Medienservice vom: 18.05.2026

Konsequentes Vorgehen gegen illegale Sperrmüllablagerungen in Linz 246 dokumentierte Fälle seit Jahresbeginn, darunter vier ausgeforschte Sperrmüllsünder

Der Ordnungsdienst der Stadt Linz (OSL) setzt seine Schwerpunktkontrollen gegen illegale Müllablagerungen konsequent fort und legt aktuelle Zahlen vor. Seit Jahresbeginn dokumentierten die OSL-Teams 246 Fälle von widerrechtlicher Entsorgung im Stadtgebiet, in 135 Fällen erfolgte eine Anzeige. Besonders im Fokus stehen dabei vier Fälle illegaler Sperrmüllablagerung, bei denen Verursacher ausgeforscht und zur Anzeige gebracht wurden. In diesen Fällen drohen Geldstrafen von bis zu 8.500 Euro.

Die Schwerpunktaktion zielt darauf ab, bekannte Problemstellen gezielt zu kontrollieren, Verstöße sichtbar zu machen und das Bewusstsein für richtige Entsorgung zu stärken. Illegale Sperrmüllablagerungen stellen ein besonderes Ärgernis dar. Zurückgelassene Möbel und größere Abfälle in Wohnsiedlungen beeinträchtigen das direkte Lebensumfeld, verschlechtern das Stadtbild und verursachen zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit. Die Entsorgung bindet Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen, etwa bei der Pflege von Grünräumen oder in Präventionsprojekten. Gleichzeitig entstehen Risiken für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit.

Während der Aktion verstärkten die Teams ihre Präsenz an Hotspots und setzten auf flexible Kontrollzeiten. Sie dokumentierten Verstöße, sicherten Beweise und arbeiteten eng mit zuständigen Stellen der Stadt zusammen. Parallel dazu informierten sie Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort über legale Entsorgungsmöglichkeiten und bestehende Angebote, insbesondere im Bereich Sperrmüll.

„Vier ausgeforschte Fälle bei illegalem Sperrmüll zeigen, dass konsequente Kontrollen greifen. Solche Ablagerungen sind kein Kavaliersdelikt, sie beeinträchtigen das Wohnumfeld und verursachen Kosten für die Allgemeinheit. Wir setzen auf klare Regeln, konsequente Kontrollen und verständliche Information. Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum gehören unmittelbar zusammen und prägen das Sicherheitsgefühl der Menschen in unserer Stadt“, sagt Stadtrat Dr. Michael Raml.

„Gezielte Schwerpunkteinsätze ermöglichen es uns, rasch auf Problemstellen zu reagieren und Verursacher auszuforschen. Unsere Teams sind sichtbar im Einsatz, handeln konsequent und suchen gleichzeitig das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Hinweise aus der Bevölkerung helfen, Einsätze noch genauer zu steuern. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu Sauberkeit und Ordnung in Linz“, erklärt Mario Gubesch, Geschäftsführer des Ordnungsdienstes der Stadt Linz GmbH.

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