Trendumkehr in der Pflege Mehr Personal, mehr belegte Betten, Rekord bei Ausbildungen
„Unser Ziel ist es, auch in Zukunft eine gute Pflege sicherzustellen – bedarfsgerecht, leistbar für den Einzelnen und finanzierbar für die öffentliche Hand. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir mehr Personal, neue Angebote und eine zukunftsorientierte Planung. Dazu haben wir unsere Gesamtstrategie Pflege 2040 entwickelt, die in Etappen umgesetzt wird.
Mit unserer Fachkräftestrategie setzen wir gezielt Maßnahmen, um mehr Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen und die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Unser Kurs stimmt. Mehr Fachkräfte bedeuten mehr belegte Betten in den Heimen, mehr Unterstützung für die häusliche Pflege und mehr Sicherheit für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um die Aufgaben der Zukunft zu meistern.“
– Soziallandesrat Dr. Christian Dörfel
„Wenn wir in Linz über die Zukunft der Pflege sprechen, sprechen wir nicht über Theorie, sondern über gelebte Praxis. Unsere stationäre Versorgung ist stabil – gut ausgelastete Betten und erfolgreiche Personalrekrutierung – dank professioneller Trägerorganisation. Gleichzeitig denken wir Pflege konsequent weiter: Im Seniorenzentrum Liebigstraße setzen wir digitale Assistenzsysteme bereits im Alltag ein – von Sturzsensorik bis zur sprachgestützten Dokumentation. Das erhöht die Sicherheit der Bewohner*innen und schafft mehr Zeit für das Wichtigste: persönliche Betreuung. Die Stadt Linz zeigt schon jetzt, wie moderne Pflege verantwortungsvoll umgesetzt werden kann - diese Erfahrung bringen wir auch in die Pflegefachkräftestrategie ein. Denn klar ist: nur wenn Land, Städtebund und Gemeindebund gemeinsam und auf Augenhöhe handeln – organisatorisch wie finanziell – können wir die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern.“
– Vizebürgermeisterin der Stadt Linz, Karin Leitner
„Die Gemeinden sind ein zentraler Partner, wenn es darum geht, eine gute Pflege und Betreuung in Oberösterreich sicherzustellen. Deshalb unterstützt der OÖ Gemeindebund die Fachkräftestrategie Pflege seit ihrem Start im Jahr 2022. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass dieser Weg wirkt: Noch nie gab es so viele Ausbildungsplätze und Absolventinnen und Absolventen in der Langzeitpflege. Das ist vor allem den vielen Menschen zu verdanken, die sich für einen Pflegeberuf entscheiden. Wenn wir diesen Weg konsequent weitergehen und die Herausforderungen gemeinsam anpacken, können wir auch in Zukunft eine gute Versorgung für die Menschen in Oberösterreich sicherstellen.“
– Präsident OÖ Gemeindebund Bgm. Christian Mader
Oö. Pflegestrategie 2040 als Antwort auf die alternde Gesellschaft
Mit der oö. Pflegestrategie 2040 verfolgt das Land Oberösterreich eine gesamthafte Strategie, um eine gute Betreuung und Pflege auch in Zukunft sicherzustellen. Diese Strategie wird in Etappen umgesetzt. Mit der Fachkräftestrategie Pflege, der Gründung von ALTER OÖ, der derzeit in Entwicklung befindlichen Betreuungsarchitektur 2040 sowie der Erarbeitung einer neuen Bedarfs- und Entwicklungsplanung werden zentrale Handlungsfelder für die Pflege der Zukunft konsequent weiterentwickelt.
(Pressekonferenz des Landes Oberösterreich mit mit Landesrat Dr. Christian Dörfel, Vizebürgermeisterin Karin Leitner und Christian Mader, Präsident des OÖ Gemeindebundes)
Fotos
- Druckdatei (JPG | 797 KB) 30 x 20 cm mit 300 dpi Foto: Land OÖ / Margot Haag
Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen der Fachkräftestrategie Pflege konnten 237 zusätzliche Betten in oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen belegt werden.
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