Große Märkte-Novelle soll Linzer Märkte verbessern Weihnachtsmärkte dürfen bis 22 Uhr geöffnet haben, Urfahrmarkt mit zusätzlichem Abend unter dem Motto „Probebeleuchtung“, günstigere Schanigärten am Südbahnhofmarkt und neuer Außenauftritt der Linzer Märkte
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Marktreferent Vizebürgermeister Martin Hajart: „Wir wollen die Linzer Märkte weiter verbessern und in eine positive Zukunft führen. Die umfassende Marktreform schafft attraktivere Öffnungszeiten sowie mehr Flexibilität, Fairness und Absicherung für die Betriebe.“
Die Stadt Linz legt mit der großen Märkte-Novelle einen Vorschlag zur Änderung der Marktordnung sowie der Marktgebührenordnung vor. Ziel ist es, die Linzer Märkte an heutige Bedürfnisse anzupassen und Abläufe flexibler zu gestalten. Geplant sind vor allem folgende Verbesserungen, die dem Gemeinderat am 19. März zur Beschlussfassung vorgelegt werden:
- Weihnachtsmärkte sollen künftig freiwillig bis 22 Uhr offenhalten können.
- Für den Urfahraner Markt soll am Tag vor dem offiziellen Beginn ein zusätzlicher Abendbetrieb unter dem Motto „Probebeleuchtung“ ab 17 Uhr möglich werden. Diese Neuerung wird bereits beim heurigen Frühjahrsmarkt am 30. April umgesetzt und für die Zukunft getestet.
- Am Südbahnhofmarkt sollen die Kernöffnungszeiten so geregelt werden, dass die tägliche Öffnungsdauer verbindlich bleibt, die Uhrzeiten aber flexibler gestaltet werden können.
- Es sind Anpassungen im Gebührensystem vorgesehen, um gleichzeitig mehr Fairness sowie finanzielle Absicherung für die Linzer Märkte als Gesamtheit zu ermöglichen.
- Abseits der Markt- und Gebührenordnung soll es weitere unterstützende Maßnahmen für die Märkte geben, etwa einen stärkeren Außenauftritt: Der neue „Markt-Smiley“ wird zum Aushängeschild für alle Linzer Märkte.
- Und der Vergnügungspark beim Urfahraner Markt soll vergrößert werden – mit neuen, spannenden Fahrgeschäften schon beim Frühjahrsmarkt.
„Wir wollen die Linzer Märkte weiter verbessern – sie sollen ihre Tradition fortführen und gleichzeitig am Puls der Zeit sein. Dafür braucht es eine umfassende Reform“, betont Marktreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart. „Konkret heißt das etwa in Bezug auf die Öffnungszeiten, dass die Weihnachtsmärkte ab dem kommenden Winter freiwillig länger (nämlich bis 22 Uhr) offenhalten können – jedenfalls ist aber täglich (wie bisher) bis 19 Uhr geöffnet. Damit erfüllen wir einen langjährigen Wunsch, besonders aus der Gastronomie, und geben den Menschen mehr Zeit für einen Besuch nach der Arbeit. Beim Urfahraner Markt ermöglichen wir einen zusätzlichen Abend vor dem offiziellen Start und am Südbahnhofmarkt ordnen wir die Kernöffnungszeiten so, dass die tägliche Öffnungsdauer gesichert bleibt, die Uhrzeit aber besser zur Realität der Betriebe passt. Zusätzlich gibt es Anpassungen bei den Markttarifen, manche Tarife werden sogar günstiger, wie etwa der neue günstige Jahrestarif für Schanigärten bei Kojen am Südbahnhofmarkt. Damit wollen wir die Schanigartensaison verlängern und die Genuss-Gastronomie am Südbahnhofmarkt stärken“, ergänzt Marktreferent Martin Hajart.
Die globalen Veränderungen im Konsumverhalten stellen auch regionale Märkte vor neue Anforderungen. Gleichzeitig liegt darin aber auch eine Chance: Regionalität, Qualität, kurze Wege und die soziale Komponente passen zu dem, was viele Linzerinnen und Linzer heute suchen. Neben der Nahversorgung sind vor allem die großen Linzer Märkte eine Attraktion für Besucher und Touristen und bringen viel Frequenz in die Stadt. Die Stadt Linz schlägt daher Anpassungen vor, die Vorteile sowohl für die Kunden als auch die Beschicker bringen sollen.
