Medienservice vom: 24.02.2026 |Fotos zur Meldung

Im Herbst startet die Sanierung des Kiosks im Franckviertel Denkmalgeschütztes Gebäude wird bis Sommer 2027 zum Gemeinschaftszentrum

Der denkmalgeschützte Kiosk in der Stieglbauernstraße im Linzer Franckviertel wird umfassend saniert und künftig als Gemeinschaftszentrum genutzt. Mit einer Investition von rund 700.000 Euro entsteht bis Sommer 2027 ein neuer, niederschwelliger Treffpunkt für Kultur, Austausch und ehrenamtliches Engagement.

Der Baustart ist für Oktober 2026 geplant, die Bauzeit beträgt sechs bis neun Monate. Grundlage des Projekts ist ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 2020. Im kommenden Gemeinderat im März soll die formale Übertragung der Liegenschaft an die stadteigene Immobilien Linz GmbH & Co KG (ILG) beschlossen werden. Damit wird der Kiosk in den bestehenden Generalmietvertrag zwischen Stadt und ILG eingebunden.

Vorgesehen ist eine kostenlose und gemeinnützige Nutzung, wie unter anderem für Lerncafés, Sprachangebote oder Nachbarschaftstreffen. Eine kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen.

Nach der Sanierung entstehen vier flexibel nutzbare Räume mit insgesamt rund 111 Quadratmetern, ergänzt durch Küche, Sanitärbereiche und Lagermöglichkeiten. Auch der Außen- und Grünbereich rund um den Kiosk wird in das Nutzungskonzept einbezogen. Reinigung, technische Betreuung und Grünpflege übernimmt die Stadt Linz.

„Ziel ist es, den denkmalgeschützten Kiosk im Franckviertel als Gemeinschaftszentrum zu gestalten. Somit erhält das Franckviertel mit Sommer 2027 einen neuen, offenen Begegnungsort, der den Stadtteil mit einem breitgefächerten Angebot stärkt und belebet“, erklärt Bürgermeister Dietmar Prammer. 

„Wir erhalten den denkmalgeschützten Kiosk und öffnen ihn für eine neue, soziale Nutzung. Bestehende Gebäude weiterzuentwickeln ist nachhaltig und stärkt den Stadtteil langfristig“, betont Liegenschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Merima Zukan.

 Das Konzept orientiert sich am Stadtteilzentrum Auwiesen, wo bereits ein Gemeinschaftszentrum erfolgreich etabliert wurde. Die Initiative zur Weiterentwicklung des Kiosks ging von Bürgermeister Dietmar Prammer aus. Von Beginn an wurden auch lokale Bürger*inneninitiativen eingebunden: In persönlichen Gesprächen wurden ihre Anliegen und Wünsche zur zukünftigen Nutzung ausführlich diskutiert. Trotz denkmalrechtlicher und baulicher Rahmenbedingungen konnten zahlreiche Anregungen in das Nutzungskonzept aufgenommen werden.

Die Trafik im Kiosk bleibt erhalten. Während der Bauphase sind die Räumlichkeiten sowie der Gemeinschaftsgarten nicht nutzbar. Die Fassadengestaltung inklusive Schaufenster bleibt aus Gründen des Denkmalschutzes erhalten. Geplant sind eine thermische und klimaangepasste Sanierung, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie eine behutsame Adaptierung des Innenbereichs.

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