Medienservice vom: 12.02.2026

Ordnungsdienst setzte Schwerpunkte bei Parkplätzen und illegaler Bettelei Sicherheitsstadtrat Michael Raml: „Parkraum-Kontrollen erfolgen im Interesse der Linzerinnen und Linzer.“

Der Ordnungsdienst der Stadt Linz zieht für Jänner 2026 eine Bilanz: Der Schwerpunkt auf Kontrollen im ruhenden Verkehr sowie das konsequente Vorgehen gegen unerlaubte Bettelei zeigen deutliche Wirkung. Insgesamt leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im Jänner 2.683 Dienststunden. In diesem Zeitraum wurden 1.916 Vorfälle dokumentiert. Das entspricht durchschnittlich 0,71 Fällen pro Einsatzstunde. Zusätzlich investierte der Ordnungsdienst 10,5 Stunden in Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, um die Qualität der Einsätze weiter zu sichern.

Mit 1.240 dokumentierten Fällen und einem Anteil von 65 Prozent stellte der ruhende Verkehr den mit Abstand größten Aufgabenbereich dar. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet dies sowohl eine absolute als auch eine relative Steigerung. Die Kontrollen konzentrieren sich dabei gezielt auf Parkplätze in Wohngebieten. Ziel ist es, diese Flächen für die Wohnbevölkerung freizuhalten und zu verhindern, dass sie dauerhaft von Pendlerinnen und Pendlern oder anderen Dauerparkern und -parkerinnen von außerhalb blockiert werden. Die Maßnahmen dienen damit unmittelbar der Lebensqualität der Linzerinnen und Linzer und der fairen Nutzung des öffentlichen Raums.

Auch der Bereich Service und Information blieb auf hohem Niveau. Mit 404 Fällen stellt er den zweitgrößten Tätigkeitsbereich dar und verzeichnete einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vormonat. Dies zeigt, dass der Ordnungsdienst weiterhin stark als Anlaufstelle für Anliegen, Auskünfte und Unterstützung im öffentlichen Raum wahrgenommen wird.

Besonders markant ist der Rückgang im Bereich Bettelei. Während im Dezember 2025 noch 152 Fälle registriert wurden, sank diese Zahl im Jänner 2026 auf 51 Fälle. Diese deutliche Abnahme belegt die Wirksamkeit der verstärkten und konsequenten Kontrollen, die bereits gegen Ende des Vorjahres intensiviert wurden. Gleichzeitig zeigt sich, dass klare Maßnahmen und kontinuierliche Präsenz im öffentlichen Raum spürbare Effekte erzielen.

Anstiege wurden hingegen bei den Anrainerverpflichtungen verzeichnet, die von 20 auf 79 Fälle zunahmen. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Schnee- und Eistage im Jänner zurückzuführen. Auch die sonstigen Vorfälle stiegen von 53 auf 84 Fälle. Die übrigen Kategorien blieben auf niedrigem Niveau oder waren rückläufig. Müllablagerungen gingen leicht zurück, ebenso ortspolizeiliche Verordnungen und Straßenkunst beziehungsweise StVO-relevante Vorfälle. Die Hundeproblematik zeigte lediglich einen moderaten Anstieg.

„Unser Einsatz im ruhenden Verkehr erfolgt konsequent im Interesse der Linzer Bürgerinnen und Bürger. Parkplätze in Wohngebieten sollen jenen zur Verfügung stehen, die dort leben, und nicht dauerhaft von außen blockiert werden. Gleichzeitig zeigen die Zahlen klar, dass rigorose Kontrollen bei der Bettelei wirken. Der deutliche Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bestätigt, dass unsere Maßnahmen greifen und für mehr Ordnung im öffentlichen Raum sorgen“, betont Stadtrat Dr. Michael Raml.

Die Bilanz des Jänners 2026 unterstreicht damit die Effizienz und Zielgenauigkeit des Linzer Ordnungsdienstes. Durch klare Schwerpunkte, kontinuierliche Präsenz und gut geschultes Personal leistet er einen wesentlichen Beitrag zu Sicherheit, Ordnung und Lebensqualität in der Stadt Linz.

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