Vorbereitung für die Krötenwanderung Naturkundliche Station errichtete Schutzzäune
Mit steigenden Temperaturen beginnt in Linz die jährliche Wanderung der Kröten zu ihren Laichgewässern. Um die Tiere vor stark befahrenen Straßen zu schützen, hat die Naturkundliche Station (NaSt) der Stadt Linz ihre Krötenschutzzäune erneut aufgebaut. Die Schutzmaßnahmen erfolgen in Kleinmünchen am Langen Zaun nahe dem Wasserwald, in Ebelsberg an der Mönchgrabenstraße sowie am Auergütlweg, wo seit dem Vorjahr ebenfalls ein Zaun betreut wird. Ziel ist es, die heimischen Amphibienbestände wirksam vor dem Straßentod zu bewahren.
„Wir wollen unsere heimische Krötenpopulation schützen und langfristig sichern. Der Einsatz unserer Mitarbeiter*innen und der vielen freiwillig Engagierten zeigt dabei, dass Naturschutz nur gemeinsam gelingt. Dafür danke ich allen Beteiligten sehr herzlich“, betont Umwelt- und Naturschutzreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Das Prinzip eines Krötenzauns ist einfach, aber effektiv: Ein etwa 30 Zentimeter hoher Kunststoffzaun verhindert, dass die Tiere die Straße überqueren. Beim Versuch, das Hindernis zu umgehen, gelangen sie in spezielle Fangkübel, die in regelmäßigen Abständen in den Boden eingelassen sind. Diese werden täglich kontrolliert und geleert. Die „gefangenen“ Kröten werden gesichert über die Straße transportiert und auf der anderen Seite wieder freigelassen. Dank dieser Schutzmaßnahme konnten in den vergangenen Jahren bereits tausende Tiere gerettet werden.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 3,01 MB) 17 x 14 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger, Thomas Schiefecker und Michael Lederer (links) beim Krötenzaun in Kleinmünchen am Rand des Wasserwaldes.
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Die Veröffentlichung der Bilder ist für Medien honorarfrei, jedoch nur mit Fotonachweis. Falls nicht anders angegeben ist anzuführen: "Foto: Stadt Linz". Bei gewerblicher Nutzung bitten wir um Kontaktaufnahme.