Medienservice vom: 13.01.2026 |Fotos zur Meldung

Moderner Eingangsbereich für Botanischen Garten Linz Ein Ort der Begegnung zwischen Natur, Bildung und Kultur entsteht

  • Nachhaltige Aufwertung für eines der beliebtesten Linzer Ausflugsziele

Der Botanische Garten auf der Linzer Gugl zählt seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Erholungs- und Bildungsorten der Stadt. Jährlich besuchen mehr als 100.000 Menschen das rund 4,2 Hektar große Areal mit über 12.000 Pflanzenarten. Mit der geplanten Neugestaltung des Eingangsbereichs wird nun ein wichtiger Schritt gesetzt, um das Erlebnis für Besucher*innen sowie die infrastrukturelle Qualität deutlich zu verbessern. Der Siegerentwurf des Architekturbüros Kneidinger ZT GmbH überzeugt mit offener Holzbauweise, einem einladenden Foyer und kluger funktionaler Raumaufteilung.

„Der Botanische Garten ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Zentrum für Umweltbildung und kulturelle Vielfalt. Mit dem neuen Eingangsbereich verbessern wir das Ankommen für Besucher*innen und schaffen eine Infrastruktur, die neue Möglichkeiten für Veranstaltungen und Gastronomie eröffnet“, betont Vizebürgermeisterin Merima Zukan.

„Der Botanische Garten ist ein echtes Naturjuwel und ein wichtiger Ort für die Umweltbildung in unserer Stadt. Nun bekommt er endlich auch einen würdigen Eingangsbereich. Dieser verbindet Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Ästhetik auf besonders gelungene Weise. Das neue Gebäude wird zahlreiche wichtige Funktionen erfüllen und zum Beispiel auch einen überdachten Treffpunkt für Schulklassen und Gruppen bieten", erklärt Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Seit der Eröffnung am Standort an der Roseggerstraße im Jahr 1952 hat sich die Anlage zu einem botanischen Zentrum mit internationaler Strahlkraft entwickelt. Heute zählt der Garten zu den beliebtesten Ausflugszielen in Linz und bietet mit seiner Sammlung von mehr als 12.000 Pflanzenarten eine beeindruckende Vielfalt, die Menschen aller Generationen begeistert. Doch sind die baulichen Voraussetzungen mittlerweile in die Jahre gekommen.

Neben den Glashäusern, die das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht haben und erneuert werden müssen, erfüllen auch der Eingangsbereich und das bestehende Hauptgebäude weder funktional noch sicherheitstechnisch die Anforderungen eines modernen Besucher*innenzentrums. Es fehlt an wettergeschützten Wartebereichen für Gruppen, an ausreichend dimensionierten Räumen für Veranstaltungen oder Vermittlungsformate sowie an einer professionellen Anbindung an Gastronomie und WC-Anlagen. Auch für das Personal bestehen keine adäquaten Arbeits- und Aufenthaltsräume, was den laufenden Betrieb erschwert.

Der stetig wachsende Zuwachs von Einzelbesucher*innen, Schulklassen und Veranstaltungsformaten macht deutlich, dass eine strukturelle Erneuerung unverzichtbar ist, um dem Bildungs- und Erholungsauftrag dieser einzigartigen Einrichtung weiterhin gerecht zu werden. Der Neubau und die Adaptierung des Hauptgebäudes sind somit notwendige Voraussetzung für eine zukunftsweisende Entwicklung.

Neues Gebäude als zentrale Schnittstelle

Das geplante neue Eingangsgebäude wird zur zentralen Schnittstelle zwischen Stadt, Garten und Mensch. Es bietet überdachte und klimatisierte Bereiche für Gruppen, verbessert die Zugänge zu Glashäusern und Gastronomie und ermöglicht neue Veranstaltungsformate. Der Entwurf setzt auf nachhaltige Holzbauweise, großflächige Verglasungen und öffnet den Blick in den Garten. Der Innenbereich verbindet Kasse, Garderobe, Shop, Aufenthaltsbereich und bietet Raum für Ausstellung und Bildung.

Der neue Eingangsbereich steigert die Attraktivität des Gartens erheblich und erlaubt eine bessere ganzjährige Nutzung. Rendering: Architekten Kneidinger ZT GmbH

Bildung, Begegnung und Nachhaltigkeit im Fokus

Die geplante neue Raumaufteilung im bestehenden Hauptgebäude sieht eine stärkere Trennung zwischen Besuchs- und Arbeitsbereichen sowie eine Aufwertung des Gastro-Innenhofs vor. Zusätzlich ist ein Überwinterungsglashaus mit Doppelnutzung als Wintergarten vorgesehen. Auch die Nutzung in den Wintermonaten oder bei Schlechtwetter wird damit möglich. Schulklassen, Vereine und Kulturveranstaltungen erhalten neue, wetterunabhängige Entfaltungsmöglichkeiten.

Das neue Eingangsgebäude schafft mit seiner transparenten Architektur eine unmittel-bare Verbindung zwischen Innenraum und Natur. Rendering: Architekten Kneidinger ZT GmbH

Das neue Eingangsgebäude schafft mit seiner transparenten Architektur eine unmittelbare Verbindung zwischen Innenraum und Natur. Rendering: Architekten Kneidinger ZT GmbH

Investition in die Zukunft des Gartens

Für das gesamte Projekt inklusive neuer Glashäuser, dem Eingangsbauwerk und der Adaptierung des Hauptgebäudes ist eine Investition von 7 Millionen Euro vorgesehen. Die Umsetzung erfolgt durch die stadteigene Immobilien Linz GmbH & Co KG (ILG), die als Projektträgerin bereits zahlreiche Sanierungen und Neubauten im Schul- und Bildungsbereich und Projekte für die Verbesserung der städtischen Infrastruktur verantwortet hat. Die Gesamtfertigstellung des Projekts ist etappenweise bis Anfang 2028 geplant.

Rendering: Architekten Kneidinger ZT GmbHRendering: Architekten Kneidinger ZT GmbH

Botanischer Garten ein Ort der Bewusstseinsbildung und für Diversität

Mit diesem Projekt setzt die Stadt Linz ein starkes Zeichen für eine klimagerechte Stadtentwicklung und stärkt das Bewusstsein für Stadtgrün und Biodiversität. Der Botanische Garten wird damit noch stärker als Ort der Inspiration, des Lernens und der naturnahen Erholung verankert.

Rendering: Architekten Kneidinger ZT GmbH

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Liegenschaftsreferentin Vizebür-germeisterin Merima Zukan, Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger sowie DI Martin und Philipp Kneidinger, Architekten Kneidinger ZT GmbH zum Thema „Neuer Eingangsbereich für Botanischen Garten Linz“)

Weitere Gesprächspartner*innen:
Thomas Schiefecker MSc, Leiter des Botanischen Garten Linz
Markus Eidenberger, Geschäftsführer der Immobilien Linz

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