Heuer erstmals Urfahraner Frühjahrsmarkt mit „Probebeleuchtung“
Seit vielen Jahren gibt es immer wieder die Diskussion auch in Linz am Vorabend des Eröffnungstages eine „Probebeleuchtung“ am Urfahraner Markt einzuführen. „Nun wollen wir bereits beim kommenden Frühjahrsmarkt erstmals am Vorabend, dem 30. April (ab 17 Uhr), mit dem Vergnügungspark und der Gastronomie starten. Mit dieser ‚Probebeleuchtung‘ verlängern wir das wichtige erste Wochenende um einen für die Besucher besonders attraktiven und für die Betriebe besonders umsatzstarken Abend. Heuer fällt dieser Termin außerordentlich günstig, da der nächste Tag mit dem 1. Mai ein Feiertag ist,“ freut sich Marktreferent Hajart.
In der neuen Marktordnung wird daher die Möglichkeit für die Marktverlängerung um den Vorabend ab 17 Uhr eingeführt. Mit den Vertretern der Gastronomie und der Schausteller wurde für heuer ein solcher Testlauf vereinbart. Bewährt sich der Vorabendbetrieb soll es diesen auch darüber hinaus geben. Nicht betroffen sind die Ausstellungsflächen im Osten, diese eröffnen wie gewohnt am offiziellen vollen Eröffnungstag.
Außerdem wird der Vergnügungsparkt des Urfahraner Frühjahrsmarktes deutlich vergrößert. Drei neue Fahrgeschäfte im Zentrum des Marktes werden für höchste Spannung und exorbitanten Spaß sorgen.
Südbahnhofmarkt mit flexibleren Kernzeiten und verlässlicher Öffnung
Die Stadt Linz ermöglicht eine Modernisierung der Kernöffnungszeiten für Kojen. Künftig soll unter der Woche die tägliche Öffnungsdauer maßgeblich sein, nicht mehr starre Uhrzeiten. Damit können Betriebe ihre Öffnung besser an Lieferungen, Personalplanung und Nachfrage anpassen. Für die Kategorie Gastronomie, Lebensmittel, Café, Konditorei und Nahversorgung sieht der Entwurf Montag bis Freitag mindestens siebeneinhalb Stunden Öffnungszeit pro Tag vor, am Samstag sollen Zeiten von 9 bis 13 Uhr gelten.
Damit wird die Flexibilisierung für die Betriebe nochmals erweitert, ohne aber das Angebot für die Kunden zu reduzieren. Letztlich werden die verschiedenen Arten von Gastronomiebetriebe vor allem dann offen haben, wenn ihre Gäste das jeweilige Angebot nutzen wollen.
Die generelle Verteilung der Kojen-Kategorien am Südbahnhofmarkt sieht wie folgt aus:
- Gastronomie: 29,5 %
- Konditorei: 6,8 %
- Obst: 6,8 %
- Blumen: 4,5 %
- Bäcker: 9,1 %
- Imbiss; 2,3 %
- Handwerk: 4,5 %
- Handel: 11,4 %
- Lebensmittel: 11,4 %
- Fleisch/Fisch: 13,6 %
Der Branchenmix soll möglichst aufrechterhalten bleiben. Ziel ist eine Abdeckung möglichst aller Bedürfnisse und Bedarfe der Kundinnen und Kunden.
Günstigere Schanigärten für den Südbahnhofmarkt
Eine verstärkte Nutzung der Schanigärten und Verlängerung der Freiluft-Saison durch einen neuen günstigen Jahrestarif soll den Südbahnhofmarkt mit seinen kleinen, feinen Gastronomiebetrieben einen zusätzlichen Schwerpunkt geben. Schanigärten sollen künftig als Jahrestarif mit 100 Euro pro Quadratmeter berechnet werden. In der bisherigen Gebührenordnung lag der Tarif für diese Aufbauten bei 18,52 Euro pro Quadratmeter und Monat. Damit ist die neue Regelung günstiger und für Betriebe leichter planbar.
Der neue Ganzjahrestarif bei den Schanigärten bringt nicht nur eine Vergünstigung, sondern vor allem auch eine Verwaltungsvereinfachung für die Betriebe und für die Stadt in der Abrechnung und Kontrolle. Denn viele Betriebe hatten bei der Monatsabrechnung im Frühjahr oder Herbst bzw. im Winter keinen oder unterschiedlich große Schanigärten.
