Medienservice vom: 08.04.2026

Asiatische Tigermücke rückt in Linz stärker in den Fokus Expertenvortrag am 23. April informiert über Risiken und konkrete Schutzmaßnahmen

Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch in Linz weiter aus. Aktuelle Ergebnisse des österreichweiten Ovitrap-Monitorings 2025 zeigen, dass sich die invasive Art zunehmend etabliert. Um über die aktuelle Situation, gesundheitliche Aspekte und wirksame Schutzmaßnahmen zu informieren, lädt die Stadt Linz zu einem Expertenvortrag ein. Dieser findet am Donnerstag, 23. April 2026, um 18 Uhr im Neuen Rathaus Linz statt. Als Vortragende geben Erwin Wieser, Experte für strategischen Infektionsschutz der Stadt Graz, sowie Amtsarzt Dr. Stefano Longato Einblicke in die aktuelle Entwicklung und beantworten Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Linzerinnen und Linzer und bietet die Möglichkeit, sich aus erster Hand zu informieren und konkrete Handlungsempfehlungen für den Alltag mitzunehmen. Eine Anmeldung ist per E-Mail unter fit@mag.linz.at erforderlich. 

„Die Entwicklung zeigt klar, dass wir frühzeitig informieren und Vorsorge stärken müssen. Wer Wasseransammlungen im eigenen Umfeld vermeidet, kann einen wesentlichen Beitrag leisten. Prävention schützt und reduziert Risiken für die Bevölkerung“, betont Stadtrat Dr. Michael Raml.

Besonders im Stadtteil Bindermichl-Keferfeld wurden Eier der Tigermücke in mehr als einem Drittel der Proben nachgewiesen. Fachleute gehen davon aus, dass bereits überwinternde Populationen vorhanden sind. Die Tigermücke ist tagaktiv und nutzt kleinste Wasseransammlungen wie Blumentopfuntersetzer oder Regentonnen zur Vermehrung. Zudem gilt sie als potenzieller Überträger von Krankheitserregern wie Dengue- oder Chikungunya-Viren.

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