Linz blüht auf – Projekt erprobt klimaresiliente Begrünung mit innovativer Methode Workshops zeigen praxisnah nachhaltige Pflanztechnik für trockene Standorte
Mit dem Projekt Linz blüht auf – ganz ohne gießen entstehen in Linz-Urfahr neue, widerstandsfähige Grünflächen. Ziel ist es, mit einer innovativen Methode aus Schweden Pflanzen langfristig an trockene Bedingungen anzupassen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen. Nach einem erfolgreichen ersten Workshop mit großem Interesse der Teilnehmer*innen folgen am Freitag, 10. April, sowie am Samstag, 11. April, weitere Termine. Beide Workshops finden jeweils von 13 bis 17 Uhr statt und laden interessierte Linzer*innen am Sparkassenplatz in Urfahr zum Mitmachen ein. https://www.linz-blueht-auf.at
„Klimagerechte und ressourcenschonende Begrünung stärkt die Lebensqualität in unserer Stadt und ist ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an zunehmende Hitzeperioden. Es freut mich sehr, dass so viele Linzer*innen diese Möglichkeit nutzen und sich aktiv in das Projekt einbringen“, sagt Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Im Zentrum des Projekts steht eine Pflanzmethode, bei der Pflanzen ohne Erde an den Wurzeln gesetzt werden. Diese wurzelnackten Pflanzen entwickeln schneller tiefe Wurzeln und erreichen so besser die vorhandene Bodenfeuchtigkeit. In Kombination mit einer schützenden Mulchschicht entstehen robuste, mehrjährige Staudenflächen, die deutlich weniger Bewässerung benötigen.
Ergänzend unterstützt die natürliche Zusammenarbeit mit Mykorrhiza-Pilzen die Wasseraufnahme und stärkt die Pflanzen zusätzlich gegen Trockenstress. Die verwendeten Pflanzenarten wie Nelken, Ziersalbei, Färberkamille, Sonnenhut oder Lavendel sind mehrjährig und bieten wertvolle Lebensräume für Bestäuber und andere Nützlinge. Damit verbindet das Projekt ökologische Qualität mit praktischer Umsetzbarkeit im urbanen Raum.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 272 KB) 8 x 6 cm mit 300 dpi Foto: Peter Wurst
Die Wurzeln werden komplett von der Erde befreit.
- Druckdatei (JPG | 259 KB) 8 x 6 cm mit 300 dpi Foto: Peter Wurst
Projektleiterin Michaela Köpl (re.) zeigt den Teilnehmer*innen die spezielle Pflanzmethode.
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