Linien 48 und 13/14 sowie den Betrieb der Linien 108/150 im operativen Haushalt. Für den Umbau und die Neugestaltung des Busterminals sind 200.000 Euro budgetiert.

5,6 Mio. Euro für die Aufwertung des öffentlichen Raums und Klimamaßnahmen

Um die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern, investiert die Stadt Linz im kommenden Jahr insgesamt rund 5,6 Mio. Euro. Darunter sind Projekte wie die Neugestaltung des Hauptplatzes (700.000 Euro), des Volksgarten Eingangsbereichs (424.000 Euro) sowie des Urfahrmarktgeländes (1,4 Mio. Euro). Weitere rund 3,1 Mio. Euro sind vorgesehen, um die Folgen des Klimawandels abzufedern, darunter fallen Maßnahmen wie die Baumpflanzoffensive, die Umsetzung des Klimawandelanpassungskonzepts sowie die Flottenumstellung auf Elektro-Mobilität im Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung.

2 Mio. Euro für Investitionen in die Feuerwehr

Um die Sicherheit der Linzer*innen sowie der haupt- als auch ehrenamtlichen Feuerwehrleute zu erhöhen, sind im kommenden Jahr rund 2 Mio. Euro insbesondere für Fahrzeuge der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr vorgesehen.

0,5 Mio. Euro für die Weiterentwicklung der Tabakfabrik

Um die Tabakfabrik als Ort der Innovation und als Zentrum des Linzer Startup Ökosystems für Unternehmen aber auch für die Linzer*innen noch attraktiver zu gestalten, wurden für 2026 rund 500.000 Euro für die Neugestaltung des Innenhofs der Tabakfabrik (Peter-Behrens-Platz) vorgesehen.

3-Jahres-Förderungen bleiben erhalten

Weiters wurde in den Verhandlungen auch über die aktuellen 3-Jahres-Förderungen an Vereine und Initiativen, die im Frühling 2025 vom Gemeinderat beschlossen wurden, diskutiert. Es stand zur Debatte, ob diese gekürzt werden sollen.

In den Verhandlungen wurde jedoch klar: Bei den 3-Jahres-Förderungen wird es zu keinen Kürzungen kommen. Denn Sparmaßnahmen in diesem Bereich würden die Abwärtsdynamik zusätzlich verstärken und das gerade dort, wo Unterstützung besonders nötig ist. In diesem Zusammenhang hält Stadtrat Gegenhuber fest: “In dieser schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation wollen wir die Linzer*innen vor größerem Schaden bewahren und stehen zu den Zusagen im Rahmen der aktuellen Förderperiode für Vereine, Kulturinitiativen und Sozialprojekte.”

Sparen, wo es für die Bevölkerung am wenigsten spürbar ist

Neben Investitionen in eine lebenswerte Stadt und einen starken Wirtschaftsstandort gilt es mittel- bis langfristig jedoch auch, den öffentlichen Haushalt der Stadt Linz zu konsolidieren. In unsicheren Zeiten ist es aber zentral, bei den Sparmaßnahmen behutsam vorzugehen. Stadtrat Gegenhuber betont in diesem Zusammenhang: “Mir ist in der aktuellen Situation wichtig, dass Sparmaßnahmen zu keinen Verschlechterungen für die Linzer*innen führen. Daher habe ich nach Einsparpotenzialen gesucht, die die Linzer*innen am wenigsten spüren, die aber unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen finanziellen Gestaltungsspielraum verschaffen.”

Rund 5 Mio. Euro Einsparungen im Bereich der Verwaltung

Erste Sparpotenziale werden in der Verwaltung realisiert: Durch die Übernahme des Gehaltsabschlusses auf Bundesebene können im städtischen Budget drei Millionen Euro eingespart werden. Weitere zwei Millionen Euro ergeben sich aus strukturellen Weiterentwicklungen und Modernisierungen der Verwaltungsarbeit: Serviceorientierte Projekte, standardisierte Prozesse sowie gezieltes Wissensmanagement sorgen dafür, dass Abläufe einfacher und effizienter werden. Gleichzeitig wird pro Geschäftsbereich ein Dienstposten eingespart. Diese Maßnahme wird jedoch gezielt und individuell umgesetzt - dort wo Personal gebraucht wird, etwa im Bereich der Kinderbetreuung, wird es weiterhin zu Personalaufnahmen kommen. “Mit den Einsparungen in der Verwaltung übernehmen wir Verantwortung und sichern die Handlungsfähigkeit der Stadt Linz. Dabei geht es nicht um pauschale Kürzungen, sondern darum, die Verwaltung zu verbessern und zu modernisieren", hält Gegenhuber fest.

