Linz investiert in moderne Verkehrszählstellen Vizebürgermeister Hajart: „Gute Verkehrsplanung braucht entsprechende Daten“
Die Stadt Linz setzt einen weiteren Schritt für eine moderne, sichere und nachhaltige Mobilitätsplanung. Auf Basis eines einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses für den Ausbau von vollautomatischen Verkehrszählstellen hat der Stadtsenat die Beschaffung weiterer mobiler und stationärer Verkehrszählgeräte für den Rad-, Fuß- und Kfz-Verkehr freigegeben. Für die Ausschreibung der neuen Verkehrserfassungssysteme wurde ein Kostenrahmen von 70.000 Euro bewilligt.
Bisher sind auf der Nibelungenbrücke und der Linzer Eisenbahnbrücke zwei fixe Verkehrszählstellen installiert, mit denen die Verkehrsbewegungen von Fußgängern, Radfahrern und Kraftfahrzeugen in beide Richtungen erfasst werden. Die Daten dazu sind am City Dashboard online öffentlich abrufbar. Mit der Anschaffung weiterer moderner Verkehrszählgeräten sollen sowohl weitere fixe als auch temporäre Zählstellen eingerichtet werden. Diese zusätzlichen Daten werde künftig in die Mobilitätsplanung einfließen.
„Wer gute Verkehrsplanung machen will, braucht verlässliche Daten. Mit modernen Verkehrszählungen schaffen wir endlich eine solide Grundlage, um Maßnahmen für Fußgängerinnen, Radfahrer und den Autoverkehr gezielt, effizient und sicher umzusetzen“, informiert der Linzer Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.
„Mit dem künftig verdichteten Netz an zeitgemäßen Zählstellen soll eine fundierte Datengrundlage geschaffen werden, um die Nutzung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur gezielt weiterzuentwickeln. Besonders im Bereich des Rad- und Fußverkehrs besteht in Linz derzeit noch Aufholbedarf bei der systematischen Datenerfassung“, so Hajart. „Die gewonnenen Daten ermöglichen es, Maßnahmen dort zu setzen, wo sie den größten Nutzen bringen – sei es zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, zur Optimierung von Verkehrsabläufen oder zur Evaluierung bereits umgesetzter Projekte. Gleichzeitig bilden sie eine wesentliche Grundlage für digitale Instrumente wie das Verkehrsmodell der Stadt Linz oder das City Dashboard“.