Zwei neue Schulwegpläne für mehr Sicherheit Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart: „Mit klaren Routen und verständlichen Hinweisen unterstützen wir Volksschulkinder im Straßenverkehr“
Der Schulweg stellt besonders für Schulanfänger*innen eine große Herausforderung dar. Fehlende Erfahrung im Straßenverkehr und Unsicherheiten im Verhalten führen zu erhöhten Risiken. Das städtische Mobilitätsressort reagierte darauf mit einem klaren Maßnahmenpaket, in dem Schulwegpläne eine zentrale Rolle einnehmen und setzt weitere Schritte für mehr Sicherheit am Schulweg. Der Linzer Stadtsenat beschloss kürzlich die Erstellung von zwei zusätzlichen Schulwegplänen für das Jahr 2026, konkret der VS 27 Mira-Lobe-Schule sowie der VS 28 Dr.-Karl-Renner-Schule. Diese Pläne zeigen sichere Routen, geeignete Querungsstellen sowie potenzielle Gefahrenpunkte im Umfeld der Schulen auf. Sie dienen als konkrete Orientierungshilfe und unterstützen Eltern dabei, gemeinsam mit ihren Kindern sichere Wege einzuüben.
„Ziel bleibt, schrittweise alle Linzer Volksschulen mit Schulwegplänen auszustatten und damit einen flächendeckenden Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Schulwegpläne sind ein konkretes Werkzeug, um Sicherheit im Alltag von Kindern zu erhöhen. Sie zeigen klare Wege auf und machen Gefahren sichtbar. Mit der schrittweisen Ausweitung stellen wir sicher, dass immer mehr Familien in Linz davon profitieren und Kinder ihren Schulweg selbstständig und sicher bewältigen können“, betont Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart.
Die Erstellung erfolgt durch Verkehrssicherheitsexpert*innen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in enger Abstimmung mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt sowie der Stadt Linz. Grundlage bildet eine umfassende Analyse vor Ort. Dazu zählen Befragungen von Eltern, Auswertungen des Mobilitätsverhaltens sowie Begehungen der Schulumfelder. Auf dieser Basis entstehen individuell angepasste Pläne, die konkrete Handlungsempfehlungen für mehr Sicherheit geben.
Insgesamt bestehen in Linz derzeit 35 öffentliche und fünf private Volksschulen. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2023 wurden bereits 20 Schulwegpläne umgesetzt. Mit der Bestellung von zwei zusätzlichen Plänen im Jahr 2026 setzt die Stadt diesen Ausbau konsequent fort.
Bereits umgesetzt wurden die Schulwegpläne in der Praxisvolksschule Europaschule der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, der Volksschule 1, Stelzhamerschule, der Volksschule 10, Grillparzerschule, der Volksschule 12, Otto-Glöckel-Schule, der Volksschule 14, Weberschule, der Volksschule 20, Diesterwegschule, der Volksschule 4, Mozartschule, der Volksschule 43, Stadlerschule, der Volksschule 49, Robinsonschule, der Volksschule 6, Römerbergschule, der Volksschule 21, Spallerhofschule, der Volksschule 35, Volksschule Neue Heimat, der Volksschule 44, Pichling, der Volksschule des Vereins für Franziskanische Bildung sowie in der Volksschule 16, Sonnensteinschule, der Volksschule 17, Löwenfeldschule, der Volksschule 23, Dr.-Adolf-Schärf-Schule, der Volksschule 47, Dr.-Adolf-Schärf-Schule, der Volksschule 33, Dorfhalleschule und der Volksschule 8, Goetheschule.
Die Schulwegpläne werden jährlich evaluiert und stehen online unter www.schulwegplan.at zur Verfügung.
Fotos
- Druckdatei (JPG | 1,10 MB) 17 x 12 cm mit 300 dpi Foto: Lea Hiegelsberger
Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart setzt Maßnahmen für mehr Sicherheit am Schulweg.
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