Eine Mio. Euro Einsparungen durch das Auslaufen des Klimafonds der Stadt Linz

Eine Mio. Euro bringt die Einstellung des Klimafonds der Stadt Linz: Schweren Herzens traf Stadtrat Gegenhuber die Entscheidung, den Klimafonds der Stadt Linz mit Ende 2025 auslaufen zu lassen. “Auch wenn in der Vergangenheit viele großartige Projekte durch den Klimafonds gefördert wurden, so habe ich mich aufgrund der seit fast drei Jahren andauernden wirtschaftlichen Stagnation, aber auch aufgrund der öffentlichen Kritik und des mangelnden Vertrauens in den Klimafonds, dazu entschieden, für 2026 keine weiteren finanziellen Mittel zu dotieren”, erläutert Gegenhuber seine Entscheidung.

Rd. 175.000 Euro Einsparungen durch das Einfrieren der Mandatar*innenförderung und Einsparungen bei politischen Verfügungsmitteln

Rund 175.000 Euro werden durch das Einfrieren der Mandatar*innenförderung sowie durch Einsparungen bei den politischen Verfügungsmitteln, Marketingmitteln und Repräsentationsmittel eingespart. “Für mich ist klar: Die Politik muss auch bei sich selbst sparen, insbesondere in schwierigen Zeiten”, so Gegenhuber.

Das Linzer Budget für 2026 im Überblick

Details Einzahlungen im operativen Haushalt 2026

 

Ertragsanteile bleiben weit hinter der Teuerung zurück

Die wichtigste Einnahmequelle der Stadt sind die Bundesertragsanteile (Steuereinnahmen, die der Bund an die Gemeinden weitergibt). Für 2026 werden daraus Einzahlungen in der Höhe von 370,4 Mio. Euro erwartet. Die Hochrechnungen für die Ertragsanteile setzen auf den in den vergangenen Jahren niedrigen Niveaus auf und zeigen nach dem Einbruch 2023 durch die geringfügige wirtschaftliche Erholung eine leicht ansteigende Tendenz. Dennoch bleiben sie im Zeitraum 2022 bis 2026 in ihrem Wachstum (+7,46%) deutlich unter der allgemeinen Teuerungsrate von 25,2%. Die eigenen Abgaben der Stadt Linz sind als zweite wichtige Einnahmequelle mit 265,4 Mio. Euro budgetiert. Die Einnahmen aus Leistungen sind mit 115,3 Mio. Euro veranschlagt.

Bedarfszuweisungen vom Land deutlich unter Bevölkerungsanteil

Einzahlungen aus Transfers (laufend und investiv) werden in der Höhe von 153 Mio. Euro für 2026 erwartet. Die laufenden Landestransfers sind dabei der größte Posten mit 71,1 Mio. Euro, liegen mit 1,6 Mio. Euro jedoch unter dem Wert von 2025. Die Bedarfszuweisungsmittel des Landes werden auf stagnierendem Niveau mit 18,2 Mio. Euro budgetiert. Deren Verteilung benachteiligt die Stadt. Linz erhält bei einem Bevölkerungsanteil von 13,9 Prozent nur rund 6 Prozent der Bedarfszuweisungsmittel.

Details Auszahlungen im operativen Haushalt 2026

Für 2026 sind die Auszahlungen mit 1.012,8 Mio. Euro budgetiert. Der Schwerpunkt liegt wie in den vergangenen Jahren auf dem umfassenden Angebot der Stadt im Sozialbereich, hierfür werden 401 Mio. Euro aufgewendet. Der Bereich Verwaltung mit den aliquoten Personalausgaben ist der zweitgrößte Ausgabenblock, gefolgt von Gesundheit.

4 von 10 Euros für Soziales

Die Stadt Linz investiert weiter in das umfassende Angebot der sozialen Musterstadt. Von den Senior*innenzentren bis zu den Kinderbildungseinrichtungen mit Horten, Krabbelstuben und Nachmittagsbetreuung, besteht ein breites Angebot auf höchstem Niveau, das wir mit diesen Ausgaben laufend modernisieren und entsprechend den Bedarfen der wachsenden Bevölkerung erweitern.


