Medienservice vom: 07.05.2026

Co-Create Linz öffnet den Blick auf die Stadt von morgen Carlos Moreno spricht online am 9. Juni über kurze Wege und gute Stadträume

Die Stadt Linz lädt am Dienstag, 9. Juni 2026, von 8.30 bis 18 Uhr zum Symposium Co-Create Linz ins Alte Rathaus. Die Veranstaltung verbindet Konferenz, Exkursionen und Workshops und bringt Entscheidungsträger*innen, Fachleute aus Stadtplanung, Architektur, Wissenschaft, Immobilienwirtschaft und Wohnbau sowie interessierte Bürger*innen zusammen. Im Zentrum steht die Frage, wie Städte nachhaltiger, zugänglicher und lebenswerter gestaltet werden können. Co-Create Linz greift aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung auf und verbindet internationale Perspektiven mit Beispielen aus Linz.

Thematisch spannt das Symposium einen weiten Bogen. Diskutiert wird, wie nachhaltige Quartiere den Alltag erleichtern, wie die „15-Minuten-Stadt“ Wege zu Arbeit, Bildung, Nahversorgung, Parks und Gesundheitsversorgung verkürzt und wie öffentliche Räume so gestaltet werden können, dass sie Sicherheit, Begegnung, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität stärken. Damit rückt Co-Create Linz zentrale Fragen einer Stadtentwicklung in den Fokus, die Klimaresilienz, soziale Teilhabe und eine hohe Nutzungsqualität des öffentlichen Raums zusammendenkt. Ein Höhepunkt des Symposiums ist die Online-Keynote des französisch-kolumbianischen Wissenschaftlers Carlos Moreno, der als prägende Stimme des Konzepts der „15-Minuten-Stadt“ gilt und seinen Beitrag in englischer Sprache hält.

„Eine gute Stadt erkennt man nicht an großen Schlagworten, sondern daran, ob der Alltag für die Menschen gut funktioniert. Ob Kinder sichere Wege haben, ob ältere Menschen selbstständig unterwegs sein können und ob Wohnen, Arbeit, Grünraum und Nahversorgung näher zusammenrücken. Genau hier setzt Co-Create Linz an. Wir wollen Stadtentwicklung so denken, dass sie den Menschen nützt, das Klima mitdenkt und Linz auf lange Sicht widerstandsfähig macht. Dass mit Carlos Moreno eine der international prägenden Stimmen zur Stadt der kurzen Wege online zugeschaltet ist, unterstreicht die inhaltliche Stärke dieses Symposiums“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.

„Die großen Zukunftsfragen der Stadt greifen unmittelbar ineinander. Wie wir Flächen nutzen, beeinflusst Mobilität. Wie wir Straßen, Plätze und Quartiere gestalten, entscheidet über Aufenthaltsqualität, soziale Begegnung und Barrierefreiheit. Co-Create Linz macht diese Zusammenhänge sichtbar und bringt Planung, Forschung und konkrete Praxis zusammen. Gerade dieser fachliche Austausch ist wichtig, wenn aus guten Ideen tragfähige Lösungen für die Stadtentwicklung werden sollen“, erklärt Stadtentwicklungsdirektor Neumann.

Zum Programm zählen auch Kurz-Exkursionen zu Einrichtungen in Linz, die zusätzliche Einblicke in aktuelle Fragen der Stadtentwicklung geben. Vorgesehen sind Stationen im Ars Electronica Center mit „Global Shift“ und „Connected Earth“, im afo architekturforum oberösterreich gemeinsam mit dem Studio Städtebau des Instituts für Architektur der Kunstuniversität Linz mit der Ausstellung „Linz … in Arbeit“ sowie im Digital City Studio. Diese Programmpunkte ergänzen die Fachdiskussion um konkrete Orte, Projekte und Perspektiven aus der Praxis.

Co-Create Linz ist zudem erneut als Satellitenveranstaltung des New European Bauhaus Festivals ausgewählt und steht damit in einem europäischen Zusammenhang, der Beteiligung, Nachhaltigkeit und qualitätsvolle Gestaltung zusammenführt.

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