Medienservice vom: 22.01.2026 |Fotos zur Meldung

Weiterer Lückenschluss im Linzer Radwegenetz Städtische Radroute am Bäckermühlweg bald komplett

In den Jahren 2024 und 2025 wurde auf der Ostseite des Bäckermühlwegs eine durchgehende Radroute von der Salzburger Straße bis zur Straße Im Breitland geschaffen. Nun soll im Bereich des neu errichteten Maximarkts der Radweg um weitere 250 Meter auf rund 1,1 Kilometer verlängert werden. Damit wird ein weiteres Großprojekt im Linzer Radwegenetz heuer noch umgesetzt. Als weitere Etappe ist der Radweganschluss an Traun und Leonding in Planung.

Für den Lückenschluss zwischen dem Maximarkt-Parkplatz und der Straße Im Breitland wurden auf Antrag von Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart in der Sitzung des Linzer Stadtsenats vom 22. Jänner die entsprechenden Mittel dafür beschlossen und freigegeben. 

„Dieser Radweg ist Bestandteil des gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Verkehrskonzepts Neue Heimat, das unter anderem eine verbesserte Erschließung dieses Stadtteils für den Radverkehr vorsieht. Der neue Radweg hat eine Breite von dreieinhalb Metern und bietet eine Anschlussmöglichkeit an Traun und Leonding, wofür die Planungen bereits gestartet wurden. Damit entsteht eine attraktive Nord-Süd-Transversale durch die Neue Heimat, an der Wohngebiete, Firmen und das stark frequentierte Einkaufszentrum des erneuerten Maxi-Markts liegen. Diese Ziele sind nun per Rad sicher und bequem erreichbar“, erläutert Hajart. 

Im Zuge des Projekts für das Jahr 2026 ist auch die Schaffung einer 15 Meter langen Grüninsel im Kreuzungsbereich Bäckermühlweg/Im Breitland vorgesehen, verbunden mit einer Sanierung des Fahrbahnbelags entlang dem gesamten neuen kombinierten Geh- und Radweg.

Der Linzer Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart verbindet dieses Projekt mit einer kurzen Vorschau auf die geplanten Maßnahmen der Stadt Linz im laufenden Jahr:

Auftaktprojekt für weitere Ausbauoffensive beim Radverkehr

„Mit der Erweiterung des Radwegs Bäckermühlwegs erfolgt der Start für den weiteren Ausbau der Linzer Radrouten im heurigen Jahr, für den in Summe eine Million Euro veranschlagt ist. Mit diesem Budget, das doppelt so hoch als wie noch vor einigen Jahren ist, wird das Linzer Radwege-Ausbauprogramm sukzessive vorangetrieben. Weitere Projekte in diesem Jahr betreffen Radwege an der Industriezeile, an der Dornacher Straße, im Kreuzungsbereich Herrenstraße / Rudigierstraße und beim Volksgarten. Dazu kommen ein Lückenschluss am Donausüdufer von der Nibelungenbrücke bis St. Margarethen gemeinsam mit dem Land Oberösterreich sowie die Planung und Errichtung von Radwegerampen am Südende der Nibelungenbrücke. Für diese gibt es ein Sonderbudget von vier Millionen Euro“. 

Breite Maßnahmenpalette für die Linzer Radler*innen

Hajart verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Linzer Radverkehrsstrategie „L_NZ FAHR_RAD – Schritt für Schritt zur Fahrradstadt“, die neben dem kontinuierlichen Radwegeausbau in den kommenden Jahren auch zahlreiche weitere Maßnahmen enthält, um den Radverkehr in Linz zu stärken. Dieses Maßnahmenpaket sieht eine breite Palette von Initiativen vor, etwa die Schaffung von zusätzlichen Fahrradabstellanlagen in der Nähe der Wohnorte, gute Service-Angebote (Radservice-Stationen, Ausbau des bestehenden Fahrrad-Verleihsystems) und unterstützende Maßnahmen, wie die Möglichkeit des Rechtsabbiegens bei Rot für Radfahrer*innen.

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