Gespräche mit den Kojenbetreibern am Südbahnhofmarkt
In den vergangenen zwei Monaten haben sich Vizebürgermeister Martin Hajart und Theresa Gillhofer, Leiterin der Abteilung Marktmanagement und Tourismus, bewusst Zeit genommen, um sich vor Ort ein persönliches Bild von den Anliegen, Wünschen und Zukunftsvorstellungen der Beschicker*innen am Markt zu machen. In zahlreichen direkten Gesprächen am Marktstand stand der ehrliche Austausch im Mittelpunkt.

Marktreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart im Gespräch mit Kojenbetreiber*innen (Credit: Stadt Linz/Engelsberger)
Es wurde dafür ein umfassender Fragebogen ausgearbeitet, der sowohl die bestehenden Öffnungszeiten als auch gewünschte Anpassungen sowie individuelle Bedürfnisse der Beschicker*innen und Entwicklungsperspektiven für den Markt erhob.
Dabei wurde deutlich: Der Markt ist lebendig und er soll weiter gestärkt werden. Besonders häufig wurden Wünsche nach zusätzlicher Belebung durch Veranstaltungen, nach einer gestalterischen Attraktivierung des Marktgeländes und mehr Pflege durch die Stadtgärten Linz geäußert. Ein zentrales Anliegen ist es auch, den Markt noch stärker als Treffpunkt für Familien und unterschiedliche Generationen zu positionieren.
In enger Zusammenarbeit mit der Marktabteilung der Stadt Linz, der ARGE Südbahnhofmarkt und den Beschicker*innen sollen daher folgende Impulse geprüft und versucht werden schrittweise umzusetzen:
Geplante inhaltliche Schwerpunkte und Veranstaltungen
- Saisonale Themenschwerpunkte wie beispielsweise Weinfest, Apfelfest, Herbstroas oder Trüffelmarkt
- Größere Events wie etwa „After Work Clubbing“, „Tanz am Markt“ oder „Frühstück am Markt“
Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität
- Spiel und Bewegung auf bestehenden Grünflächen zur stärkeren Familienorientierung
- Attraktivierung und Aufwertung der Grünflächen und Sitzgelegenheiten
- Sanierung der Marktflächen
- Stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung bzw. die Einrichtung eines Weihnachtsmarktes
Zusammenfassend wurde der persönliche Besuch von Vizebürgermeister Martin Hajart von den Beschicker*innen als äußerst positiv, wertschätzend und engagiert wahrgenommen. Der direkte Dialog wurde ausdrücklich begrüßt.
Die Rückmeldungen zeigen klar: Auch wenn sich das Marktleben in den vergangenen Jahren verändert hat, ist der Südbahnhofmarkt ein lebendiger und wirtschaftlich tragfähiger Standort mit großem Potenzial für die Zukunft.
Der eingeschlagene Weg des Miteinanders und der gemeinsamen Weiterentwicklung wird daher konsequent fortgesetzt.
Generationenwechsel und wirtschaftlicher Wandel am Südbahnhofmarkt
Am Südbahnhofmarkt ist derzeit ein spürbarer Wandel im Gange. Langjährige Kojenbetreiber*innen und -betreiber ziehen sich zurück und gleichzeitig entsteht Raum für neue Unternehmerinnen und Unternehmer mit frischen Ideen und innovativen Konzepten. Dieser Umbruch ist kein Verlust an Tradition, sondern Ausdruck einer lebendigen Weiterentwicklung.
Ein besonders innovatives Beispiel dafür ist die Übernahme der ehemaligen „Holzpoldl“-Koje durch die Bäckerei Fenzl. Innerhalb des Familienunternehmens steht ein langsamer Generationenwechsel bevor, der von der Senior-Generation aktiv unterstützt und mitgetragen wird.
Mit dem neuen Konzept „FRANZ“ schlagen Katharina und Felix Fenzl ein modernes Kapitel in der Familiengeschichte auf. Beide stammen aus dem traditionsreichen Familienbetrieb und sind sprichwörtlich in der Backstube aufgewachsen. Trotz unterschiedlicher Ausbildungswege, Katharina studiert Jus, Felix Medientechnik, verbindet sie die gemeinsame Leidenschaft für das Bäckerhandwerk und der Anspruch, Tradition weiterzudenken.
