Stadt Linz setzt auf regionalen und fairen Einkauf: 79 Prozent der städtischen Vergaben gingen 2024 an Klein- und Mittelbetriebe Stadtrat Gegenhuber: „Damit stärken wir die Wirtschaft und die Betriebe vor Ort“
Im Dezember 2025 wurde der Bericht zur Berücksichtigung der ökosozialen Kriterien in den Geschäftsbereichen der Stadt Linz für das Jahr 2024 veröffentlicht. Dieser belegt: Die Stadt Linz verfolgt das Ziel, regionale klein- und mittelständische Unternehmen (KMUs) an städtischen Vergaben zu beteiligen, konsequent. Von allen Vergabeverfahren gingen im Jahr 2024 79 Prozent an regionale Klein- und Mittelbetriebe. Das sind um 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausschreibungen erfolgten unter starker Berücksichtigung der Kriterien des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Beschaffung (NaBe).
„Diese Zahl zeigt, dass nachhaltige Beschaffung und faire Wettbewerbsbedingungen für kleine und mittlere Betriebe kein Widerspruch sind. Regionale KMUs sind verlässliche Partner der Stadt Linz und sie leisten einen wichtigen Beitrag zu Wertschöpfung, Beschäftigung und ökologischer Verantwortung“, freut sich Wirtschaftsreferent Stadtrat Thomas Gegenhuber.
Die Stadt Linz und ihre Unternehmen bekennen sich zu einer ökosozialen Beschaffungsstrategie. Basierend auf dem einstimmigen Gemeinderats-Beschluss vom 6. April 2017 wurde das Ziel definiert, u.a. regionale Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) und Frauenförderung möglichst gut in die Auftragsvergabe nach dem Bundesvergabegesetz 2018 einzubinden. Gleichzeitig wurde der Magistrat beauftragt, dem zuständigen Ausschuss regelmäßig über die Anzahl der Vergabeverfahren, die eingeladenen KMUs sowie jene Betriebe, die letztlich einen Zuschlag erhalten haben, zu berichten.
Mit der konsequenten Berücksichtigung ökosozialer Kriterien und der gezielten Einbindung regionaler Betriebe setzt die Stadt Linz weiterhin auf eine verantwortungsvolle, transparente und zukunftsorientierte Vergabepolitik. „Damit stärken wir die Wirtschaft und die Betriebe vor Ort“, so Gegenhuber.