Externe Begleitung für Konsolidierungsprozess im Stadtsenat einstimmig beschlossen – Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft BDO wird moderieren Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber: „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Parteien ist die Grundlage für eine erfolgreiche Budgetkonsolidierung"
In der heutigen Sitzung des Linzer Stadtsenats wurde die Beauftragung der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft BDO zur professionellen Begleitung des städtischen Konsolidierungsprozesses einstimmig beschlossen. Bereits im Jänner 2026 hatte der Linzer Gemeinderat mit breiter Mehrheit beschlossen, dass externe Fachleute den Konsolidierungsprozess begleiten sollen. Die damals vereinbarte Umsetzungsfrist bis 2. Juli wird mit dem heutigen Beschluss sogar früher als vorgesehen erfüllt.
„Mit der BDO haben wir ausgewiesene Expert*innen für diesen Prozess gefunden. Ich bin überzeugt, dass uns diese professionelle Begleitung dabei unterstützen wird, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln", betont Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber.
Das Angebot der BDO war für Stadtrat Thomas Gegenhuber insofern überzeugend, als die Berater*innen für Städte und Gemeinden Fachexpertise und ausgewiesene Erfahrung in der Begleitung von kommunalen Verwaltungen mitbringen. Die BDO hat in der Vergangenheit neben Landeshauptstädten wie Klagenfurt, Graz, Innsbruck oder Bregenz bereits auch andere oberösterreichische Städte wie Leonding, Pasching oder Wels beraten.
Ab Mitte Juni wird die BDO Konsolidierungsvorschläge von allen Stadtsenatsparteien und der Verwaltung sammeln und ausarbeiten. Zudem bekommen alle weiteren Parteien die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen. Diese Sammlungsphase erstreckt sich über den Sommer. Anfang Oktober ist eine gemeinsame Klausur geplant, bei der die Stadtsenatsparteien die Vorschläge sichten und priorisieren werden. Im Oktober folgen die regulären Budgetverhandlungen, bevor der Budgetgemeinderat im Dezember tagt.
„Der Konsolidierungsprozess setzt die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Stadtsenatsparteien voraus. Bei der geplanten Klausur sollen mit möglichst breiter Mehrheit Prioritäten gesetzt und Konsolidierungsmaßnahmen beschlossen werden. Ich schätze die Bereitschaft aller Beteiligten, diesen wichtigen Weg für die finanzielle Zukunft unserer Stadt gemeinsam zu beschreiten", so Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber abschließend.