Für mehr Sicherheit – Fokus auf illegale Bettelei und Alkoholverbot Ordnungsdienst-Jahresbilanz 2025 belegt zwölf Monate mit 22.000 Einsätzen
Der Linzer Ordnungsdienst (OSL) zieht für das Jahr 2025 eine äußerst positive Bilanz. Insgesamt 22.000 Einsätze verdeutlichen den hohen Bedarf an ordnungs- und sicherheitsrelevanten Maßnahmen im Stadtgebiet und unterstreichen die wichtige Rolle des OSL im städtischen Sicherheits- und Servicekonzept.
„Die 22.000 Amtshandlungen zeigen deutlich, wie notwendig der Linzer Ordnungsdienst für die Aufrechterhaltung von Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit ist. Der OSL ist aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und stellt eine unverzichtbare Unterstützung für die Polizei dar“, betont Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml.
Zu den Einsatzfeldern zählten auch im Jahr 2025 Verstöße gegen das Alkoholverbot in den entsprechenden Parkanlagen sowie Fälle illegaler Bettelei. Insgesamt wurden 1.277 Einsätze im Zusammenhang mit illegaler Bettelei verzeichnet. Darüber hinaus registrierte der Ordnungsdienst 1.045 Verstöße gegen ortspolizeiliche Verordnungen. „Mit gezielten Schwerpunktkontrollen und konsequentem Einschreiten setzt der Ordnungsdienst klare Signale für die Einhaltung der Regeln im öffentlichen Raum und für sichere Grünanlagen. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die täglich mit großem Engagement für Ordnung und Sicherheit sorgen“, so Raml weiter.
Stark genutzt wurde erneut die Funktion des OSL als mobile Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 4.997 Anliegen und Beschwerden direkt vor Ort entgegengenommen – ein Service, das seit der Einführung des Ordnungsdienstes im Jahr 2010 breite Akzeptanz findet.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Kontrolle von Halte- und Parkverboten, die 12.770 Mal missachtet wurden. Zusätzlich ahndeten die Teams 180 Verstöße gegen die Leinen- und Beißkorbpflicht, 359 Fälle illegaler Müllablagerung sowie 487 Verstöße gegen Anrainerpflichten wie Straßen- und Gehsteigreinigung oder Strauchschnitt. Auch 147 Straßenkünstlerinnen und -künstler wurden hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben überprüft. Weitere 1.373 Vorfälle konnten keiner spezifischen Kategorie zugeordnet werden. OSL-Geschäftsführer Mario Gubesch hebt die Leistung des Teams hervor: „Die hohe Einsatzanzahl zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und anspruchsvoll die Aufgaben des Linzer Ordnungsdienstes sind. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind täglich im direkten Kontakt mit der Bevölkerung und leisten einen wichtigen Beitrag zu einem geordneten und lebenswerten Linz.“
Die erfolgreiche Umsetzung der Personaloffensive zeigt Wirkung mit der erhöhten Präsenz des Ordnungsdienstes im Stadtgebiet. Auch im Jahr 2026 soll die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung fortgesetzt und ausgebaut werden, um Linz weiterhin als sichere und lebenswerte Stadt zu stärken.