Linzer Studierende der FH Oberösterreich setzen starkes Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen Frauenstadträtin Schobesberger: „Engagement für das Notfallhandzeichen beeindruckt mit breiter Wirkung“
Im Rahmen einer Projektwerkstatt haben 19 Studierende des Departments Soziale Arbeit am Campus Linz der FH Oberösterreich mit Begleitung von Kursleiterin Julia Hauser BA, MSc mit außergewöhnlichem Engagement ein umfassendes Projekt zur Bekanntmachung des internationalen Notfallhandzeichens umgesetzt und damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen geleistet.
„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, welche gesellschaftliche Kraft in engagierter Bildungsarbeit liegt. Die Studierenden haben nicht nur fachliche Kompetenzen angewandt, sondern auch feministische Solidarität praktisch gelebt und gezeigt, was gemeinsam erreicht werden kann. Ihr Einsatz macht deutlich: Der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Aufklärung, Sichtbarkeit und gemeinsames Handeln in allen Bereichen erfordert. Durch kreative Öffentlichkeitsarbeit, wissenschaftliche Auseinandersetzung und gesellschaftspolitisches Verantwortungsbewusstsein ist ein Projekt entstanden, das weit über den Seminarraum hinaus Wirkung zeigt“, bedankt sich Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger bei allen am Projekt beteiligten.
Ziel der Initiative war es, das Notfallhandzeichen als niederschwellige Möglichkeit sichtbar zu machen, mit der Betroffene von Gewalt unauffällig Hilfe signalisieren können. Die Studierenden entwickelten dazu eine mehrdimensionale Kampagne: Zeitungsberichte machten das Thema einer breiten Öffentlichkeit zugänglich, ein eigens produziertes Video vermittelte die Bedeutung des Handzeichens verständlich und emotional. Die Informationen und Hintergründe werden online zur Verfügung gestellt: Das stille Handsignal - ein Zeichen mit großer Bedeutung.
Besonders hervorzuheben ist die Reichweite des Projekts: Nicht nur wurde in vielen Zeitungen darüber berichtet. Etwa 400 Schulen wurden aktiv angeschrieben, um junge Menschen frühzeitig zu sensibilisieren und Bildungsinstitutionen als wichtige Partnerinnen im Gewaltschutz einzubinden. Ergänzend führten die Studierenden eine Umfrage durch, deren Ergebnisse wichtige Einblicke in den Bekanntheitsgrad und Informationsbedarf rund um das Notfallhandzeichen liefern.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 2,30 MB) 36 x 27 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Die FH Studierenden stellten gemeinsam mit FH-Prof.in Daniela Wetzelhütter (Dekanin der Fakultät für Medizintechnik & Angewandte Sozialwissenschaften der FH Oberösterreich) und Kursleiterin Julia Hauser, BA, MSc Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger und der Linzer Frauenbeauftragten Mag.a Abena Carty-Pinner das Projekt vor
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