Medienservice vom: 08.01.2026

Stromausfall in Berlin: Stadt Linz sensibilisiert für Eigenvorsorge Tipps für einen krisenfesten Haushalt

Die jüngsten Ereignisse des gezielten Anschlags auf das Stromnetz in Berlin haben erneut deutlich gemacht, wie rasch selbst eine Millionenstadt ins Stocken geraten kann. Zehntausende Haushalte blieben tagelang ohne Strom – mit weitreichenden Folgen für Kommunikation, Versorgung und Sicherheit. Die Stadt Linz nimmt diesen Vorfall zum Anlass, um die Bedeutung der persönlichen Vorsorge in Krisensituationen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Ein großflächiger Stromausfall, wie er derzeit in Teilen der deutschen Hauptstadt zu beobachten war, kann alltägliche Abläufe massiv beeinträchtigen: Haushalte, Mobilfunknetze, Verkehrssysteme und kritische Infrastrukturen sind unmittelbar betroffen. Solche Ereignisse zeigen, dass selbst in hochentwickelten Stromnetzen ein länger andauernder Ausfall nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann. 
„Die aktuellen Ereignisse in Berlin verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich mit dem Szenario eines Großschadensereignisses auseinanderzusetzen – nicht nur auf organisatorischer, sondern auch auf persönlicher Ebene. Wer im Ernstfall vorbereitet ist, kann nicht nur sich selbst helfen, sondern auch seine Umgebung entlasten“, betont Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

Die Stadt Linz stellt auf www.linz.at/blackout umfangreiche Informationen zur individuellen Vorbereitung auf Krisensituationen bereit – von Checklisten über Merkblätter bis hin zu leicht umsetzbaren Maßnahmen für den Haushalt. Diese Informationen wurden in Zusammenarbeit mit dem . Zivilschutz erarbeitet und werden laufend aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger werden ermutigt, die Infoblätter auszudrucken und griffbereit zuhause aufzubewahren – denn im Ernstfall zählt jede Minute.

Wichtige Hinweise zur persönlichen Vorsorge

Großschadensereignisse können Stunden oder sogar Tage andauern. In einem solchen Fall empfiehlt die Stadt Linz insbesondere folgende Maßnahmen zur Vorbereitung:

  • Lebensmittel- und Getränkevorrat für mindestens zehn Tage bereithalten.
  • Ersatzbeleuchtung: Kurbeltaschenlampe oder batteriebetriebene LED Leuchten (Kerzen nur mit großer Vorsicht aufgrund der Brandgefahr). 
  • Notfallradio (Kurbelradio oder batteriebetrieben, mit Ersatzbatterien). 
  • Ersatzkochgelegenheit wie eine Zivilschutz Notkochstelle. 
  • Bargeld für unvorhergesehene Situationen. 
  • Hygieneartikel und Medikamente in ausreichender Menge. 
  • Alternative Heizgeräte (etwa petroleum oder gasbetriebene Geräte fachgerecht prüfen) 
  • Zusätzliche Wärmequellen wie Decken, Schlafsäcke, warme Kleidung oder Wärmflaschen.
  • Löschgeräte und Verbandskasten für den Notfall. 
     

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