Medienservice vom: 20.04.2026

Schulprojekt „Held*innen der Veränderung“ geht in die Verlängerung Erweitertes Projekt stärkt Prävention und Zusammenhalt an neun Schulen

Das im Vorjahr vom Land OÖ mit dem Landespreis für Integration ausgezeichnete und vom Integrationsbüro der Stadt Linz initiierte Projekt „Held*innen der Veränderung“ geht in die nächste Runde und wird weiter ausgebaut: Das Projekt behandelt Themen wie Gewalt- und Extremismusprävention, Geschlechterthemen und respektvolles Zusammenleben. Im Vergleich zum Vorjahr mit fünf Schulen sind heuer bereits neun Schulen beteiligt – einige davon bereits aktiv, andere starten im Herbst. An jeder Schule begleiten mindestens zwei engagierte Lehrkräfte das Projekt, insgesamt sind 19 Pädagog*innen aus den Schulen involviert.

Im Zentrum steht die Ausbildung von Jugendlichen zu Peer-Trainer*innen. Von 8. bis 10. April nehmen 18 Jugendliche aus vier Schulen an einer intensiven Schulung teil. Weitere 18 Teilnehmer*innen aus drei Schulen folgen von 15. bis 17. April. Nach Abschluss dieser Ausbildungsphasen engagieren sich insgesamt 51 Jugendliche als Peer-to-Peer-Trainer*innen. 36 von ihnen absolvieren die Ausbildung heuer neu, 15 bringen bereits Erfahrung aus dem Vorjahr ein. Die Jugendlichen geben ihr Wissen anschließend in Workshops direkt an ihren Schulen weiter und erreichen so ihre Mitschüler*innen auf Augenhöhe.

„Für die Stadt Linz ist es zentral, junge Menschen früh einzubinden und ihnen Verantwortung zu übertragen. Projekte wie dieses zeigen, dass Beteiligung im Schulalltag wirkt und junge Menschen konkrete Impulse für ein respektvolles Zusammenleben setzen. Dieses Engagement stärkt nicht nur die Schulgemeinschaften, sondern wirkt in die gesamte Stadtgesellschaft hinein und leistet einen wichtigen Beitrag für Zusammenhalt und Integration in Linz“, sagt Bürgermeister Dietmar Prammer.

„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass wir ,Held*innen der Veränderung‘ weiterführen und noch mehr junge Menschen als Vorbilder und Multiplikator*innen für ein respektvolles Miteinander gewinnen. Ihr Engagement für Gewaltprävention, Toleranz und Gleichberechtigung stärkt das soziale Fundament unserer Stadt“, erklärt Jasmin Baumgartinger, Integrationsbeauftragte der Stadt Linz.

„Der VSG ist mit großer Begeisterung in dieses Projekt eingestiegen. Die jungen Menschen sind in diesem Alter sehr interessiert an Geschlechterthemen und der Gewaltprävention. Auch sie wünschen sich ein Leben ohne Gewalt und mit Freiheiten in der eigenen Identität. Wir hoffen mit dieser Arbeit ein Stück dazu beitragen zu können, dass so viele Jugendliche wie möglich sich mit den Themen auseinandersetzen und dadurch Mut finden selbstbestimmt in die Zukunft zu gehen“, betont Johanna Ullmann vom Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte (VSG), Leitung LEARN.

Die Umsetzung erfolgt durch den Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte, der mit fünf Trainer*innen die Jugendlichen begleitet. Der Verein für Männer- und Geschlechterthemen, der das Projekt entwickelt hat, unterstützt weiterhin beratend. Gemeinsam mit Lehrkräften, motivierten Jugendlichen und erfahrenen Trainer*innen entsteht so ein starkes Netzwerk, das Gewaltprävention, Toleranz und Gleichberechtigung im Schulalltag verankert. Das Projekt wurde 2025 vom Integrationsbüro der Stadt Linz gemeinsam mit der Bildungsdirektion Oberösterreich und dem Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark gestartet und hat bereits zahlreiche positive Vorbilder für andere Jugendliche in Linz geschaffen.

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