FRANZ. versteht sich bewusst nicht als klassische Bäckerei, sondern als zeitgemäßes, urbanes Konzept. Der Fokus liegt auf eigens entwickelten, auf das Wesentliche reduzierten Produkten. Das Sortiment umfasst unter anderem amerikanische Bagels, französisches Baguette, Weizenbrot aus Langzeitführung sowie italienische Focaccia frisch vor Ort gebacken, handwerklich hergestellt und mit regionalen sowie saisonalen Zutaten kombiniert. Ergänzt wird das Angebot durch eine kleine Frühstückskarte sowie hauseigenen Fenzl-Kaffee aus einer Rösterei in Salzburg. „Der Anspruch ist klar formuliert: Richtig gutes Brot – für junge Menschen und alle Junggebliebenen, die Qualität schätzen“, sagen Katharina und Felix Fenzl.
Gleichzeitig wird mit FRANZ. bewusst eine eigenständige Marke geschaffen, die sich konzeptionell von der traditionellen Bäckerei Fenzl abgrenzt.
Auch die Gestaltung des Verkaufsraums folgt diesem modernen Anspruch. Geplant ist ein minimalistisches, industriell angehauchtes und bewusst schlicht gehaltenes Einrichtungskonzept in Zusammenarbeit mit einer jungen Architektin aus Wien.
Darüber hinaus setzt das junge Unternehmerduo stark auf digitale Präsenz und Community-Aufbau. Über Social Media sollen die Linzerinnen und Linzer von Beginn an aktiv in die Entstehung von FRANZ. eingebunden werden. Die Eröffnung ist im Sommer geplant.
„Dieses authentische, urbane Konzept bringt einen kraftvollen neuen Impuls an den Südbahnhofmarkt. Es zeigt eindrucksvoll: Der Markt ist nicht nur ein Ort mit Tradition, sondern auch eine Bühne für junge Generationen, die mit Innovationsgeist, Mut und Qualitätsbewusstsein die Zukunft des Standorts aktiv mitgestalten“, freut sich Marktreferent Vizebürgermeister Martin Hajart.
Aufwertung des Erscheinungsbildes des Südbahnhofmarktes
Der Südbahnhofmarkt sollte mittelfristig in seinem gesamten Erscheinungsbild aufgewertet werden. Ziel ist es, den Markt nicht nur als Nahversorger, sondern als qualitativ hochwertigen Lebensmittelmarkt mit besonderem Einkaufserlebnis weiterzuentwickeln.
Ein attraktiver Markt braucht neben einem vielfältigen Angebot auch eine angenehme, anspruchsvolle und saubere Atmosphäre. Die seit 1949 bestehenden Marktkojen sind ein prägender Bestandteil des Südbahnhofmarktes, teilweise sind diese jedoch in die Jahre gekommen.
Für die Grundausstattung der Kojen ist die Stadt Linz verantwortlich. Investitionen, die darüber hinausgehen, liegen im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Kojenbetreiberinnen und -betreiber. Um künftig ein einheitliches und attraktives Gesamtbild sicherzustellen, soll an einem strukturierten Sanierungsplan für die Marktkojen gearbeitet werden. Ziel ist es, klare Leitlinien für Modernisierungen zu schaffen und damit eine nachhaltige optische und funktionale Aufwertung zu gewährleisten.
Auch das Umfeld des Marktes wird mitgedacht: Die bestehenden Grünflächen sollen neu gestaltet werden. Darüber hinaus ist die Erneuerung der Sitzgelegenheiten sowie der Abfallbehälter vorgesehen, um die Aufenthaltsqualität weiter zu steigern.
Eine entsprechende Abstimmung mit der Abteilung Stadtgrün und Straßenbetreuung Linz (SGS) wird angestrebt, um die Maßnahmen effizient und zeitnah umzusetzen.
„Mit diesen Schritten wird ein klares Signal gesetzt: Der Südbahnhofmarkt bleibt ein traditionsreicher Standort und wird gleichzeitig konsequent fit für die Zukunft gemacht“, sagt Marktreferent Vizebürgermeister Martin Hajart.
Vergrößerung der Marktfläche in der solarCity
Der Bio-Bauernmarkt am Lunaplatz in der solarCity soll auf Wunsch der Standler*innen vergrößert werden. Damit wird die Stadt Linz der positiven Entwicklung und der steigenden Zahl der Beschicker gerecht.

