Schwerpunktkontrollen von Ordnungsdienst gegen Müllsünder: Bereits über 200 Anzeigen Sicherheitsstadtrat Raml setzt auf klare Regeln, konsequente Kontrollen und spürbare Strafen
Seit Mitte April verstärkt der Ordnungsdienst der Stadt Linz die Kontrollen zur Einhaltung des Abfallwirtschaftsgesetzes im gesamten Stadtgebiet. Ziel ist, das Bewusstsein für Umweltverschmutzung zu schärfen und die Folgekosten für die Allgemeinheit zu reduzieren. Bereits 208 Fälle hat der Ordnungsdienst dokumentiert und zur Anzeige gebracht, 59 davon im laufenden Monat. Erstmals gelang es zudem, eine Person auszuforschen, die Sperrmüll illegal abgelagert hat. Der Fall geht an die zuständige Strafbehörde im Magistrat Linz. Es drohen Geldstrafen von bis zu 8500 Euro.
Die Kontrollen konzentrieren sich auf Littering sowie die widerrechtliche Entsorgung im öffentlichen Raum. Teams sind verstärkt im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, sprechen Bürgerinnen und Bürger direkt an, klären über Regeln auf und greifen bei Verstößen konsequent ein. Schwerpunkte bilden stark frequentierte Bereiche wie Haltestellen, Parkanlagen und bekannte Problemzonen. Die Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit städtischen Stellen. Hinweise aus der Bevölkerung fließen gezielt in die Einsätze ein und werden priorisiert bearbeitet. Ziel bleibt ein sauberes Stadtbild und ein faires Miteinander im öffentlichen Raum.
„Linz soll eine saubere Stadt sein, in der sich die Bürger wohlfühlen. 208 dokumentierte Fälle machen deutlich, wie notwendig das konsequente Vorgehen gegen Vermüllung ist. Ich setze auf klare Regeln, konsequente Kontrollen und spürbare Strafen“, betont Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml.
„Linz investiert viel in Sauberkeit und Lebensqualität. Wer Müll achtlos wegwirft oder Sperrmüll illegal ablädt, schadet allen. Ich stehe hinter den Schwerpunktkontrollen, es geht nicht um Strafen um ihrer selbst willen, sondern um Fairness gegenüber allen Bürgern und ein gepflegtes Stadtbild. Illegale Müllablagerung ist kein Kavaliersdelikt, sie schädigt Umwelt und Stadtbild und verursacht hohe Kosten“, ergänzt Mario Gubesch, Geschäftsführer des OSL.
Der Ordnungsdienst führt die Schwerpunktkontrollen in den kommenden Wochen fort und setzt dabei weiterhin auf Präsenz, direkte Ansprache und Aufklärung.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 14,98 MB) 76 x 51 cm mit 300 dpi Foto: Stadt Linz
Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml (Mitte) unterstützt die gezielte Schwerpunktaktion gegen illegale Müllablagerungen und Littering des Linzer Ordungsdienstes.
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