Medienservice vom: 23.03.2026

Starke Ausbildung für sichere Städte Lehrgang von Sicherheitsakademie, Linzer Ordnungsdienst und Städtebund stärkt Qualität und Austausch

Der Linzer Ordnungsdienst führt auch in diesem Jahr einen Lehrgang in Kooperation mit der Sicherheitsakademie des Bundes sowie dem Österreichischen Städtebund durch. Das Lehrprogramm berücksichtigt gezielt jene Anforderungen an die Mitarbeitenden, die intern nicht vollständig abgedeckt werden können. In den vergangenen Jahren wurde der Lehrgang laufend weiterentwickelt und inhaltlich verfeinert.

Erstmals bietet die Stadt Linz dieses bewährte Ausbildungsformat über den Österreichischen Städtebund auch anderen Ordnungsdiensten an. Mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Linz, Wels, Wiener Neustadt, Klagenfurt und Salzburg nehmen in diesem Jahr am dreitägigen Kurs teil. Die Gesamtkosten von rund 12.000 Euro werden von den beteiligten Organisationen aliquot getragen.

Auf dem Programm stehen ausgewählte Rechtsmaterien, Grundlagen der Psychologie, korrektes Verhalten bei Amtshandlungen sowie praxisnahe Deeskalationsstrategien. Der Lehrgang ist maßgeschneidert auf die Tätigkeiten kommunaler Ordnungsdienste abgestimmt. Durch die Öffnung für weitere Städte fördert Linz den fachlichen Austausch und unterstützt eine schrittweise Standardisierung der Ausbildung in Österreich.

„Die Sicherheit unserer Stadt hat oberste Priorität. Gut geschulte Einsatzkräfte sind entscheidend, um auch in komplexen Situationen professionell zu handeln. Dieser Lehrgang stärkt gezielt die rechtlichen, fachlichen und sozialen Kompetenzen des Linzer Ordnungsdienstes. Gleichzeitig wird durch die Zusammenarbeit mit der Sicherheitsakademie und der Einbindung weiterer Städte ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung und zur österreichweiten Weiterentwicklung der Ausbildung im kommunalen Sicherheitsbereich geleistet“, erklärt Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

„Wir haben den Lehrgang gemeinsam mit der Sicherheitsakademie exakt auf unsere täglichen Anforderungen abgestimmt und in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Dass wir dieses bewährte Format nun über den Städtebund auch anderen Ordnungsdiensten anbieten können, erfüllt uns mit Stolz. Wir fördern damit den Austausch zwischen den Organisationen, erreichen mehr Einheitlichkeit in der Ausbildung und teilen die Kosten auf mehrere Partner auf. Das stärkt nicht nur unsere Teams, sondern erhöht insgesamt die Qualität kommunaler Sicherheitsarbeit“, führt Mario Gubesch, Geschäftsführer des Linzer Ordnungsdienstes, aus.

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