Bilanz des Linzer Fundservice 5228 Sachen wurden abgeholt - 4596 Gegenstände warten noch auf ihre Besitzerinnen und Besitzer.
Täglich landet Verlorengegangenes im Fundservice der Stadt Linz. Exakt 4.596 Gegenstände warten darauf, abgeholt zu werden. Am häufigsten werden dort Handys, Geldtaschen und fast täglich Schlüssel abgegeben. Das Sammelsurium reicht weiters über Brillen, Kleidungsstücke wie Mützen und Handschuhe bis zu Schultaschen und -rucksäcken. Auch Kurioses hat sich im Fundus angesammelt. So wurden auch im Vorjahr wieder Gebisse, Hörgeräte und Rollatoren „verloren“.
Die Fundstücke werden ein halbes Jahr, wenn der Wert des Fundes 100 Euro nicht übersteigt oder ein Jahr, wenn der Fund mehr wert ist, aufbewahrt. Danach gehen sie in den Besitz der Finderinnen und Finder über, oder werden an folgende gemeinnützige Organisationen gespendet: Volkshilfe Arbeitswelt GmbH, ARGE Trödlerladen und Caritas. Wertvollere Funde werden wie bisher vom Fundbüro selbst verwertet, zum Beispiel Schmuck über das Dorotheum. Für Fahrräder wird alle zwei Jahre ein Abverkauf vom Fundbüro organisiert.
Insgesamt 9.824 Fundstücke gaben 2025 ehrliche Finderinnen und Finder ab.
5.228 verlorene Dinge konnten den rechtmäßigen Besitzerinnen und Besitzern ausgehändigt werden. Weitere 115 nicht beanspruchte Gegenstände gingen nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist an die Finderinnen und Finder. Zum Vergleich: 2024 wurden 11.806 Fundstücke abgegeben und 5.464 wurden abgeholt. 149 erhielten die Finderinnen und Finder.
Die städtische Fundservice ist im Bürger*innen-Service integriert und zu den Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 7-18 Uhr sowie freitags von 7-14 Uhr persönlich erreichbar. Auch in den Stadtbibliotheks-Zweigstellen kann Gefundenes abgegeben werden.
Daneben bietet die Stadt Linz ein eigenes Schlüsselfundservice mit registrierten Anhängern an. Diese können um drei Euro im BürgerInnen-Service im Neuen Rathaus gekauft werden.