Stadt Linz mit starkem Grünanteil im Städtevergleich: Platz 2 unter Österreichs Landeshauptstädten Bürgermeister Dietmar Prammer: „Das Ergebnis bestätigt unseren Weg und ist Auftrag, Linz weiter klimaresilient zu gestalten“
Linz zählt zu den grünsten Landeshauptstädten Österreichs: Eine aktuelle Greenpeace-Analyse des Grünanteils in den Stadtzentren der neun Landeshauptstädte weist für das Zentrum von Linz einen Grünanteil von 33,4 Prozent aus. Damit erreicht Linz im bundesweiten Vergleich Platz 2.
„Dieses Ergebnis ist eine erfreuliche Bestätigung für Linz. Gerade in einer wachsenden Stadt ist Grünraum ein entscheidender Faktor für Lebensqualität, Gesundheit und Klimaschutz. Mehr Bäume, mehr Schatten, mehr entsiegelte Flächen und mehr Aufenthaltsqualität sind zentrale Antworten auf die zunehmende Hitze in der Stadt“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.
Die Analyse zeigt, wie wichtig Stadtgrün für die Zukunft urbaner Räume ist. Begrünte Flächen kühlen, verbessern die Luftqualität, fördern die Artenvielfalt und leisten einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden der Menschen. Für Linz ist das gute Abschneiden zugleich ein Ansporn, weitere Maßnahmen konsequent umzusetzen.
„Wir sehen das Ranking nicht als Grund, uns zurückzulehnen, sondern als Auftrag. Linz soll noch grüner und lebenswerter werden. Die Stadtentwicklung der kommenden Jahre muss Klimaschutz, Klimawandelanpassung und soziale Lebensqualität noch stärker zusammendenken“, so Prammer.
Ein wichtiger Rahmen dafür ist die laufende Erarbeitung des Örtlichen Entwicklungskonzepts. Dabei werden Fragen der künftigen Stadtentwicklung, der Freiraumqualität, der Mobilität, der Entsiegelung und der Klimaanpassung gesamthaft betrachtet. Ziel ist es, vorhandene Grün- und Freiräume zu sichern, neue Potenziale zu identifizieren und die Stadt auch in dicht bebauten Bereichen widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen zu machen.
Bereits konkrete Schritte setzt Linz bei Entsiegelungs- und Begrünungsprojekten. Beispiel dafür sind das Innenstadtkonzept und der Martin-Luther-Platz, der durch zusätzliche Begrünung und eine verbesserte Aufenthaltsqualität aufgewertet wird. Solche Projekte zeigen, wie ehemals stark versiegelte Bereiche schrittweise klima- und menschenfreundlicher gestaltet werden können.
„Gerade im dicht bebauten Stadtgebiet braucht es Mut, Ausdauer und gute Lösungen. Jeder zusätzliche Baum, jede entsiegelte Fläche und jeder neue Schattenplatz zählt. Unser Ziel ist klar: Linz soll eine Stadt sein, in der sich die Menschen auch in Zeiten zunehmender Hitze gut und sicher bewegen, aufhalten und leben können“, erklärt Bürgermeister Prammer abschließend.