Details Auszahlungen im operativen Haushalt 2026

Für 2026 sind die Auszahlungen mit 1.012,8 Mio. Euro budgetiert. Der Schwerpunkt liegt wie in den vergangenen Jahren auf dem umfassenden Angebot der Stadt im Sozialbereich, hierfür werden 401 Mio. Euro aufgewendet. Der Bereich Verwaltung mit den aliquoten Personalausgaben ist der zweitgrößte Ausgabenblock, gefolgt von Gesundheit.

Details im Investitionshaushalt

Das Investitionsbudget der Stadt umfasst Auszahlungen in der Höhe von rund 64,2 Mio. Euro. Die Schwerpunkte sind der Zuschuss zur städtischen Immobiliengesellschaft, Investitionen in Straßenbau und Verkehr, Soziales, Umweltschutz sowie Sport und Gesundheit.
 

Sachbereich 2026
Zuschuss städtische Immobiliengesellschaft 23.500.000
Straßenbau und Verkehr 14.405.700
Soziales 6.475.000
Umweltschutz, Klima und Stadtgrün 3.484.400
Sport und Gesundheit 3.247.700
Bildung 2.405.900
Öffentliche Ordnung und Sicherheit 2.053.700
Verwaltung 1.221.100
Kultur 987.300
Wirtschaft 839.200
Sonstige Investitionen 5.532.400
Auszahlungen aus der investiven Gebarung 64.152.400

 

Die städtische ILG investiert in den Ausbau und Sanierungen der Schulen und Kindergärten, den Neubau der Glashäuser im Botanischen Garten, das Ars Electronica Center und die Photovoltaikoffensive.

Im Bereich Straßenbau geht es um die Finanzierung des Westrings, den Straßenbau, die Erneuerung von Verkehrssignalanlagen sowie LED-Straßenbeleuchtungen. Zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs wird in den Bau der Rampen bei AEC und Lentos zur Nibelungenbrücke sowie in den Ausbau von Radwegen investiert.

Die Investitionen in Soziales gehen an die städtischen Senior*innenenzentren und die Liftförderung. Im Umweltschutz sind das Klimawandelanpassungskonzept, die Baumpflanzoffensive, Grün- und Parkanlagen sowie die Flottenumstellung auf Elektrofahrzeuge die Schwerpunkte.

Zahlungen an die Linz AG für Investitionen in die Bäder, die Ausfinanzierung der Linzer Eishalle sowie Mittel für Sport- und Bewegungsanlagen sind Schwerpunkte in der Rubrik Sport und Gesundheit.

Im Bereich Bildung geht eine Million an das Land Oberösterreich für den Bau und die Sanierung von Berufsschulen, außerdem wird an der Kunstuniversität sowie in die Schuleinrichtung an Pflichtschulen investiert. Bei der öffentlichen Sicherheit geht es um die Anschaffung von neuen Feuerwehrfahrzeugen.
Investitionen im Ars Electronica Center sowie Kunst- und Kulturförderungen sind im Kulturbereich zu finden, während unter Sonstiges die Umgestaltung des Hauptplatzes und des Urfahrmarkt Geländes sowie die Zuschüsse für den Flughafen firmieren.

Ein soziales Budget für die Linzer*innen

Es sind schwierige ökonomische Rahmenbedingungen, die den Budgeterstellungsprozess begleitet haben: internationale Verwerfungen, schwächelnde Konjunktur, hohe Inflation und steigende Arbeitslosigkeit bringen öffentliche Haushalte aber auch die Bevölkerung unter finanziellen Druck.

“In dieser schwierigen Lage haben soziale Investitionen Priorität. Mit dem Voranschlag für das städtische Budget in 2026 gibt es kein Sparen am Rücken der Linzer Bevölkerung. Mit dem Budget für 2026 stärken wir die Lebensqualität für die Linzerinnen und Linzer und setzen wichtige Impulse für die regionale Wirtschaft. Wir geben damit Sicherheit in einer harten Zeit. Das ist das Entscheidende für das Budgetjahr 2026,” schließt Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Finanzreferent Stadtrat Thomas Gegenhuber)

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