Medienservice vom: 02.03.2026 |Downloads zur Meldung

Ars Electronica 2026 Von 9. bis 13. September verschreibt sich das Festival dem Jahresthema „Zukunft beginnt“

2026 verschreibt sich Ars Electronica dem Jahresthema „Zukunft beginnt“. Anlass ist das 30-Jahr-Jubiläum des Ars Electronica Center, das viel mehr als nur ein Museumsjubiläum ist: 1996 nehmen das Ars Electronica Center und das Ars Electronica Futurelab ihren Betrieb auf und verwandeln Ars Electronica – die bis dahin das 1979 initiierte Festival und den 1987 gestarteten Wettbewerb für CyberArts umfasst – in ein ganzjährig wirkendes Ökosystem an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft. 

In der Folge entstehen Leuchtturm-Projekte wie der Flugsimulator „Humphrey“, das Netzkunst- und Telerobotik-Projekt „Telegarden“, die Mixed-Reality-Installation „Gullivers Welt“ und der Projektionsraum „CAVE“, der 2009 zum Deep Space weiterentwickelt und mittlerweile in alle Welt verkauft wird. Ebenfalls 2009 wird Hiroshi Ishiguros Android „Geminoid“, 2010 dann Hondas humanoider Roboter „ASIMO“ in Linz empfangen. 2011 gestaltet man eine Ausstellung mit dem CERN. Im Rahmen der Klangwolke 2012 illuminiert ein Schwarm von 50 Leuchtdrohnen den Nachthimmel über dem Donaupark, den das Ars Electronica Futurelab bis November 2015 mit Intel zum größten autonomen Drohnenschwarm der Welt weiterentwickelt. Ebenfalls 2015 dreht Daimlers futuristische Concept Car „F015 Luxury in Motion“ seine ersten Runden auf europäischem Boden in Linz. 2016 zeigt das Ars Electronica Center eine Schau mit der Tangible Media Group des MIT. 2019 ist die mit OpenAI entwickelte Installation „GPT-2: Sprachfelder“ im Ars Electronica Center zu erleben. 

All diese künstlerisch inspirierten Experimente, Forschungs- und Kommunikationsprojekte kreisen um die sich beschleunigende technologische Weiterentwicklung, ihre Auswirkungen auf unser Leben und ihr Potential, zum gesellschaftlichen Fortschritt beizutragen. Sie waren (und sind weiterhin) nur möglich, weil das Ökosystem Ars Electronica mit allen Gesellschaftsbereichen in einen kreativen Austausch treten kann, um Zukunftsfragen gemeinsam zu bearbeiten. Ein Erfolgsweg, der 2026 weitergegangen wird.

(Ars Electronica Pressekonferenz unter anderem mit Bürgermeister Dietmar Prammer, Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Gerfried Stocker, Artistic Director Ars Electronica)

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