Zur Gewalttat am Linzer Südbahnhofmarkt Verstärkte Polizeipräsenz am Markt // Marktreferent Vizebürgermeister Hajart ermöglicht gemeinsam mit der Krisenhilfe OÖ rasche Hilfe für betroffene Mitarbeiter
Nach der brutalen Gewalttat am Mittwoch am Linzer Südbahnhofmarkt, bei der ein Täter mit einer Axt auf ein Opfer losging, informieren die Landespolizeidirektion Oberösterreich sowie der Linzer Vizebürgermeister und Marktreferent Martin Hajart über den aktuellen Stand und die gesetzten Maßnahmen.
Der Pressesprecher der Landespolizeidirektion Oberösterreich, Michael Babl, betont, dass es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen tragischen Fall mit einem ‚Zufallsopfer‘ handelt. „Nach aktuellem Ermittlungsstand gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass der Südbahnhofmarkt selbst Teil des Motivs war. Für die Bevölkerung besteht keine generelle Gefährdungslage“, so Babl.
Rasche Hilfe vor Ort
Um dennoch ein zusätzliches Sicherheitsgefühl zu gewährleisten, wird die Polizei in den kommenden Tagen verstärkt am Südbahnhofmarkt präsent sein. Der Linzer Vizebürgermeister und Marktreferent Martin Hajart spricht den Einsatzkräften seinen ausdrücklichen Dank aus: „Ich danke der Exekutive für das rasche und professionelle Einschreiten sowie für die nun erhöhte Präsenz vor Ort.“ Die Landespolizeidirektion Oberösterreich und die Stadt Linz ersuchen weiterhin um Besonnenheit und danken der Bevölkerung für ihre Kooperation.
Gleichzeitig unterstreicht Hajart die Bedeutung der Betreuung von Betroffenen: „Jetzt ist es besonders wichtig, den Augenzeugen dieser schrecklichen Tat – insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Marktkojen – die Möglichkeit zu geben, das Erlebte aufzuarbeiten. Aus diesem Grund hat der Marktreferent und Vizebürgermeister umgehend den Kontakt zur Krisenhilfe Oberösterreich gesucht.
„Eine Gewalttat im öffentlichen Raum ist immer ein zutiefst tragisches Ereignis, auch für die vielen Menschen, die zu Augenzeugen des Geschehens wurden oder sich in der Nähe aufgehalten haben. Wenn belastende Bilder, Angst, innere Unruhe oder ein Gefühl von Unsicherheit anhalten, ist es wichtig, rasch Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Krisenhilfe OÖ ist rund um die Uhr kostenlos unter +43 732 2177 erreichbar und hilft dabei, mit dem Erlebten umzugehen, belastende Erinnerungen einzuordnen und das eigene Sicherheitsgefühl wieder zu stärken“ so Katja Sieper, Leiterin der Krisenhilfe OÖ.
Betroffene können sich rund um die Uhr bei der Krisenhilfe OÖ melden und erhalten unmittelbare Unterstützung. Nähere Informationen dazu sind auch auf der Website der Krisenhilfe OÖ zu finden.