Erweiterung der Marktfläche des Bio-Bauernmarktes solarCity am Lunaplatz (Grafik: Stadt Linz/PTU)
Gebühren und Tarife werden neu geordnet
Neben der Marktordnung soll auch die Marktgebührenordnung angepasst werden. Hintergrund sind gestiegene Aufwendungen, die sehr personalintensiv sind, etwa für Infrastruktur, Reinigung, Entsorgung und Sicherheitsmaßnahmen. Diese gestiegenen Ausgaben müssen gedeckt werden. Und die Stadt Linz will zugleich das Tarifsystem nachvollziehbarer gestalten und einzelne Ungleichgewichte zwischen Kategorien reduzieren. Mit einer stärken Differenzierung des Tarifsystems und unterschiedlichen Anpassungen vor allem im Konsumations- und Gastronomiebereich werden marktkonformere und nach Größe und Lage ausgewogenere Gebühren geschaffen. Die Marktgebührenordnung wurde zuletzt im Jahr 2020 geändert. Auch die beschleunigte Entwicklung und Veränderungen seit den Coronajahren hat die Notwendigkeit für eine Gebührenreform verstärkt.
Während es bei den Lebensmittel- und Nahversorgermärkten zu keiner Gebührenerhöhung kommt bzw. sogar wie bei den Schanigärten am Südbahnhofmarkt zu einer Entlastung, werden die Tarife bei den Konsumations- und Gastronomiebetrieben sehr differenziert nach Größe und Lage angehoben, bzw. in einem Bereich (Urfahranermarkt Ost) gesenkt. Angehoben werden auch die Gebühren für Süßwarenstände, die bisher den gleichen Tarif wie Kunsthandwerk gezahlt haben.
Da die Marktgebühren nur ein Teil der hohen Aufbau-, Personal und Gesamtkosten sind, die vor allem für die Betriebe am Urfahranermarkt oder bei den Weihnachtsmärkten anfallen, ist die ständige Attraktivierung der Märkte und die Eröffnung neuer Umsatzmöglichkeiten – wie etwa durch verlängerte Marktzeiten – von entscheidender Bedeutung.
Finaler Schritt im Gemeinderat
Um die geplanten Änderungen in der Linzer Marktordung und der Linzer Marktgebührenordnung umzusetzen ist eine Zustimmung des Gemeinderates erforderlich. Eine Entscheidung darüber soll in der Gemeinderatssitzung am 19. März 2026 erfolgen.
Verstärktes Marketing für alle Linzer Märkte
Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung und eines verstärkten Marketings der Linzer Märkte wurde ein neues, modernes Logo entwickelt, das künftig alle Märkte unter einer gemeinsamen, starken Dachmarke vereint.
Ziel dieses neuen Markenauftritts ist es, die Linzer Märkte klarer zu positionieren, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und gleichzeitig ihre individuelle Identität zu bewahren. Das Logo greift die Besonderheiten und Charaktere der unterschiedlichen Märkte visuell auf, bleibt dabei jedoch bewusst reduziert und abstrakt gestaltet. Diese klare Formsprache schafft ein zeitloses Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert - modern, flexibel einsetzbar und langfristig tragfähig.
Zentrales Gestaltungselement ist die Smiley-Form. Sie steht symbolisch für Freude, Begegnung, Genuss und Nähe: Jene Werte, die unsere Märkte prägen und miteinander verbinden. Unabhängig von Saison, Standort oder Angebot sind es genau diese Qualitäten, die alle Linzer Märkte auszeichnen: Sie sind Orte des Austauschs, der Regionalität und der Lebensqualität.
„Mit der neuen Dachmarke wird somit nicht nur ein optisches Signal gesetzt, sondern ein klares Bekenntnis abgegeben: Die Linzer Märkte stehen gemeinsam für Qualität, Gemeinschaft und positive Markterlebnisse heute und in Zukunft“, sagt Abteilungsleiterin Mag.a Theresa Gillhofer.

Logo (mit KI-erstellten Anwendungsbeispielen)

Logo und themenbezogene Varianten
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Marktreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart)
Fotos
- Druckdatei (JPG | 4,62 MB) 36 x 48 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz/Engelsberger
Marktreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart im Gespräch mit Kojenbetreiber*innen
- Druckdatei (JPG | 4,51 MB) 36 x 48 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz/Engelsberger
Marktreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart im Gespräch mit Kojenbetreiber*innen
- Druckdatei (JPG | 5,03 MB) 48 x 36 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz/Engelsberger
Marktreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart im Gespräch mit Kojenbetreiber*innen
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